Donnerstag, 29. März 2018

{Rezept} Supereinfache Rustikale Vollkornbrötchen

Letzten Sonntag gab's bei uns zum Frühstück frische, selbstgebackene Brötchen. Vielleicht passen diese Brötchen ja noch auf euren Frühstücks- oder Brunchtisch zu Ostern? Das Rezept dafür ist wirklich kinderleicht, man braucht kein Bäckerwissen und muss am Tag des Frühstücks nicht Stunden warten, bis der Teig endlich lange genug gegangen ist. 



Man braucht nur am Tag vorher kurz Zeit, um den Teig zusammenzurühren. Über Nacht kann er dann in Ruhe im Kühlschrank gehen. Am nächsten Tag werden nur noch die Brötchen geformt, dürfen kurz gehen und schon geht's in den Backofen. 



Die meisten Zutaten hat man meist eh Daheim und kann gleich loslegen :). Die Mehle können übrigens nach Belieben ausgetauscht werden, es kann auch nur mit normalem Weizenmehl gebacken werden. Auch die Körner oder das Brotgewürz kann beliebig ausgetauscht oder einfach ganz weggelassen werden.



Supereinfache Rustikale Vollkornbrötchen



Zutaten für 9-10 kleine Brötchen:

  • 350 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 2 TL Salz
  • 200 g Roggenmehl Type 1150
  • 300 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Leinsamen
  • 1 EL Brotgewürz

Das lauwarme Wasser zusammen mit Hefe, Zucker und Salz in eine große Schüssel geben. Solange rühren, bis sich die Hefe vollständig aufgelöst hat.

Die restlichen Zutaten zugeben und alles gut miteinander verkneten. Dies sollte in einer Küchenmaschine etwa 5 Minuten dauern, mit den Händen dann entsprechend länger (ca. 10 Minuten). 

Teig in der Schüssel belassen und diese abgedeckt in den Kühlschrank stellen und über Nacht dort gehen lassen. Bei mir waren es etwa 13 Stunden.

Am nächsten Morgen werden die Brötchen geformt. Um die rustikale Form zu bekommen, bestreut den Teig in der Schüssel gut mit Mehl. Anschließend mit einem Esslöffel Teile abstechen und so wie sie sind auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Es sollten 9-10 Brötchen werden.

Das Blech mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort für etwa 30-45 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Brötchen für 20-25 Minuten backen.





Am Besten genießt ihr die Brötchen noch am selben Tag. Bleiben welche übrig, oder wollt ihr sie vorbacken, friert sie ein. Kurz aufgebacken (auf dem Toaster oder im Ofen) schmecken sie wie frisch gemacht.

Das Rezept hab ich übrigens bei Nadine auf ihrem Blog "dreierlei liebelei" gefunden und etwas abgeändert. 



Mittwoch, 21. März 2018

{Rezension} AVOCADO - 40 köstliche und gesunde Rezepte

Avocados stehen zur Zeit ganz oft auf meiner Einkaufsliste. Am liebsten esse ich sie zum Frühstück auf einer Scheibe Brot oder Toast, mit Cocktailtomaten und Salz. Mehr bräuchte ich gar nicht dazu.

Dass Avocados aber viel mehr können, als ausgelöffelt zu werden, oder auf dem Brot zu landen, zeigt uns die Autorin Lucy Jessop mit ihrem Buch AVOCADO, das im Thorbecke Verlag erschien. 


AVOCADO - 40 köstliche und gesunde Rezepte

Copyright: Clare Winfield © Jan Thorbecke Verlag


"Avocados sind gesund, denn die wunderbar samtig schmeckenden Früchte enthalten viele Proteine, gesunde Omega-3-Fettsäuren sowie zahlreiche Vitamine und Antioxidantien - sie werden daher oft als Superfood bezeichnet und sollen sogar beim Abnehmen helfen. Sie machen sich prima in herzahften, sättigenden Salaten, belebenden Smoothies, Snacks und Sattmachern, leichten, sommerlichen Partygerichten und gesundem Gebäck und Naschwerk. Wie wäre es mit knusprigen Avocado-Pommes, saftigen Haselnuss-Avocado-Brownies, einer leichten Kartoffelsalat-Variante oder Sesamtoast mit Thunfisch-Avocado-Tatar?"



In der Einführung des Buches gibt es vorab einige Infos über Avocados. Warum sind sie so gesund und welche Vitamine und Mineralstoffe enthalten sie? Was ist wichtig zum einkauf und zur Aufbewahrung? Woran erkennt man eine reife Avocado? Wie man eine steinharte Avocado zum Nachreifen bringt? All diese Fragen werden hier geklärt.

Diesen Teil finde ich persönlich sehr nützlich und hilfreich, da ich schon immer Probleme damit hatte, zu erkennen, wann eine Avocado denn wirklich reif ist. Oft genug war sie schon viel zu weich, manchmal aber auch noch viel zu hart.

Copyright: Clare Winfield © Jan Thorbecke Verlag


Die Rezepte sind in 4 Kategorien eingeteilt:

  • Püriert (z. B. grüne Gazpacho, Salat aus Gemüsespiralen mit Avocado-Satay-Sauce)
  • Zerdrückt (z. B. Avocado-Bruschetta mit Paprika und Chorizo, Avocado-Hummus mit gerösteter Dukkah-Mischung)
  • klein geschnitten (z. B. Maispuffer mit Chili-Avocado-Salsa, Knäckebrot mit Makrele und Avocado-Gurken-Pickle)
  • Süß (z. B. Nussiger Schoko-Avocado-Aufstrich, Bananen-Walnuss-Brot

Ich denke anhand der Rezeptbeispiele kann man sehr schnell erkennen, dass die Rezepte wirklich abwechslungsreich und interessant sind. Bestens für Leute wie mich geeignet, die gerne neues ausprobieren.

Copyright: Clare Winfield © Jan Thorbecke Verlag



Im Anschluss gibt es noch ein paar Infos zu nützlicher Küchenausstattung und wie man übrig gebliebene Avocado einfrieren kann.

Die einzelnen Rezepte sind übersichtlich und klar gestaltet. Die Zutaten auf den ersten Blick gut ersichtlich und die einzelnen Arbeitsschritte durchnummeriert. Zu jedem Rezept gibt es eine kurze Einleitung und zu manchen einen Tipp oder einen Hinweis. Außerdem sind die Rezepte mit Vegetarisch, Milchfrei und Glutenfrei gekennzeichnet, wobei auf fast jedes Rezept mindestens eines davon zutrifft.

Die im Buch enthaltenen Fotos sind sehr gelungen und machen schon beim durchblättern Lust aufs Nachmachen. 



Copyright: Clare Winfield © Jan Thorbecke Verlag



Fazit

Das Buch AVOCADO kann ich allen empfehlen, die an der kreativen, gesunden Küche mit Avocados interessiert sind. Die 40 verschiedenen Rezepte reichen von herzhaft bis süß und zeigen uns so, wie vielfältig diese Früchte sein können



Kurz und knapp:

AVOCADO - 40 köstliche und gesunde Rezepte
von Lucy Jessop
erschienen 2017 im Thorbecke Verlag
Hardcover
Format 17 x 21 cm
96 Seiten
ISBN 978-3-7995-1169-8 

Kaufen könnt ihr das Buch direkt HIER* bei Amazon. (*Amazon Affiliate Link)


Freitag, 23. Februar 2018

{Rezept} Alle lieben Pasta | Linguine mit Garnelen in Tomaten-Sahne-Soße

Schon im Januar habe ich bei der tollen Aktion "Alle lieben Pasta" von Clara vom Blog Tastesheriff teilgenommen. Damals lautete das Motto "Gemüse". Bei mir gabs dazu "One Pot Pasta Primavera" mit Brokkoli, Champignons und Erbsen. 



Im Monat Februar geht's um "Tomate". Ich wollte nicht die klassischen Nudeln mit Tomatensoße kochen. Deshalb gibt's bei mir heute ein Rezept für:


Linguine mit Garnelen in Tomaten-Sahne-Soße




Zutaten für 2 Portionen:

  • 125 g geschälte Garnelen (TK oder frisch)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe (oder 2 kleine)
  • 1 EL Olivenöl
  • 400 g stückige Tomaten (1 Dose)
  • 100 g Sahne
  • 1 EL Oregano
  • 1 EL Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • nach Belieben: Parmesan zum servieren

Habt ihr TK Garnelen, diese auftauen lassen.

Garnelen abwaschen und mit einem Küchentuch trockentupfen.

Zwiebeln abziehen, in keine Würfel schneiden. Knoblauch abziehen und ebenfalls fein hacken.

Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Knoblauch und Garnelen dazugeben und so lange mitbraten, bis die Garnelen durch sind. Garnelen aus dem Topf nehmen und beiseite stellen.

Tomaten in den Topf geben, kurz aufkochen mit Sahne ablöschen. 

Oregano und Zucker hinzugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für etwa 10 Minuten leicht köcheln lassen, immer wieder umrühren.

Währenddessen die Linguine gar kochen.

Ein paar Minuten bevor die Linugine fertig sind, die Garnelen in die Soße geben. 

Je nach Wunsch mit frisch geriebenen Parmesan servieren und genießen. 





Samstag, 20. Januar 2018

{Rezept} Alle lieben Pasta | One Pot Pasta Primavera

One Pot Pasta ist wirklich eines der am schnellsten zubereiteten Gerichte überhaupt. Vor ein paar Tagen habe ich es das erste Mal ausprobiert und frage mich, warum nicht schon früher? Neben der schnellen Zubereitung gibt es auch noch einen weiteren Vorteil: Alles wird in einem Topf gemacht, so hat man kaum Geschirr zum abwaschen (obwohl ich jetzt eine Spülmaschine habe - und darüber sehr froh bin). 



Aber warum "Alle lieben Pasta"? 

Clara vom Blog Tastesheriff sammelt jeden Monat im Jahr 2018 Pastarezepte zu einem anderen Motto. Im Januar ist es "Gemüse". Dazu reiche ich mein Rezept für One Pot Pasta Primavera ein - mit viel Grün, um den Frühling anzulocken ;). 
Also für alle Pastaliebenden: Schaut doch mal beim Tastesheriff vorbei (KLICK), dort findet ihr auch die Themen fürs ganze restliche Jahr. Vielleicht wollt ihr ja auch mitmachen? Ich freue mich auf jeden Fall schon über viele tolle Pastarezepte übers ganze Jahr verteilt!




One Pot Pasta Primavera


Zutaten für 2 Personen:
  • 250 g Pasta (Penne)
  • 100 g frischer Brokkoli
  • 100 g Erbsen (TK oder frisch)
  • 100 g braune oder weiße Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 L Gemüsebrühe
  • 150 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer

Zuerst wird das Gemüse vorbereitet. Dazu den Brokkoli waschen und in Röschen teilen. Die Champignons in Scheiben schneiden. Haut der Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen. Zwiebel halbieren und in Streifen schneiden, Knoblauch fein hacken.

Alle Zutaten bis auf Salz und Pfeffer in einen großen Topf geben und aufkochen lassen. Ich mag es, wenn der Brokkoli sehr weich ist. Wer ihn etwas bissfester mag, gibt die Brokkoliröschen erst nach 5 Minuten Kochzeit hinzu. 


Das ganze sollte für etwa  15 Minuten köcheln, bis die Nudeln gar sind. Währenddessen immer wieder gut umrühren. Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. 



Sonntag, 14. Januar 2018

{Rezept} Kokos-Mandel Energy Balls | Ein gesunder Snack für zwischendurch

Heute kommt das erste Rezept im neuen Jahr. Habt ihr die ganzen Plätzchen und das große Essen zur Weihnachtszeit satt? Könnt aber trotzdem nicht ganz auf etwas Süßes verzichten? Dann hab ich hier genau das richtige für euch: Energy Balls mit Mandeln und Kokos. 



Die Bällchen eignen sich super als kleinen, gesunden Snack zwischendurch, wenn das Verlangen nach Süßem kommt. Auch super als kleiner Energieschub in der Arbeit, vor oder nach dem Sport. 



Am besten bewahrt ihr die kleinen Bällchen gut verschlossen im Kühlschrank auf, dort halten sie einige Tage lang. Ich mag sie übrigens am Liebsten frisch aus dem Kühlschrank, dann sind sie schön kühl ;)



Kokos-Mandel Energy Balls




Zutaten für etwa 20 Stück:
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 1 EL Chia Samen (z.B. DIESE | Werbung, Amazon Affiliate Link)
  • 4 EL Kokosraspel + welche zum Wälzen
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1 EL Cashewmus (z.B. DIESES | Werbung, Amazon Affiliate Link)
  • 12 Datteln (entsteint)


Gebt zuerst die Mandeln, Chia Samen und Kokosraspel in einen Mixer. Alles gut durchmixen, bis ein grobes Mehl entstanden ist. 
Kakaopulver und Cashewmus (ihr könnt auch ein anderes Nussmus verwenden) zugeben und kurz mixen.

Zum Schluss die Datteln dazugeben und alles so lange mixen bis eine homogene Masse entstanden ist. 



Nun gehts ans Bällchen drehen. Ich wollte sie alle gleichgroß haben, also hab ich die Masse abgewogen. Pro Bällchen sind es in etwa 15 Gramm. Das bleibt aber jedem selber überlassen. Die Masse dann zu Kugeln rollen und in Kokosflocken wälzen. 




Habt ihr auch schon mal Energy Balls gemacht? Welche Zutaten habt ihr verwendet?


Freitag, 29. Dezember 2017

Blogevent Eure liebsten Winterrezepte | Zusammenfassung

Erstmal vielen lieben Dank für eure Teilnahme an meinem Blogevent! Insgesamt wurden 15 Rezepte eingereicht und ich freue mich über jedes Einzelne! Viele mit eigenem Blog, einige erreichten mich per E-Mail. Es sind viele verschiedene Rezepte zusammengekommen, von denen ich einige auf jeden Fall mal nachmachen werde. Zwei Rezepte/Beiträge pro Teilnehmer waren erlaubt. Manche haben die Chance genutzt, um so die doppelte Gewinn-Chance zu haben.



Habt ihr die Weihnachtstage gut rum gebracht? Ich hoffe schon. Für ein paar von euch gibt es jetzt sozusagen noch ein After-Weihnachst-Geschenk, nämlich für die sechs Gewinner meines Blogevents Eure liebsten Winterrezepte ;)

Und los geht's mit den eingereichten Rezepten. Die Gewinner findet ihr am Ende des Beitrags.


Teilnehmer mit eigenem Blog
(Mit Klick auf die Bildunterschrift kommt ihr gleich zum Rezept)

Portwein-Feigen von carolinarikum

Flammende Herzen von Lecker & Co

Honiglebkuchen von Achtzehn Pfund Quitten

Kanelbullar von Baking Science Traveller

Linzertorte von Silkes Welt

Maronicreme mit karamellisierten Schalotten von Carolinarikum

Plätzchen von Mama von glückszauber

Fruchtiger Wintersalat von Uwe b Werner



Teilnehmer per E-Mail
(wollt ihr davon ein Rezept, schreibt mir einfach eine Mail)

Birnencrumble von Siggi

Kürbis-Rosenkohl-Gemüse von Katja

Nussecken von Tine

Omas Waffeln von Tine

Orangen-Baumkuchen-Torte von Kerstin

Spekulatius-Mascarpone von Siggi

Zimt-Baiser mit Kürbiskernen von Johanna



So meine Lieben, das waren also alle eingereichten Rezepte. Die süßen Leckereien überwiegen deutlich, es kamen aber auch zwei herzhafte Rezepte dazu. Ich persönlich esse ja lieber herzhaft, aber in der Weihnachtszeit darf es ruhig mal etwas süßer zugehen. Scheinbar seht ihr das genauso ;)


Die Gewinner wurden von mir per Losverfahren ausgelost und haben nichts mit meiner persönlichen Vorliebe der Rezepte oder Bilder zu tun. An die, die nichts gewonnen haben: Bitte seid nicht traurig, das nächste Gewinnspiel/Blogevent kommt bestimmt bald ;) 



Die Gewinner des Buch-Pakets sind:
Katja | Kürbis-Rosenkohl-Gemüse
Silkes Welt | Linzertorte
Johanna | Zimt-Baiser mit Kürbiskernen

Die Gewinner der Raclette-Pfännchen sind:
Siggi | Birnencrumble
Uwe b Werner | Fruchtiger Wintersalat
Lecker & Co | Flammende Herzen



Herzlichen Glückwunsch!!!




Ich kontaktiere die Gewinner auch gleich noch. Bitte schreibt mir innerhalb von 2 Wochen mit eurer Adresse zurück, damit die Gewinne zu euch finden. Wenn ich innerhalb dieser zwei Wochen keine Rückmeldung habe, werde ich den entsprechenden Gewinn neu auslosen.

Sonntag, 10. Dezember 2017

{Geschenke aus der Küche} Glögg und Glögg-Gelee | Werbung


Dieser Artikel enthält Werbung* für LINIE Aquavit Christmas Edition 2017*


Na, habt ihr schon alle Weihnachtsgeschenke zusammen? Oder gehört ihr, wie ich, zu der Sorte die alles kurz vor knapp besorgt? Ich persönlich bin ja ein Fan von Last Minute Geschenken, und dazu gehören eindeutig Geschenke aus der Küche! Außerdem ist Selbstgemachtes viel persönlicher und freut den Beschenkten oft mehr, als materielle Dinge. 



Ich verschenke eigentlich jedes Jahr etwas Selbstgemachtes aus meiner Küche an meine Freunde und Verwandte. HIER findet ihr meine Rezepte der letzten Jahre.

In diesem Post hab ich gleich zwei Rezepte für euch. Einmal für selbstgemachten Glögg und einmal für Glögg-Gelee, das richtig lecker nach Weihnachten schmeckt. Außer aufs Brot streichen kann man mit dem Gelee auch Plätzchen, Müsli, Joghurt, Kuchen, etc. verfeinern. 

Das Wort Glögg kommt aus Skandinavien und heißt übersetzt nichts anderes, als Glühwein. Meine Variante hier ist ohne Wein, dafür aber mit Apfelsaft und LINIE Aquavit Christmas Edition*. Außerdem sind noch blanchierte Mandeln und Rosinen darin. 



LINIE Aquavit reift übrigens in alten Sherry-Fässern auf hoher See und ist der älteste Aquavit der Welt. Seit 1807 wird er hergestellt, überquert dabei zweimal den Äquator und erhält dadurch einen weichen und unvergleichlichen Geschmack. 
LINIE Christmas Edition ist besonders weich, aber mit stärkeren Noten von Kümmel und Sternanis, als im LINIE Aquavit Original. Ausgewogen im Geschmack mit einem Hauch von Zitrus, enthält LINIE Christmas Edition auch feine Noten von Vanille und Holz vom Eichenfass.



Norwegischer Glögg mit Apfelsaft


Zutaten:

  • 200 ml LINIE Aquavit Christmas Edition*
  • 1 L Apfelsaft
  • 1/2 TL Kardamompulver
  • 30 Stück Nelken
  • 4 Zimtstangen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • zum servieren: geschälte Mandeln, Rosinen und 1 Apfel

Den Apfelsaft zusammen mit LINIE Aquavit Christmas Edition* in einen Topf geben. Ingwer schälen, in breite Scheiben schneiden und zusammen mit den Gewürzen hinzugeben.

Die Mischung auf etwa 70-75°C erhitzen (falls ihr kein Thermometer habt: so lange erhitzen, bis sich Bläschen an der Oberfläche bilden).

Den Glögg vom Herd nehmen und für eine Stunde ruhen lassen.

Nach dem Abkühlen in Flaschen abfüllen und zum verschenken schön dekorieren.

Oder ihr serviert ihn gleich. Dafür erhitzen (nicht kochen) und mit geschälten Mandeln, Rosinen und einer Apfelscheibe in Tassen Servieren. 




Und schon geht's weiter mit dem zweiten Rezept für heute: Einem Glögg-Gelee. Dieses baut auf dem selbstgemachten Glögg auf. Wenn ihr diesen nicht selbermachen wollt, könnt ihr auch gekauften dafür verwenden. Das Gelee ist schnell und ohne viel Aufwand aus nur drei Zutaten zubereitet. Die Menge hier reicht für etwa vier kleine Gläschen.




Glögg-Gelee zum Verschenken oder selbst genießen


Zutaten für etwa 4 Gläschen:
  • 100 ml Orangensaft
  • 600 ml Glögg
  • 500 g Gelierzucker 2:1

Alle Zutaten in einen großen Topf geben und zum Kochen bringen. Während dem Erhitzen immer wieder umrühren, dass sich alles gut vermischt.

Für zwei bis drei Minuten weiterkochen lassen, Gelierprobe machen und anschließend in sterile Gläser füllen.

Gläser sofort fest verschließen und für etwa zehn Minuten auf den Kopf stellen, dann wieder umdrehen.

Zum verschenken die Gläser noch hübsch dekorieren. 




Dieses Glögg-Gelee gibt's bei mir zur Zeit übrigens fast täglich aufs Brot zum Frühstück ;) Demnächst werde ich es noch zum Plätzchen backen und als Kuchenfüllung verwenden. 


Wollt ihr auch euren Glögg mit LINIE Aquavit Christmas Edition 2017 zubereiten? HIER* bekommt ihr ihn bei Ludwig von Kapff (*Link zu meinem Kooperationspartner)


Mittwoch, 6. Dezember 2017

{Rezept} Orange-Tonka Plätzchen | In der Weihnachtsbäckerei

Pünktlich zum ersten Schnee vor ein paar Tagen starte ich die Weihnachtsbäckerei. Ich wollte Orangen und Tonkabohne kombinieren und herausgekommen sind Orange-Tonka Plätzchen. Ihr habt noch Eiweiß übrig von Kokosmakronen, Baiser und Co.? Perfekt, denn für diese Plätzchen benötigt ihr nur das Eigelb ;)



Die Orange-Tonka Plätzchen sind relativ schnell zubereitet, man muss nur etwas Kühlzeit im Kühlschrank mit einberechnen. Ihr könnt den Teig aber auch am Vortag kneten, über Nacht im Kühlschrank lagern und am nächsten Tag formen und backen. 



Zutaten für etwa 2 Bleche:

  • 500 g Mehl
  • 5 Eigelb
  • 250 g kalte Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Bio-Orange
  • 1/2 Tonkabohne

Die Orange gut mit heißem Wasser abwaschen. Die Tonkabohne fein reiben. 

Alle Zutaten gut miteinander verkneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Teig in zwei etwa gleichgroße Teile teilen, in Frischhaltefolie einwickeln und für etwa 1 Stunde (oder über Nacht) in den Kühlschrank legen.

Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Eine Teigkugel aus dem Kühlschrank nehmen, kleine Kügelchen formen und mit einer Gabel platt drücken. Mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. 

Ca. 15 Minuten goldbraun backen. Währenddessen mit der zweiten Teigkugel genauso verfahren und anschließend backen. 

Plätzchen abkühlen lassen und am besten in einer Blechdose aufbewahren. 

Je nach Belieben können sie auch mit Puderzucker bestreut werden.




Auch wenn ich diese Plätzchen jetzt das erste mal gebacken habe, haben sie es jetzt schon zu meinen liebsten Plätzchen-Rezepten geschafft. Die mag sogar mein Liebster, und das mag was heißen ;)

Habt ihr auch noch tolle Plätzchen-Rezepte für mich? Dann reicht sie doch zu meinem Blogevent "eure liebsten Winterrezepte" ein. Bis zum 16.12.17 habt ihr noch Zeit, mitzumachen. Es gibt auch tolle Preise zu gewinnen :)


Montag, 20. November 2017

{Rezept} Glühwein-Gugelhupf mit Zitronen-Zimt-Guss

Am 11. November habe ich zu meinem Blogevent aufgerufen, mir eure liebsten Winterrezepte zu zeigen. Die ersten Rezepte sind schon eingetrudelt und ich freue mich auf viele mehr ;) Auf dem Banner zum Blogevent seht ihr einen Glühwein-Gugelhupf mit Zitronen-Zimt-Guss. Dieser gehört definitiv zu meinen liebsten Winterrezepten und muss unbedingt noch einige Male gebacken werden!



Der Glühwein-Gugelhupf schmeckt richtig weihnachtlich und schön saftig. Der Zitronen-Zimt-Guss gibt dem Ganzen noch eine erfrischende Note und passt optimal dazu. 
Außerhalb der Winterzeit kann man auch einfach den Glühwein durch Rotwein ersetzen und den Zimt weglassen. Dann hat man einen saftig nussigen Rotwein-Kuchen. 



Zutaten für eine Gugelhupfform (24 cm Durchmesser):

300 g Mehl
200 g Zucker
1 Pck Backpulver
3 TL Zimt
50 g gemahlene Haselnüsse
4 gestr. TL Kakao
150 g dunkle Schokolade
200 g Butter
4 Eier
200 g Glühwein

für den Zitronen-Zimt-Guss:
Saft 1/2 Zitrone
1 gestr. TL Zimt
100 g Puderzucker 


Für den Gugelhupf zuerst die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Schokolade hacken und zu den Trockenen Zutaten geben. Butter schmelzen und zusammen mit Eier und Glühwein zu den restlichen Zutaten geben und mit dem Handrührgerät so lange rühren, bis ein homogener Teig entsteht. 

Eine Gugelhupfform fetten und mehlen. Den Teig hineinfüllen. In den Ofen stellen und bei 180°C Ober- und Unterhitze für 45 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Kuchen in der Form für etwa 10 Minuten auskühlen lassen, aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. 

Für den Guss die Zutaten mischen und gut verrühren. Ist er euch zu dickflüssig, gebt noch ein paar Tropfen Wasser hinzu. 

Guss auf dem Gugelhupf verteilen und fest werden lassen. 






Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...