Dienstag, 24. Februar 2015

Selbstgemachte Vollkorn-Bagel mit Lachs und Frischkäse

Früstück ist meine liebste Mahlzeit am Tag. Hier kommt bei mir alles auf den Tisch. Egal, ob herzhaft oder süß, Joghurt mit Obst, oder Müsli, Brot, oder Brötchen. Als ich vor kurzem eine Freundin in München besuchte, haben wir in einem Cafe Bagels zum Frühstück gegessen. Meiner war mit Frischkäse, Salat und Räucherlachs gefüllt. Und es schmeckte einfach köstlich! 



So kam ich auf die Idee, Bagels auch mal selbst zu machen. Und zwar in der etwas gesünderen Vollkorn-Variante.


Vollkorn-Bagels
Zubereitungszeit: 40 Min. | Gehzeit: ca. 60 Min. | Backzeit: 20 Min.



Zutaten für 6 Bagels:

  • 1 Würfel frische Hefe
  • 2 TL Rohrzucker
  • 150 ml Milch
  • 2 TL geschmacksneutrales Öl
  • 2 Eier
  • 2 TL Salz
  • 400 g Vollkornmehl nach Wahl (bei mir Dinkelvollkorn)
  • Sonnenblumenkerne, Haferflocken zum bestreuen

Milch in der Mikrowelle lauwarm erwärmen. Hefe hineinbröseln und Zucker zugeben. Solange rühren, bis sich alles aufgelöst hat. Ein Ei trennen und das Eiweiß in den Kühlschrank stellen. Ei und Eigelb zur Hefemilch geben und gut verrühren. Mehl und Salz hinzugeben und zu einen geschmeidigen Teig kneten. 

Teig in eine große Schüssel geben und zugedeckt an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen lassen, bis der Teig sein doppeltes Volumen erreicht hat.



Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in 6 gleichgroße Stücke teilen. Zu Kugeln formen, etwas platt drücken und mithilfe eines Kochlöffelstiels zu Ringe formen und nochmals für ca. 15 Minuten gehen lassen. 

Wasser in einen Topf zum kochen bringen, etwas Salz (wie zum Nudeln kochen) hinzugeben. Nun nacheinander die Teigringe je Seite für 1 Minute darin pochieren. Das verhindert, dass sich das Loch beim anschließenden Backen wieder schließt.

Ringe mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit dem Eiweiß bepinseln und mit Sonnenblumenkerne und Haferflocken bestreuen. Wer will, kann auch Sesam, Kürbiskerne, ... verwenden.

Die Bagels in den Ofen schieben und bei 200°C Umluft für ca. 20 Minuten goldbraun backen.



Füllen könnt ihr nun die Bagels wie ihr wollt. Meine liebste Variante ist, wie ihr auf den Fotos schon sehen könnt, mit Frischkäse, Salat und Räucherlachs. Sehr lecker finde ich sie aber auch mit Butter und Marmelade.


Donnerstag, 12. Februar 2015

{Karens Wanderbuch} Dresdner Eierschecke

Könnt ihr euch noch erinnern? Schon letztes Jahr durfte ich bei einem Wanderbuch von Karen von Karens Backwahn mitmachen. Damals habe ich mich für die Erdnuss-Krokant-Cakes entschieden. Seit Oktober 2014 wurde nun ein neues Wanderbuch von Karen auf Reisen geschickt. Dieses mal ist es "Lust auf Backen" von Gräfe und Unzer. Und beim ersten Blick ins Buch macht es wirklich Lust auf Backen ;)

Als das Buch bei mir ankam, war ich erstmal beschäftigt mit dem Lesen der vielen lieben Notizen, die schon von meinen Vorgängerinnen ins Buch geschrieben wurden. Das finde ich ja besonders interessant. Ich bin schon soooo gespannt, wie mein Wanderbuch aussieht, wenn es wieder bei mir ankommt. 


Vor mir war Liv von Thank you for eating an der Reihe und entschied sich für Churros. Ich muss schon sagen, die Auswahl der Rezepte ist riesig und das macht es nicht gerade leicht. Aber letztendlich habe ich mich für eine Dresdner Eierschecke entschieden. Das Ergebnis war sehr lecker, aber gleichzeitig auch seeeehr Buttrig und süß ;)

Im Rezept steht, dass der Hefeteig entweder über Nacht im Kühlschrank, oder 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen soll. Ich hab die zweite Variante gewählt und er ist wunderbar aufgegangen. Und Ja, im Kuchen sind wirklich 7 ganze Eier!


Außerdem kommen vor dem Backen noch zwei verschiedene Cremes auf den Hefeteig. Dieser Schritt gestaltete sich etwas schwierig, da die obere Creme von der Konsistenz her etwas fester war, als die darunterliegende Quark-Creme. Aber mit etwas Geduld ging es dann schon. Ich denke, es ändert auch nichts am Geschmack, wenn sich beide Cremes etwas vermischen.

Nach ca. 10 Minuten Backzeit musste ich den Ofen auf 160°C runter schalten, da der Kuchen sonst zu dunkel geworden wäre.




Dresdner Eierschecke (für 1 Backblech)
aus dem Buch "Lust auf Backen"


Für den Hefeteig:

  • 250 g Mehl
  • 80 ml kalte Milch
  • 10 g frische Hefe
  • 25 g Zucker
  • 5 g Honig
  • 1 Ei
  • 40 g weiche Butter
  • 1 TL Salz
  • 1/4 Vanilleschote
  • etwas abgeriebene Bio-Zitronen-Schale (hab ich weggelassen)

Für den Quarkbelag:
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone (bei mir Orange)
  • 500 g Magerquark
  • Salz

Für die Butter-Eier-Masse:
  • 1/2 Vanilleschote
  • 180 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • Salz
  • 4 Eier (zimmerwarm)
  • 2 gehäufte EL Speisestärke (30 g)

Außerdem:
  • Butter für das Blech (oder Backpapier)
  • Mehl zum Arbeiten
  • 50 g Mandelblättchen
  • 30 g Butter
  • 2 EL Zucker
  • 1 Msp. Zimtpulver


Am Vortag für den Hefeteig alle Zutaten mit den Knethaken des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine auf kleiner Stufe 10 Min. verkneten. Dann den Teig auf höherer Stufe ca. 5 Min. glatt und leicht glänzend kneten. Den Teig in einer Schüssel mit Frischhaltefolie bedeckt über Nacht im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur mindestens 1 Std. ruhen lassen.

Am Zubereitungstag ein tiefes Backblech mit Butter einfetten (Ich habs mit Backpapier belegt). Den Teig auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ausrollen und das Blech damit auslegen. Den Teig mit einem Messer ein paarmal einstechen. Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Für den Quarkbelag Eier und Zucker mit den Quirlen des Handrührgeräts oder der Küchennmaschine schaumig rühren. Zitronenschale, Quark und 1 Prise Salz hinzufügen, alles glatt verrühren und beiseite stellen.

Für die Butter-Eier-Masse die Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Butter, Zucker, Vanillemark und 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine cremig rühren. 1 Ei und die Speisestärke unterrühren. Die übrigen Eier nach und nach unterrühren und die Masse schaumig schlagen.

Die Quarkmasse auf dem Hefeteig verstreichen. Die Butter-Ei-Masse gleichmäßig darauf verteilen und mit Mandelblättchen bestreuen. Die Eierschecke im Ofen (Mitte) in 25 - 35 Min. goldgelb backen.

Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Die Eierschecke aus dem Ofen nehmen und mit der Butter bestreichen. Den Zucker mit dem Zimtpulver mischen, die Eerschecke damit bestreuen und abkühlen lassen.


Tipp: Falls sich nach 10 - 15 Min. Backzeit der Teig nach oben wölbt, stechen Sie einfach mit einem Messer in die Blase. So kann der Dampf entweichen und der Teig hat wieder Blechkontakt und kann bräunen.



Vielen Lieben Dank Karen, dass ich auch bei diesem Wanderbuch wieder mitmachen durfte. Jetzt gerade ist das Buch auf dem Weg zu Bina von "Die Ja-sagerin". Ich bin schon ganz gespannt, was sie aus dem Buch nachmacht. 


Montag, 2. Februar 2015

{Werbung} Die Tropenbox

Immer mehr sogenannte Überraschungs-Boxen kommen nun auf den Markt. Doch das sind schon längst nicht mehr nur "Beauty-Boxen", sondern mittlerweile auch Boxen mit Lebensmitteln gefüllt. Eine davon möchte ich euch heute vorstellen. Die Tropenbox. Als ich gefragt, wurde ob ich diese testen möchte, konnte ich nicht NEIN sagen, da ich immer wieder gerne neue Obstsorten probiere.

Der Name ist hier Programm. In dieser Box befinden sich allerhand tropische Früchte. HIER findet ihr eine Liste, welche Früchte sich in den Boxen befinden können.



Das Obst verbringt viele Stunden in der Sonne, wird von Hand geerntet und verlesen und macht sich dann sofort auf den Weg zu uns. Und zwar als Beifracht in ganz normalen Passagierflugzeugen. Dieses Verfahren ermöglicht es, dass die Früchte noch zwei Tage bevor sie bei uns ankommen am Baum hingen. Ganz im Gegensatz zum Supermarkt-Obst, das meist unreif geerntet wird und einige Zeit mit dem Schiff zu uns gebracht wird.


Die Tropenbox gibt es entweder als Probierbox, oder als Abobox. Als ich meine Probierbox erhielt, kostete diese noch 49,99 € und enthielt 4 kg Früchte. Gerade habe ich auf der Seite von der Tropenbox gesehen, dass die Probierbox nun 29,99 € kostet, aber auch nur 2 kg Früchte enthält.

Aboboxen gibt es in drei Formen:

  • 6 verschiedene Fruchtsorten | ab 3 Lieferungen | 4 kg/Lieferung | Preis/Lieferung: 49,99 €
  • 7 verschiedene Fruchtsorten | ab 6 Lieferungen | 4 kg/Lieferung | Preis/Lieferung: 49,99 €
  • 8 verschiedene Fruchtsorten | ab 12 Lieferungen | 4 kg/Lieferung | Preis/Lieferung: 49,99 €

Hier ist frei wählbar, ob man die Box wöchentlich, 14-tägig, oder monatlich haben möchte.
Außerdem ist es möglich, Obstsorten auszuschließen, die man nicht verträgt und man kann den Inhalt der nächsten Box schon mal einsehen, wenn man ganz neugierig ist.



In meiner Testbox befanden sich: 5 Passionsfrüchte, 2 Mangos, 1 Papaya, 1 Mini-Ananas, 6 Breiäpfel und 5 kleine Bananen.

Ehrlich gesagt war ich beim Auspacken etwas enttäuscht, da ich alle Obstsorten bis auf die Breiäpfel schon kannte. Aber diese Enttäuschung legte sich dann beim Geschmackstest gleich wieder. Die Früchte schmeckten nämlich wirklich anders, als das (mir bekannte) Supermarkt-Obst. So richtig schön intensiv!

Die Passionsfrüchte waren größer, als im Supermarkt und richtig saftig. Die goldgelben Mangos waren richtig gelb und schmeckten super saftig und süß und hatten kaum Fasern. Auch die Papaya war schön saftig und süß. Die Ananas schmeckte ebenfalls saftig und intensiv. Die Bananen hatten eine etwas andere Konsistenz, eher etwas fester, geschmacklich aber etwas fad. 
Und Breiäpfel kannte ich bis jetzt noch nicht, weshalb ich besonders auf deren Geschmack gespannt war. Gegessen werden sie wie Kiwis. Geschmacklich haben sie mich leider nicht überzeugt. Sie schmeckten für mich wie eine Mischung aus braun gewordener Birne und Kürbis. Aber das ist Geschmackssache. Meiner Tante schmeckten sie beispielsweise sehr gut. 

Die Früchte kamen gut verpackt bei mir an. Jede Obstsorte wurde in einen Papierbeutel verpackt und wurde durch Pappe von den anderen Sorten unterteilt. 
Zur Haltbarkeit sei gesagt, dass man die Früchte schon innerhalb einer Woche aufbrauchen sollte. Manche auch schon früher. 


Fazit: Es war auf jeden Fall interessant diese Box mit seinen intensiv schmeckenden Früchten zu probieren. Wer gerne neue Obstsorten probiert, dem kann ich auch die Probierbox empfehlen. Preislich gesehen ist es meiner Meinung nach sehr teuer. Aber vielleicht bestelle ich mir auch nochmal eine Probierbox, da ich super gerne mal Guave, Longkong, Mangostane oder Zimtapfel probieren würde. 


Vielen Dank an die Tropenbox für die zum Test kostenfreie Bereitstellung der Probierbox
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