Freitag, 29. September 2017

{Rezension + Gewinnspiel} Richtig gute Strudel + Rezept für Marmelade-Strudelrosen

Heute möchte ich euch wieder ein Buch vom "Löwenzahn Verlag" vorstellen: Richtig gute Strudel - Die besten Rezepte zum Selbermachen. Und ein Rezept für Marmelade-Strudelrosen hab ich auch noch für euch im Gepäck.

Und das Beste: Zwei von euch haben die Chance, jeweils 1 Exemplar Richtig gute Strudel zu gewinnen. Dazu aber später mehr.


Richtig gute Strudel
Die besten Rezepte zum Selbermachen



Habt ihr einen klassischen Strudel schon mal komplett selbst gemacht? Inclusive dem Teig? Für viele erscheint die Herstellung des Teiges wahrscheinlich kompliziert und schwierig, da der perfekte Strudelteig hauchdünn und ohne Löcher sein sollt.
Dass die Herstellung jedoch gar nicht so schwer ist und dass ein Loch im Teig auch keine Katastrophe ist, das zeigt uns die Autorin Eva Maria Lipp in diesem Buch.

Sie hat dafür über 90 verschiedene Rezepte zusammengetragen und gibt darin ihr Wissen über die Strudel-Zubereitung weiter. Neben den klassischen Rezepten für Apfel- und Topfenstrudel findet man gebackene oder gekochte, pikante oder süße, für die Suppe, als herzhafter Hauptgang, raffinierte Beilage oder feines Dessert.


Die Strudel-Rezepte sind gegliedert in:
  • Beliebte Suppenstrudel
  • Wunderbare Hauptspeisenstrudel
  • Herzhafte Beilagenstrudel
  • Süß gestrudelt
  • Kleine Strudelgerichte aus Restteig

Außerdem findet man darin auch Rezepte für warme und kalte, süße und herzhafte Soßen, die perfekt zum Strudel passen und allerhand Tipps und Tricks, sowie Problembereiche bei der Zubereitung mit Verbesserungsvorschläge. 

Der Hauptteil beginnt mit den Grundrezepten der Strudelteige: Gezogener Srudelteig für gebackene Strudel, Gezogener Strudelteig für gekochte Strudel, Erdäpfelteig, Topfenteig, Mürbteig, Mürber Germteig, Germteig. 
Auf diesen Grundrezepten baut der Größte Teil der Rezepte im Innenteil des Buches auf. 


Rezeptbeispiele

Zwiebel-Grammelstrudel
Saiblingstrudel mit Spinat und Mozzarella
Topfen-Bröselstrudel
Saftiger Milchreisstrudel
Heimische Frühlingsrollen



Kurz und knapp:
Richtig gute Strudel - Die besten Rezepte zum Selbermachen
von Eva Maria Lipp
erschienen 2017 im Löwenzahn Verlag
Hardcover
200 Seiten
ISBN 978-3-7066-2615-6


Ich habe mich entschieden, einen "Strudel" mit Germteig nachzumachen. Meine Wahl fiel auf die Marmelade-Strudelrosen. Sie waren relativ schnell zubereitet und der Teig war schön saftig. 


Marmelade-Strudelrosen
(Rezept aus "Richtig gute Strudel")




Zutaten:
  • 60 g Butter
  • 250 ml Milch
  • etwas Salz
  • 60 g Zucker
  • 2 Eidotter
  • 20 g Germ
  • 500 g Mehl

  • 300 g Marmelade nach Wunsch (Bei mir: Kirschmarmelade)

1. Für den Germteig die Butter in einem Kochtopf zerlassen. Die Milch, Salz und Zucker dazugeben und gut verrühren, damit sich die Kristalle auflösen. Dann die Eidotter dazugeben und gleichmäßig verrühren. Schlussendlich die Germ einbröseln und ebenso auflösen.

2. Mehl in eine Schüssel geben und mit der vorbereiteten Flüssigkeit zu einem geschmeidigen Germteig kneten (Da der Teig bei mir etwas klebrig war, musste noch etwas Mehl dazu). Diesen zugedeckt bis zum doppelten Volumen aufgehen lassen (Dauerte bei mir etwa 1,5 Stunden)

3. Teig danach zu einem Rechteck in der Größe von 50 mal 50 cm ausrollen. Die ganze Fläche gleichmäßig mit Marmelade bestreichen. Eng zu einem Strudel einrollen.

4. Mit einem scharfen Messer in 15 gleich große Stücke (bei mir waren es 11 Stücke) schneiden.

5. Eine Tortenform mit Butter ausfetten. Die Strudelrosen von der Mitte beginnend mit der Schnittfläche nach oben in die Form setzen. Strudelrosen nochmals 15 Minuten aufgehen lassen und dann im vorgeheitzen Backrohr bei 160°C 35 bis 40 Minuten goldbraun backen. Im Ganzen zu Tisch bringen und Rosen dann herunterbrechen. 



Und nun wollt ihr bestimmt wissen, wie ihr eine der zwei Exemplare "Richtig gute Strudel" gewinnen könnt, oder?

Hinterlasst mir einfach einen Kommentar unter diesem Post, warum genau ihr ein Buch gewinnen solltet. Schreibt eure E-Mail dazu, damit ich euch im Falle eines Gewinnes direkt kontaktieren kann. 

Gerne könnt ihr auch meine Posts auf Facebook oder Instagram kommentieren, liken und teilen. Das ist aber kein Muss, um am Gewinnspiel teilzunehmen. 

Das Gewinnspiel startet jetzt und endet am 12.10.2017 um 20.00 Uhr. Anschließend werde ich die zwei Gewinner auslosen und per E-Mail kontaktieren.  Das Gewinnspiel isst beendet.


Update 20.10.2017: Die Gewinne wurden soeben ausgelost. 
Die Gewinner sind:

  • Alina (Anonym)
  • Sabrina (Anonym)
Habe euch schon per E-Mail kontaktiert ;)



Teilnahmebedingungen: Teilnahme für Personen ab 18 Jahren mit Postadresse in Deutschland. Der Gewinn kann nicht ausbezahlt werden, es besteht auch kein Anspruch darauf. Das Gewinnspiel steht unter keinster Weise in Verbindung mit Facebook oder Instagram.  



Mittwoch, 13. September 2017

{Rezept} No-Knead Cheddar-Tomaten-Knoblauch-Brot | Synchronbacken #20

Endlich hab ichs geschafft, auch mal beim Synchronbacken mitzumachen. Organisiert wird das ganze von Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf und Sandra von from Snuggs Kitchen

Synchronbacken ist eine tolle Aktion, bei der es darum geht, gemeinsam am gleichen Tag zu backen. Es gibt ein Grundrezept, das von allen gebacken wird. Alle Teilnehmer posten ihren aktuellen Stand auf den Social Media Kanälen (ich via Instagram). So kann man immer wieder schauen, wie weit die anderen sind, und sich auch untereinander austauschen. 



Schon öfters hab ich mir vorgenommen, mal mitzumachen, doch entweder hatte ich keine Zeit, oder ich habs verpasst. Letzten Sonntag war es wieder soweit und das Synchronbacken ging in die 20. Runde. Als Grundrezept wurde das No-Knead Cheddar, Tomato and Garlic Bread von King Arthur Flour vorgegeben. Die Zutaten durften ausgewechselt werden, einzige Vorgabe war, dass es ein herzhaftes Brot bleibt. 

Ich habe nur wenig am Rezept verändert, schaut aber unbedingt auch bei den anderen Teilnehmern vorbei und schaut, was sie daraus gemacht haben (Liste findet ihr unten).

Und hier kommt nun meine Version des No-Knead Cheddar-Tomaten-Knoblauch-Brot. 


Den Teig habe ich am Samstag angesetzt und über Nacht gehen lassen, da die Gehzeit 8 Stunden beträgt. Die einzelnen Schritte könnt ihr übrigens auf meinem Instagram-Account sehen :)


Zutaten für eine 30er Kastenform


Für den Teig:
  • 360 g Dinkelmehl Typ 630
  • 165 g Roggenvollkornmehl
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1,5 TL Salz
  • 35 g Olivenöl
  • 320 g lauwarmes Wasser

Für die Füllung:
  • 60 g halbgetrocknete Tomaten (oder in Öl eingelegte Tomaten)
  • 4 mittelgroße Knoblauchzehen
  • 80 g Cheddar Käse

Für das Topping:
  • 1 Fleischtomate 
  • 20 g Cheddar Käse

Für den Teig gebt alle Zutaten in eine große Schüssel und verrührt sie mit dem Knethaken der Küchenmaschine auf kleiner Stufe für ca. 2 Minuten. Es sollte ein leicht klebriger aber elastischer Teig entstehen. Ihr könnt den Teig auch mit den Händen kneten, dann dauert es etwa 4 Minuten.

Den fertig gekneteten Teig nun abgedeckt für mindestens 8 Stunden gehen lassen. Meiner ging über Nacht, für etwa 9 Stunden. 

Nach der Gehzeit den Teig auf die leicht geölte Arbeitsfläche, oder auf ein Backpapier geben. Mit geölten Fingern zu einen Rechteck ausziehen, ca. 30x35 cm groß.

Für die Füllung die Tomaten in Streifen schneiden und den Cheddar Käse reiben. Die Knoblauchzehen pressen. oder klein schneiden. Alles gleichmäßig auf dem Teig verteilen und von der langen Seite her aufrollen.

Eine 30er Kastenform gut ölen und mit Mehl ausstäuben (oder mit Backpapier auslegen). Die Teigrolle mit dem Ende nach unten in die Form geben, mit Alufolie abdecken und für weitere 2 Stunden gehen lassen. Der Teig sollte sich nach dem Gehen verdoppelt haben.

Den Ofen auf 230°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für das Topping die Tomate halbieren und in Scheiben schneiden. Auf dem Teigling verteilen. Form wieder mit Alufolie (am besten innen leicht geölt, damit sie dann nicht am Teig kleben bleibt) bedecken und in den Ofen schieben. 

Nach 40 Minuten Backzeit die Alufolie entfernen, mit etwas geriebenen Cheddar bestreuen und für weitere 15-20 Minuten fertig backen.

Brot aus dem Ofen nehmen und für 10 Minuten ruhen lassen. Anschließend aus der Form nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.



Ich freue mich schon auf das nächste Mal, vielleicht schaffe ich es wieder mitzumachen. Vielen Dank an Zorra und Sandra für die Organisation :)

Und hier noch alle Teilnehmer der Aktion Synchronbacken #20:

Zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Sandra von From Snuggs Kitchen
Tanja von Tana's "Süß und Herzhaft"
Julia von baking julia
Ingrid von auchwas
Diana von Kochen mit Diana
Christina von The Apricot Lady
Denise von kitchwitch.ch
Dagmar von Dagmar's brotecke
Birgit D von Birgit D - Kreativität in Küche, Haus und Garten
Jutta von Jutt-ah
Britta von Brittas Kochbuch
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Simone von zimtkringel
Katrin Mämpel von Summsis Hobbyküche
Tamara von Cakes, Cookies and more



Sonntag, 3. September 2017

{Rezept} Heidelbeer Streuselkuchen mit Biskuitteig

Auch wenn die Heidelbeer-Zeit schon wieder so ziemlich vorbei ist, muss ich euch unbedingt noch dieses Rezept für einen Heidelbeer Streuselkuchen mit Biskuitteig zeigen! Ich liebe Biskuitteig und Streusel - und beides in Kombination, zusammen mit selbst gepflückten Heidelbeeren ist einfach ein Traum.



Noch dazu ist der Kuchen relativ schnell zubereitet und schmeckt lauwarm, mit einem Klecks geschlagene Sahne drauf, am besten.



Zutaten für 1 Blech


Für die Streusel
  • 400 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 200 g Butter


Für den Biskuit-Teig

  • 4 Eier
  • 200 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver

  • 400 g Heidelbeeren




Bereitet zuerst die Streusel zu. Dafür die Butter zerlassen, Mehl und Zucker hinzugeben und alles schön verkneten, anschließend den Teig zerbröseln, dass Streusel entstehen. Am besten funktioniert dies übrigens mit den Knethaken eines Handrührgerätes ;)

Für den Biskuitteig die Eier zusammen mit dem Zucker einige Minuten schaumig schlagen, bis der Teig fast weiß ist. Das Mehl mit dem Backpulver mischen, zur Ei-Zucker-Masse sieben und mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben.

Ein tiefes Backblech mit Backpapier belegen. Optional einen Backrahmen verwenden (aber nicht zwingend notwendig). 

Den Biskuit-Teig vorsichtig aufs Blech gießen. Die gewaschenen Heidelbeeren darauf gleichmäßig verteilen. Zum Schluss kommen die Streusel aufs Blech.

Den Kuchen in den Ofen schieben und bei 180°C Ober-/Unterhitze für 20-25 Minuten backen, bis die Streusel schön goldbraun sind.

Wer will, siebt vor dem servieren noch Puderzucker darüber.