Freitag, 10. April 2020

{Rezept} Süße Osterhäschen aus Quark-Öl-Teig | Ohne Hefe


Ein Hefezopf in sämtlichen Variationen ist einfach DER Klassiker zu Ostern. In Zeiten von Corona ist es jedoch gar nicht so leicht, an Hefe zu kommen... Es gibt zwar schon viele tolle Anleitungen und Rezepte im Internet und in verschiedensten Blogs, wie man Hefe vermehrt, oder wie man Hefewasser selbst herstellt. Diese Rezepte werde ich auch mal ausprobieren, sie brauchen jedoch etwas Zeit. Und die haben wir nicht mehr bis Ostern. Es sind schließlich nur noch zwei Tage bis Ostersonntag. 



Ich wollte trotzdem eine Kleinigkeit zu Ostern backen und habe mich für süße Häschen aus Quark-Öl-Teig entschieden. Das tolle an diesem Teig ist: man braucht keine Hefe. Allerdings Backpulver. Doch das ist noch leichter zu bekommen. Ich habe auch vor Corona eigentlich immer Backpulver hier. Und auch einen kleinen Mehl-Vorrat.

Die Häschen werden mit wenig Zucker gebacken und mit Zitronenschale verfeinert. Obendrauf kommt dann ein frischer Zitronen-Zuckerguss. 



Rezept für süße Osterhäschen aus Quark-Öl-Teig

Zutaten für 9 Häschen:

  • 300 g Mehl (bei mir Dinkelmehl Type 630)
  • 1/2 TL Salz
  • 40 g Zucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Ei
  • 125 g Magerquark
  • 55 g geschmacksneutrales Öl (bei mir Rapsöl)
  • 1 Bio-Zitrone
  • 2 EL Puderzucker
  • Optional: Rosinen als Augen
Die Zitrone heiß abwaschen und trocken tupfen. Die Schale abreiben und den Saft auspressen.

Für den Teig Mehl, Salz, Zucker und Backpulver miteinander vermischen. Ei, Quark und Öl dazugeben und mit den Knethaken oder den Händen zu einen homogenen Teig verkneten.

Backofen auf 170°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Teig nun in neun gleiche Teile teilen. Wer es genau nimmt (wie ich), der wiegt den Teig ab ;) Man kann wenig Mehl benutzen, damit der Teig nicht zu sehr an der Arbeitsfläche klebt. 

Dann werden die Häschen folgendermaßen geformt: ein Drittel abstechen, zu einer dicken Wurst formen und mittig der Länge nach ca. 2 Drittel einschneiden. Das ist der Kopf mit Ohren. Für den Körper eine lange Wurst, die nach hinten dünner wird, fomen. Eine Seite mit etwas Wasser bestreichen und von der dünnen Seite her einrollen. Anschließend werden Kopf und Körper mithilfe von etwas Wasser zusammengefügt. Zum besseren Verständnis habe ich noch ein Bild eingefügt. 



Die Hasen mit etwas Abstand zueinander auf das Backblech legen und für 15-20 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Für den Zuckerguss 2 EL Puderzucker mit 1 EL Zitronensaft verrühren und die Häschen damit einpinseln. Wer möchte, kann vor dem Trocknen des Gusses noch Rosinen als Augen draufsetzen.



Mittwoch, 8. April 2020

{Rezept/Kooperation} Herzhaft gefüllte Windbeutel mit Brie, Schwarzwälder Schinken und Pesto


Dieser Beitrag enthält Werbung für Laux Feinkost*.

Windbeutel aus Brandteig selber machen ist gar nicht so schwierig, wie manche vielleicht denken. Wichtig ist, dass die Eier gründlich in den Teig eingerührt werden und der Ofen während der Backzeit auf gar keinen Fall geöffnet wird. Sonst würden die Windbeutel in sich zusammenfallen und nicht mehr aufgehen.



Klassisch werden Windbeutel mit Vanillecreme oder Schlagsahne gefüllt - was auch unglaublich lecker schmeckt. Da der Brandteig aber nicht gesüßt wird, kann er süß oder auch herzhaft gefüllt werden. Da ich mal etwas anderes wollte, habe mich dieses Mal für eine herzhafte Variante entschieden - gefüllt mit Brie, Schwarzwälder Schinken und Pesto al Limone von Laux Feinkost*.




Rezept für herzhaft gefüllte Windbeutel mit Brie, Schwarzwälder Schinken und Pesto

Zutaten für die Windbeutel:
  • 140 g Wasser
  • 80 g Butter
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 120 g Mehl
  • 3 Eier
Wasser, Butter, Zucker und Salz in einen Topf geben und zum kochen bringen.

Das Mehl hineinkippen und alles mit einem Kochlöffel zu einem Teigkloß rühren. Auf mittlerer Hitze weiterrühren, bis eine weiße Schicht auf dem Topfboden entsteht.

Topf vom Herd nehmen, Teig in eine Rührschüssel umfüllen und für 5 Minuten abkühlen lassen.

Die Eier nun einzeln mit einem Handmixer in den Teig einrühren. Jedes Ei muss gründlich eingerührt werden. Zum Schluss noch eine Minute weiterrühren. 

Ofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier belegen.

Brandteig in einen Spritzbeutel füllen und kleine Häufchen auf das Backblech spritzen. Die Spitzen mit nassen Fingern flach drücken. 

Blech in den Ofen schieben und in etwa 20 Minuten goldbraun backen. Ofen während der Backzeit unbedingt geschlossen halten, da die Windbeutel sonst zusammenfallen und nicht wieder aufgehen.

Windbeutel nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.


Zutaten für die Füllung:
Brie in Scheiben schneiden und die Schinkenscheiben ebenfalls halbieren.

Die Windbeutel mit einem scharfen Messer teilen und mit Brie, Schinken und etwas Pesto füllen.




Im Onlineshop von Laux GmbH* findet ihr übrigens viele klassische, aber auch außergewöhnliche Leckereien. Aus hochwertigen, regionalen Zutaten entstehen am Standort Föhren diese Köstlichkeiten in echter Handarbeit. Begonnen hat das ganze übrigens vor 30 Jahren als kleiner, engagierter Familienbetrieb mit einem heute stetig wachsenden Sortiment.

Bei Laux Feinkost* findet ihr von Essigen & Ölen über Likören & Spirituosen bis hin zu Gewürzmischungen, Chutneys & Senfen alles was das Feinschmeckerherz begehrt. Die Laux GmbH* wurde auch schon mehrfach mit dem Bundesehrenpreis für Spirituosen ausgezeichnet. Schaut einfach mal zum stöbern vorbei. Ich bin mir sicher, für jeden Geschmack ist hier etwas dabei. Und für all diejenigen, die sich schwer entscheiden können, oder ein Geschenk für Freunde und Familie suchen, gibt es auch Geschenksets zu entdecken.

Auf dem nachfolgendem Foto seht ihr übrigens den Inhalt des Päckchens, das ich zum testen bekommen habe. Ich muss sagen, da sind schon sehr leckere Sachen dabei... und wir haben noch lange nicht alles probiert!



Die Windbeutel schmecken übrigens auch super lecker mit dem Mango Fruchtbalsam von Laux* statt dem Pesto.



Sonntag, 5. April 2020

{Rezept} Cremige Bärlauchbutter - Perfekt zum Grillen


Bärlauch wächst zur Zeit wieder überall. Schade, dass die Bärlauchsaison nur so kurz ist... Zeit sich etwas Vorrat anzuschaffen. Ich starte dieses Jahr mit einer Bärlauchbutter - ich liebe sie einfach. Ohne viel Schnickschnack, nur Butter, Bärlauch, Salz und etwas gutes Olivenöl. Sehr sehr lecker, am liebsten esse ich sie auf frisch gegrilltem Fleisch, oder einfach auf Brot.



Butter hält natürlich nicht ewig im Kühlschrank. Sie lässt sich aber ganz einfach einfrieren. Dafür hab ich die Butter in einen Spritzbeutel gefüllt, in Portionen auf Backpapier gespritzt und so auf einem Tablett eingefroren. Nach ein paar Stunden ist die Butter dann fest und man kann sie in eine Box geben und so platzsparend einfrieren. Zum Auftauen reicht es, wenn ihr eine gefrorene Portion Bärlauchbutter auf das heiße Fleisch, oder ein frisch geröstetes Brot gebt. 




Rezept für cremige Bärlauchbutter

Zutaten:

  • 200 g Butter
  • 30 g Bärlauch
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl

Die Butter bei Zimmertemperatur weich werden lassen (ich lasse sie immer über Nacht auf dem Küchentisch). 

Bärlauch waschen und gut trocken tupfen.

Je nach Geschmack den Bärlauch in feine Streifen schneiden, oder mit einem Mixer fein mixen. Butter, Bärlauch, Salz und Olivenöl in eine Rührschüssel geben und bis zur gewünschten Cremigkeit mit einem Handmixer rühren.

Fertige Butter in Portionen einfrieren, oder in einem Glas im Kühlschrank aufbewahren.



Donnerstag, 2. April 2020

{Rezept} Karottenbrot mit Haferflocken, Leinsamen und Sonnenblumenkernen


Ich habe ein neues Brotrezept ausprobiert und will es euch auf gar keinen Fall vorenthalten. Dieses Karottenbrot mit Haferflocken, Leinsamen und Sonnenblumenkernen kommt ohne Weizenmehl aus und wird mit Roggensauerteig gebacken. Karotten hätte ich etwas mehr reingeben können, dennoch ist es schön saftig und schmackhaft geworden. 



Die Teigmenge reicht für zwei kleine Brote, die ich in Holzförmchen gebacken habe. Sie können aber auch in Kastenformen gebacken werden. Oder ihr macht ein großes Brot im Topf. Dann muss aber der Topf mit vorgeheizt und die Backzeit verlängert werden (etwa 50-60 Minuten).



Rezept für Karottenbrot mit Haferflocken, Leinsamen und Sonnenblumenkernen

Zutaten für 2 kleine Brote
  • Für den Sauerteig:
    - 40 g Anstellgut aus dem Kühlschrank
    - 80 g Wasser
    - 80 g Roggenmehl 1150

  • Für das Quellstück:
    - 50 g Haferflocken
    - 50 g Wasser

  • Für den Hauptteig:
    - 7 g frische Hefe
    - 200 g lauwarmes Wasser
    - 150 g Roggenmehl 1150
    - 200 g Dinkelmehl 630
    - 12 g Salz
    - 25 g geschrotete Leinsamen
    - 50 g Sonnenblumenkerne (+ eine Handvoll zum ausstreuen in der Form)
    - 70 g fein geriebene Karotten (je nach Größe 1-2 Stück)
    - Sauerteig
    - Quellstück
    - 15 g Zuckerrübensirup

Das Anstellgut zuerst mit dem Wasser verrühren und anschließend das Roggenmehl hinzufügen. Alles gut miteinander verrühren und für 15-18 Stunden abgedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Für das Quellstück beide Zutaten miteinander verrühren und für die gleiche Zeit abgedeckt ihm Kühlschrank stehen lassen. 

Die Hefe in Wasser auflösen. Alle trockenen Zutaten in die Schüssel einer Küchenmaschine geben, eine Mulde hineindrücken un die restlichen Zutaten hinzugeben, inclusive Hefewasser.

8 Minuten auf erster Stufe und anschließend 6 Minuten auf zweiter Stufe kneten. Schüssel 1 Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche kippen, einige Male falten und in zwei gleiche Teile teilen (je etwa 500g). Holz- oder Kastenfomen vorbereiten (Kastenform unbedingt fetten und mehlen oder mit Backpapier auslegen). Eine kleine Handvoll Sonnenblumenkerne auf den Böden verteilen. Teiglinge rundwirken, etwas länglich formen und mit dem Schluss nach unten in die Holzfomen setzen. Mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und erneut eine Stunde gehen lassen.

Eine halbe Stunde vor Ende der Gehzeit den Ofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Brote der Länge nach einmal einschneiden, leicht mit Wasser besprühen und mit Haferflocken bestreuen.

Brote in den Ofen stellen, 1/4 Tasse Wasser auf den Ofenboden gießen und Türe sofort schließen. 
Damit der Wasserdampf wieder entweichen kann, die Türe nach 5 Minuten für etwa 2 Minuten leicht öffnen. Diese Brote brauchen insgesamt etwa 35-40 Minuten zum backen. Je nach Ofen kann sich Backzeit jedoch etwas variieren. 




Mittwoch, 25. März 2020

{Rezept} Veilchensirup selber machen


Seit Jahren habe ich mir vorgenommen, Veilchensirup zu machen. Einfach weil mich die Farbe so fasziniert. Ganz abgesehen von der tollen Farbe konnte nicht ahnen, dass Veilchen so ein tolles Aroma haben. Man kann ihn in Desserts geben, über Eis gießen, mit Wasser verdünnt als Schorle trinken, oder einen Schuss in den Sekt geben. Es gibt schier unendlich Verwendungsmöglichkeiten dafür. Ab jetzt steht Veilchensirup neben Holunderblütensirup jedes Jahr auf meiner To Do Liste. 



Die Veilchen solltet ihr am besten bei schönem Wetter pflücken. Und niemals alle Blüten pflücken, sondern auch was stehen lassen. Ich habe pro "Büscherl" mindestens die Hälfte stehen gelassen. Sie sollen ja auch die nächsten Jahre noch so schön wachsen. 




Rezept für Veilchensirup

Zutaten für ein kleines Fläschchen (ca. 300 ml)

  • 1 Handvoll Veilchenblüten (12-17 Gramm)
  • 150 ml Wasser
  • 150 g Zucker
  • 1 Bio-Zitrone

Die Zitrone heiß abwaschen und trocknen. Halbieren, zwei dünne Scheiben abschneiden, diese beiseite legen und den Rest auspressen.

Veilchenblüten mit Wasser in einen kleinen Topf geben und aufkochen. Zucker und Zitronensaft zugeben und ein paar Minuten weiterköcheln lassen. Das Wasser ist zunächst grün-blau und färbt sich durch die Zugabe des Zitronensafts violett.

Sirup in ein Schraubglas umfüllen, die Zitronenscheiben zugeben und abkühlen lassen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Sirup durch ein feines Sieb in einen Topf gießen und nochmal aufkochen lassen.

In ein heiß ausgespültes Fläschchen gießen und den Sirup im Kühlschrank aufbewahren. 



Donnerstag, 19. März 2020

{Rezept} Dinkelvollkornbrötchen mit Livieto Madre und Sonnenblumenkernen | Übernachtgare


Seit ein paar Wochen steht neben meinem Roggensauerteig nun auch eine selbst gezüchtete italienische Mutterhefe - Livieto Madre. Viel habe ich damit noch nicht gebacken, unbedingt wollte ich aber Brötchen ausprobieren. Dabei bin ich auf die Dinkelvollkorn-Weizenbrötchen von Birgit vom Blog Backenmitleidenschaft.com gestoßen. Besonders gut gefiel mir die Übernachtgare - Teig am Nachmittag/Abend vorbereiten, über Nacht im Kühlschrank gehen lassen und am Morgen danach formen und backen. Ich habe Birgits Rezept etwas umgeändert. So sind es nun reine Dinkelbrötchen geworden. 



Rezept für Dinkelvollkornbrötchen mit Livieto Madre und Sonnenblumenkernen

Zutaten für 10 Brötchen:

  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 250 g Dinkelmehl Type 630
  • 10 g Salz
  • 8 g Gerstenbackmalz (inaktiv)
  • 10 g weiche Butter
  • 15 g Zuckerrübensirup
  • 8 g frische Hefe
  • 100 g Livieto Madre
  • 50 g Naturjoghurt
  • 280 g lauwarmes Wasser
  • Sonnenblumenkerne

Gebt alle Zutaten, außer den Sonnenblumenkernen in eine Küchenmaschine und knetet daraus in 5-7 Minuten einen Teig. Diesen nun für etwa 17 Stunden, am besten über Nacht, abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf eine bemehlte Arbeitsplatte kippen. In 10 gleichgroße Teile teilen und diese rund schleifen.

Ein Geschirrtuch anfeuchten und gefaltet auf eure Arbeitsplatte legen. Sonnenblumenkerne in eine flache Schüssel oder in ein Teller geben. Ein Geschirrtuch oder Bäckerleinen bemehlen und bereit legen.

Die Teiglinge nun nacheinander erst auf das feuchte Tuch und danach in die Sonnenblumenkerne legen. Anschließend mit dem Kernen nach oben auf das bemehlte Tuch legen. Dort zugedeckt etwa 15 Minuten gehen lassen.

Die Teiglinge nun umdrehen, so dass die Kerne oben sind. Tief einschneiden und den Schnitt wieder leicht zusammendrücken. Teiglinge mit dem Schnitt nach unten auf das bemehlte Tuch legen und etwa 30 Minuten gehen lassen. 

In der Zwischenzeit den Ofen auf 250°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 

Teiglinge mit den Kernen nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, in den Ofen schieben, mit Wasser besprühen und Ofen sofort schließen. Ca. 20 Minuten goldbraun backen und anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen. 



Donnerstag, 12. März 2020

{Rezept} Winterlicher Feldsalat mit gebratenen Champignons, Kichererbsen und Feta


Auch im Winter gibt es saisonale Salate. Dazu gehört Kohl, Chicoree und Feldsalat, oder auch Vogerlsalat genannt. Feldsalat ist einer meiner liebsten Salate und durch unterschiedliche Toppings sehr abwechslungsreich. Ich habe mich für warme, angebratene Champignons und Kichererbsen entschieden. Obendrauf kommt dann noch etwas Feta. Als Dressing könnt ihr das nehmen, welches euch am besten schmeckt. Ich habe mein Salatdressing auf Vorrat genommen und es passte wunderbar dazu.



Dieses Rezept passt übrigens perfekt zum Blogevent Wintersalate von Katha von Katha Kocht und Zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf. Bis zum 15.03. können noch Rezepte eingereicht werden. Ich bin schon auf die Zusammenfassung gespannt. 

Blog-Event CLXI - Wintersalate (Einsendeschluss 15. März 2020)




Rezept für Winterlichen Feldsalat mit gebratenen Champignons, Kichererbsen und Feta

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 gute Handvoll Feldsalat
  • 250 g frische Champignons
  • 200 g Kichererbsen aus dem Glas
  • 2 EL Öl
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL Thymian
  • 1 Schuss Balsamico
  • 50 g Feta
  • Dressing nach Wahl

Feldsalat waschen, gut trockentupfen und auf zwei Teller verteilen

Champignons putzen und vierteln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Champignons darin anbraten. Nach etwa 5 Minuten die gewaschenen und abgetropften Kichererbsen hinzugeben und mitbraten. Mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken und mit dem Balsamico ablöschen. Solange weiterbraten bis der Balsamico von den Champignons aufgesogen wurde. 

Dressing über den Salat geben und darauf die warmen Champignons und Kichererbsen verteilen. Feta darüberbröseln und servieren.



Freitag, 6. März 2020

{Rezept} Instant Gemüsebrühpulver selber machen


Hätte ich schon früher gewusst, wie einfach es ist Gemüsebrühpulver selbst zu machen, hätte ich es schon viel früher getan! Und man weiß genau, was drinnen ist. Nämlich nur Gemüse, Kräuter, Gewürze und Salz, keine Geschmacksverstärker und keine künstlichen Zusätze. Und Sie lässt sich lange aufbewahren. Habt ihr schon mal geschaut, wie viel Gemüse in einer gekauften instant Gemüsebrühe drinnen ist? Nur ein sehr geringer Prozentanteil! Der Rest ist Geschmacksverstärker und Co.



Selbstgemachte Gemüsebrühe herzustellen ist wirklich kein Hexenwerk. Es braucht nur etwas Zeit, bis das Gemüse ganz getrocknet ist. Dafür wird man aber mit vollem Geschmack belohnt. Ich persönlich finde sie vieeeel besser, als gekaufte. Außerdem kann man je nach Geschmack die Zutaten wählen. Auch mit dem Salz kann je nach Geschmack variiert werden. Ich habe ein Fünftel des getrockneten Gemüses an Salz zugefügt und für uns passt es so. Fangt aber am Besten mit weniger Salz an und probiert einfach zwischendurch.




Rezept für selbstgemachtes Instant Gemüsebrühpulver

Zutaten für etwa 2 Gläschen:

  • 1 Knolle Sellerie (etwa 500 g)
  • 500 g Karotten
  • 1 Pastinake
  • 2 Petersilienwurzeln
  • 350 g Zwiebeln
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • grobes Meersalz (ca. 1/5 des getrockneten Gemüses)
  • 1 TL Currypulver
  • 1 gestr. TL Kurkumapulver
  • 2 TL süßes Paprikapulver

Zuerst das Gemüse waschen und trockentupfen. Sellerie, Karotten, Pastinake und Petersilienwurzeln schälen. Zwiebeln und Knoblauchzehen abziehen. 

Das gesamte Gemüse in Stücke schneiden und in einen Mixer geben. Petersilie waschen, hacken und ebenfalls in den Mixer geben. Alles gut durchmixen, bis das Ergebnis schön fein ist. 

Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und bei 80°C Umluft vollständig trocknen lassen. Dabei einen Kochlöffel in die Ofentür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann und immer wieder durchrühren. Dieser Vorgang dauert mehrere Stunden. Wichtig ist, dass das Gemüse wirklich richtig durchgetrocknet ist, da die Brühe sonst schimmeln kann.

Ist das Gemüse vollständig getrocknet, gut abkühlen lassen.

Alles abwiegen und zusammen mit 1/5 Salz in einen Mixer geben (bei 200 g Gemüse wären es 40 g Salz) und gut durchmixen. Curry-, Kurkuma- und Paprikapulver hinzugeben und erneut fein mixen.

Luftdicht verschließen und trocken aufbewahren.  





Sonntag, 1. März 2020

{Rezept} Brot und Salz - Geschenk zum Einzug | Bauernbrot mit 5-Korn Focken und Butterbrotsalz


Wenn Freunde in eine neue Wohnung oder in ein Haus ziehen, bietet es sich doch an als Einzugsgeschenk selbst Brot zu backen. Noch eine Gewürzmischung dazu und fertig ist das Mitbringsel für die Einweihungsparty. Dieses Bauernbrot mit 5-Korn Flocken habe ich in letzter Zeit sehr gern gebacken. Das Ergebnis wurde einfach immer gut. Egal ob im Topf, oder durch zwei geteilt in Holzförmchen gebacken.



Als "Salz" habe ich mich für Butterbrotsalz entschieden. Es ist aber sehr vielseitig und lässt sich auch anderweitig verwenden. Beispielsweise zu Rührei, im Salat oder überall wo Salz verwendet wird und Kräuter passen.


Das Brot wird mit Sauerteig gebacken, benötigt daher einfach seine Zeit. Aber genau darin liegt das Geheimnis guten Geschmacks. Durch das Quellstück wird es schön saftig und trocknet nicht so schnell aus. Ich rühre den Sauerteig immer Abends an, so kann er über Nacht gehen und am nächsten Tag wird dann weitergemacht. 
Das ursprüngliche Rezept habe ich übrigens bei Kevin von Law of Baking gefunden. Ich habe jedoch einiges abgeändert, so dass es für mich optimal ist.





Rezept für ein Bauernbrot mit 5-Korn Flocken

Zutaten für ein Topfbrot (oder zwei kleinere Brote)

Für den Sauerteig:

  • 40 g Anstellgut aus dem Kühlschrank (Roggensauerteig)
  • 85 g Wasser
  • 110 g Roggenmehl Type 1150

Für das Quellstück:
  • 50 g Wasser
  • 50 g 5-Korn Flocken

Das Anstellgut zuerst gut mit Wasser verrühren, anschließend das Mehl unterrühren. 15-18 Stunden abgedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Für das Quellstück Flocken mit Wasser verrühren, abdecken und ebenfalls 15-18 Stunden im Kühlschrank stehen lassen.


Für den Hauptteig:
  • 8 g frische Hefe
  • 200 g lauwarmes Wasser
  • 125 g Roggenmehl 1150
  • 220 g Weizenmehl 550
  • 1 TL Brotgewürz
  • 12 g Salz
  • Sauerteig
  • Quellstück
  • 10 g Zuckerrübensirup
  • eine Handvoll 5-Korn Flocken zum bestreuen

Die Hefe in eine kleine Schüssel bröseln, Wasser zugießen und solange verrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat. Für etwa 5 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit die trockenen Zutaten (außer die Flocken) in die Schüssel einer Küchenmaschine geben. Eine Mulde in die Mitte drücken und dort die restlichen Zutaten und das Hefewasser hineingeben. 

Den Teig nun für 10 Minuten auf niedrigster und anschließend für 4 Minuten auf zweiter Stufe kneten.
Der Teig ist nun relativ weich und klebrig. Schüssel abdecken und 30 Minuten stehen lassen.

Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen. Wenn ihr ein Topfbrot backen wollt: Teig mithilfe von etwas Mehl falten und rundwirken und anschließend mit dem Schluss nach oben in ein gut bemehltes Gärkörbchen legen.
Für 2 Brote in Holzförmchen gebacken: Teig in zwei gleichgroße Teile teilen. Beide Teigkugeln ebenfalls mithilfe von etwas Mehl mehrmals falten, rundwirken und etwas oval formen. Anschließend mit dem Schluss nach unten in die vorbereiteten Holzförmchen geben.

Mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und etwa 1 Stunde gehen lassen.

Nach etwa 30 Minuten den Backofen auf 220° Ober-/Unterhitze vorheizen. Wird ein Topfbrot gebacken, einen ofenfesten gusseisernen Topf mit Deckel hinenstellen.

Nach der Gehzeit den Topf heraus nehmen und das Brot aus dem Gärkörbchen hineinkippen. Mit etwas Wasser besprühen, nach Wunsch einschneiden und mit den Flocken bestreuen. Wieder in den Ofen geben und etwa 45-50 Minuten backen. Ist euch das Brot nach dieser Zeit noch zu hell, einfach noch 5-10 Minuten ohne Deckel weiterbacken. 
Das Brot aus dem Topf kippen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Für die Brote in Holzförmchen: Die Brote nach der Gehzeit in den Ofen stellen, eine halbe Tasse Wasser direkt auf den Ofenboden schütten und Ofentür sofort schließen.
Damit der Wasserdampf wieder entweichen kann, die Ofentür nach 4 Minuten für etwa 2 Minuten einen Spalt öffnen. Diese Brote brauchen insgesamt etwa 30-40 Minuten Backzeit. Je nach gewünschtem Bräunungsgrad. 
Anschließend die Brote aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Beachtet bitte unbedingt, dass jeder Ofen verschieden ist und die Backzeit durchaus 10-15 Minuten variieren kann!




Rezept für Butterbrotsalz

Zutaten für ein kleines Gläschen:
  • 125 g Meersalz
  • 2 EL Röstzwiebeln
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Koriandersamen (ganz oder gemahlen)
  • 1 TL getrocknete Petersilie
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Knoblauchpulver

Alle Zutaten in einen Mixer geben und mixen. Wer es eher grob mag, nicht zu lang mixen ;)





Mittwoch, 26. Februar 2020

{Rezept} Selbstgemachte Croissants aus Plunderteig | Synchronbacken Februar 2020


Vergangenes Wochenende wurde wieder Synchrongebacken. Die Aktion wird von Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf und Sandra von from Snuggs Kitchen organisiert. Wer mehr über die Aktion erfahren möchte, oder die vergangenen Synchronbacken anschauen möchte, schaut am besten mal HIER vorbei. Wer mir auf Instagram folgt, konnte die einzelnen Arbeitsschritte mitverfolgen. Ich habe sie auch in den Highlights gespeichert.

Das Thema war dieses mal Plunderteig nach Lutz vom Plötzblog. Damit durfte man dann machen, was man wollte. Laugenecken, Croissants, Franzbrötchen, oder anderes Plundergebäck. Ich hab mich für Croissants entschieden. Für mich war es eine echte Herausforderung, da ich noch nie richtigen Plunderteig selbstgemacht habe. Ich gebe zu, etwas aufwendig ist es schon, es lohnt sich aber auf jeden Fall! Wer auf buttrige Croissants steht, dann unbedingt nachmachen. Auf 1 kg Mehl kommt nämlich 500 g Butter!




2015 habe ich schon mal ein Rezept für Laugenecken veröffentlicht. Der Teig dafür ist jedoch weniger aufwendig und somit viel schneller zubereitet. Außerdem mit viiiiiiel weniger Butter und ohne Sauerteig. Geschmacklich kommt dieser natürlich nicht ganz an diesem Plunderteig ran, ist aber bei weniger Zeit auf jeden Fall eine gute Alternative.

Aber jetzt zurück zu diesem Rezept. Das Rezept ist auf 1 kg Mehl ausgelegt. Nächstes Mal werde ich wohl die Hälfte machen, da meine Küchenmaschine ganz schön zu kämpfen hatte. Meine Croissants sind übrigens Monster geworden... ich habe vergessen den Teig nochmal zu halbieren. Aber dem Geschmack tut das keinerlei Abbruch. Ich schreibe euch unten aber die eigentliche Anleitung auf.



Rezept für etwa 24 Croissants aus Plunderteig

Zutaten:
  • 750 g Weizenmehl Type 550
  • 150 g Dinkelmehl Type 630
  • 50 g Weizenmehl Type 1050
  • 100 g Zucker
  • 18 g Salz
  • 75 g Eigelb (etwa 4 Stück)
  • 100 g Weizenanstellgut (weich, TA 200)
  • 20 g Frischhefe
  • 160 g Kartoffeln (gekocht, gepellt, fein zerdrückt - ca. 2 mittelgroße)
  • 350 g kaltes Wasser
  • 100 g Butter aus dem Kühlschrank
  • 500 g Butter zum Tourieren

Zuerst werden alle Zutaten in der Küchenmaschine für 5 Minuten auf niedrigster Stufe und anschließend 6-8 Minuten auf zweiter Stufe zu einem glatten Teig geknetet. Danach 100 g Butter in kleinen Stücken zugeben und 3-5 Minuten auf zweiter Stufe einarbeiten.

Den Teig auf ca. 25 x 40 cm ausrollen, in Frischhaltefolie einwickeln und für 8-12 Stunden im Kühlschrank lagern. (Ich dachte, ich spare mir eine Lage Frischhaltefolie und lasse das Backpapier dran, auf das ich den Teig ausgerollt habe. Keine gute Idee - der Teig klebte total daran fest :D)

Die Butter zwischen zwei Lagen Backpapier auf ca. 25 x 25 cm ausrollen. Ich habe mir auf der Außenseite des Backpapiers die Maße markiert, so muss man nicht ständig nachmessen.
Die Butterplatte bei 10-12°C lagern. (Ich habe sie auch im Kühlschrank gelagert und einfach 30-45 Minuten vor der Verarbeitung herausgelegt - hat super funktioniert)

Eine Arbeitsplatte leicht bemehlen und den Teig auf 25 x 50 cm ausrollen. Auf eine Hälfte die Butterplatte legen und die andere Hälfte darüber schlagen.

Die erste Doppeltour: Den Teig auf ca. 30 x 60 cm ausrollen,  die beiden kurzen Seiten zur Mitte Einschlagen und nochmals über die Mitte hin zusammenfalten. Dies nochmal wiederholen, der Teig hat nun 16 Butterschichten. In Frischhaltefolie einwickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen. 

Für die Croissants den Teig nun etwa 3 mm dick ausrollen auf etwa 40 x 60 cm (bei mir war es etwas größer). Auf den beiden langen Seiten alle 10 cm eine Markierung setzen. Den Teig längs halbieren (2 Teigplatten zu je 20 x 60 cm) und anschließend den Teig an den Markierungen teilen. Dreiecke daraus schneiden.
Zwei bis drei Backbleche mit Backpapier vorbereiten. Die Dreiecke von der breiten Seite zur spitze straff aufrollen und mit der Spitze nach unten auf die vorbereiteten Backbleche setzen. Dazwischen gut Abstand lassen, da die Croissants noch schön aufgehen.

Die Teiglinge nun nochmals für ca. 5 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Vor dem Backen die Croissants mit Wasser besprühen und gleich in den Ofen schieben. Die Bleche nacheinander für 15-20 Minuten backen. 




Und hier noch die Teilnehmer der letzten Runde. Schaut unbedingt auch dort vorbei, was sie gezaubert haben!

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf 
Britta von Backmaedchen 1967 
Birgit von Birgit D 
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum 
Dominik von Salamico 
Caroline von Linal's Backhimmel 
Conny von Mein wunderbares Chaos 
Jenny von Jenny is baking 
Simone von zimtkringel 
Petra von Obers trifft Sahne 
Manuela von Vive la réduction! 
Dagmar von dagmars brotecke 
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft 
Simone von deliciousdishesaroundmykitchen 
Tamara von Cakes, Cookies and more 
Sandra von From-Snuggs-Kitchen 
Geri von Lecker mit Geri



Sonntag, 23. Februar 2020

{Rezept} Salatdressing auf Vorrat | Mit Joghurt, Senf und Honig


Ich esse als Beilage gerne Salat und finde es sehr praktisch, wenn immer ein leckeres Dressing griffbereit im Kühlschrank steht. So muss man nicht erst mit dem Anrühren beginnen und es ist eine tolle Alternative zu "nur" Essig und Öl. 



Das gesamte Dressing wird gekocht und so haltbar gemacht. Es kann im Kühlschrank mehrere Monate aufbewahrt und bei Bedarf einfach verwendet werden. Das selbstgemachte Dressing eignet sich auch als kleines Mitbringsel.





Rezept für Salatdressing auf Vorrat

Zutaten:


  • 1 Zwiebel
  • 250 ml Wasser
  • 200 ml Balsamico
  • 80 g Honig
  • 20 g Salz
  • 1/4 TL Pfeffer
  • 30 g Gemüsebrühpulver
  • 200 ml Rapsöl
  • 3-4 TL getrocknete Kräuter nach Geschmack (ich habe Thymian, Oregano, Petersilie, Dill und Kerbel genommen)
  • 30 g Dijon Senf
  • 300 g Naturjoghurt
Die Zwiebel fein würfeln und zusammen mit der Hälfte des Öls glasig dünsten. 

Wasser, Balsamico, Honig, Salz, Pfeffer und Brühpulver hinzugeben, aufkochen und für etwa 5 Minuten köcheln lassen.

Restliche Zutaten hinzugeben und gut verrühren.

In sterile Flaschen füllen und sofort verschließen. Vollständig abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Wenn man sauber gearbeitet hat, hält sich das Dressing dort mehrere Monate.