Mittwoch, 26. Februar 2020

{Rezept} Selbstgemachte Croissants aus Plunderteig | Synchronbacken Februar 2020


Vergangenes Wochenende wurde wieder Synchrongebacken. Die Aktion wird von Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf und Sandra von from Snuggs Kitchen organisiert. Wer mehr über die Aktion erfahren möchte, oder die vergangenen Synchronbacken anschauen möchte, schaut am besten mal HIER vorbei. Wer mir auf Instagram folgt, konnte die einzelnen Arbeitsschritte mitverfolgen. Ich habe sie auch in den Highlights gespeichert.

Das Thema war dieses mal Plunderteig nach Lutz vom Plötzblog. Damit durfte man dann machen, was man wollte. Laugenecken, Croissants, Franzbrötchen, oder anderes Plundergebäck. Ich hab mich für Croissants entschieden. Für mich war es eine echte Herausforderung, da ich noch nie richtigen Plunderteig selbstgemacht habe. Ich gebe zu, etwas aufwendig ist es schon, es lohnt sich aber auf jeden Fall! Wer auf buttrige Croissants steht, dann unbedingt nachmachen. Auf 1 kg Mehl kommt nämlich 500 g Butter!




2015 habe ich schon mal ein Rezept für Laugenecken veröffentlicht. Der Teig dafür ist jedoch weniger aufwendig und somit viel schneller zubereitet. Außerdem mit viiiiiiel weniger Butter und ohne Sauerteig. Geschmacklich kommt dieser natürlich nicht ganz an diesem Plunderteig ran, ist aber bei weniger Zeit auf jeden Fall eine gute Alternative.

Aber jetzt zurück zu diesem Rezept. Das Rezept ist auf 1 kg Mehl ausgelegt. Nächstes Mal werde ich wohl die Hälfte machen, da meine Küchenmaschine ganz schön zu kämpfen hatte. Meine Croissants sind übrigens Monster geworden... ich habe vergessen den Teig nochmal zu halbieren. Aber dem Geschmack tut das keinerlei Abbruch. Ich schreibe euch unten aber die eigentliche Anleitung auf.



Rezept für etwa 24 Croissants aus Plunderteig

Zutaten:
  • 750 g Weizenmehl Type 550
  • 150 g Dinkelmehl Type 630
  • 50 g Weizenmehl Type 1050
  • 100 g Zucker
  • 18 g Salz
  • 75 g Eigelb (etwa 4 Stück)
  • 100 g Weizenanstellgut (weich, TA 200)
  • 20 g Frischhefe
  • 160 g Kartoffeln (gekocht, gepellt, fein zerdrückt - ca. 2 mittelgroße)
  • 350 g kaltes Wasser
  • 100 g Butter aus dem Kühlschrank
  • 500 g Butter zum Tourieren

Zuerst werden alle Zutaten in der Küchenmaschine für 5 Minuten auf niedrigster Stufe und anschließend 6-8 Minuten auf zweiter Stufe zu einem glatten Teig geknetet. Danach 100 g Butter in kleinen Stücken zugeben und 3-5 Minuten auf zweiter Stufe einarbeiten.

Den Teig auf ca. 25 x 40 cm ausrollen, in Frischhaltefolie einwickeln und für 8-12 Stunden im Kühlschrank lagern. (Ich dachte, ich spare mir eine Lage Frischhaltefolie und lasse das Backpapier dran, auf das ich den Teig ausgerollt habe. Keine gute Idee - der Teig klebte total daran fest :D)

Die Butter zwischen zwei Lagen Backpapier auf ca. 25 x 25 cm ausrollen. Ich habe mir auf der Außenseite des Backpapiers die Maße markiert, so muss man nicht ständig nachmessen.
Die Butterplatte bei 10-12°C lagern. (Ich habe sie auch im Kühlschrank gelagert und einfach 30-45 Minuten vor der Verarbeitung herausgelegt - hat super funktioniert)

Eine Arbeitsplatte leicht bemehlen und den Teig auf 25 x 50 cm ausrollen. Auf eine Hälfte die Butterplatte legen und die andere Hälfte darüber schlagen.

Die erste Doppeltour: Den Teig auf ca. 30 x 60 cm ausrollen,  die beiden kurzen Seiten zur Mitte Einschlagen und nochmals über die Mitte hin zusammenfalten. Dies nochmal wiederholen, der Teig hat nun 16 Butterschichten. In Frischhaltefolie einwickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen. 

Für die Croissants den Teig nun etwa 3 mm dick ausrollen auf etwa 40 x 60 cm (bei mir war es etwas größer). Auf den beiden langen Seiten alle 10 cm eine Markierung setzen. Den Teig längs halbieren (2 Teigplatten zu je 20 x 60 cm) und anschließend den Teig an den Markierungen teilen. Dreiecke daraus schneiden.
Zwei bis drei Backbleche mit Backpapier vorbereiten. Die Dreiecke von der breiten Seite zur spitze straff aufrollen und mit der Spitze nach unten auf die vorbereiteten Backbleche setzen. Dazwischen gut Abstand lassen, da die Croissants noch schön aufgehen.

Die Teiglinge nun nochmals für ca. 5 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Vor dem Backen die Croissants mit Wasser besprühen und gleich in den Ofen schieben. Die Bleche nacheinander für 15-20 Minuten backen. 




Und hier noch die Teilnehmer der letzten Runde. Schaut unbedingt auch dort vorbei, was sie gezaubert haben!

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf 
Britta von Backmaedchen 1967 
Birgit von Birgit D 
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum 
Dominik von Salamico 
Caroline von Linal's Backhimmel 
Conny von Mein wunderbares Chaos 
Jenny von Jenny is baking 
Simone von zimtkringel 
Petra von Obers trifft Sahne 
Manuela von Vive la réduction! 
Dagmar von dagmars brotecke 
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft 
Simone von deliciousdishesaroundmykitchen 
Tamara von Cakes, Cookies and more 
Sandra von From-Snuggs-Kitchen 
Geri von Lecker mit Geri



Sonntag, 23. Februar 2020

{Rezept} Salatdressing auf Vorrat | Mit Joghurt, Senf und Honig


Ich esse als Beilage gerne Salat und finde es sehr praktisch, wenn immer ein leckeres Dressing griffbereit im Kühlschrank steht. So muss man nicht erst mit dem Anrühren beginnen und es ist eine tolle Alternative zu "nur" Essig und Öl. 



Das gesamte Dressing wird gekocht und so haltbar gemacht. Es kann im Kühlschrank mehrere Monate aufbewahrt und bei Bedarf einfach verwendet werden. Das selbstgemachte Dressing eignet sich auch als kleines Mitbringsel.





Rezept für Salatdressing auf Vorrat

Zutaten:


  • 1 Zwiebel
  • 250 ml Wasser
  • 200 ml Balsamico
  • 80 g Honig
  • 20 g Salz
  • 1/4 TL Pfeffer
  • 30 g Gemüsebrühpulver
  • 200 ml Rapsöl
  • 3-4 TL getrocknete Kräuter nach Geschmack (ich habe Thymian, Oregano, Petersilie, Dill und Kerbel genommen)
  • 30 g Dijon Senf
  • 300 g Naturjoghurt
Die Zwiebel fein würfeln und zusammen mit der Hälfte des Öls glasig dünsten. 

Wasser, Balsamico, Honig, Salz, Pfeffer und Brühpulver hinzugeben, aufkochen und für etwa 5 Minuten köcheln lassen.

Restliche Zutaten hinzugeben und gut verrühren.

In sterile Flaschen füllen und sofort verschließen. Vollständig abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Wenn man sauber gearbeitet hat, hält sich das Dressing dort mehrere Monate. 





Dienstag, 18. Februar 2020

{Rezept} Dinkel-Kartoffelbrot mit Sauerteig | Topfbrot


Ende Januar habe ich euch schon ein Rezept für ein Topfbrot mit Emmervollkornmehl gezeigt. Heute folgt erneut ein Rezept für Brot, das im Topf gebacken wird. Und das ist sicherlich auch nicht das letzte, da Topfbrote einfach fast immer gelingen. Das Brot bleibt in Form, wird schön saftig und man spart sich das schwaden.



Kartoffeln im Brot oder Brötchen schmecken übrigens sehr lecker und machen es schön saftig ;) Für dieses Brot habe ich Roggen- und Dinkelmehle verwendet und Roggensauerteig. Etwas frische Hefe ist auch dabei. Wer einen würzigeren Geschmack möchte, kann auch noch 1-2 TL Brotgewürz hinzugeben.



Zutaten für 1 Topfbrot

Für den Sauerteig:
  • 50 g Anstellgut aus dem Kühlschrank
  • 50 g lauwarmes Wasser
  • 100 g Roggenvollkornmehl
 Für den Hauptteig:
  • Sauerteig
  • 3 g frische Hefe
  • 250 g Wasser
  • 125 g gekochte, gepellte Kartoffel vom Vortag (ca. 1 mittelgroße Kartoffel)
  • 200 g Dinkelmehl Type 1050
  • 150 g Dinkelmehl Typ2 630
  • 150 g Roggenvollkornmehl
  • 13 g Salz

Für den Sauerteig das Anstellgut mit dem Wasser verrühren. Anschließend das Roggenvollkornmehl gut unterrühren. Für 12 Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen. Ich stelle den Teig gerne über Nacht neben die Heizung.


Für den Hauptteig den Sauerteig zusammen mit der Hefe und Wasser in die Schüssel einer Küchenmaschine geben und solange rühren, bis sich Sauerteig und Hefe aufgelöst haben.
 
Kartoffel durch eine Kartoffelpresse drücken, oder mit einer Gabel fein zerdrücken und zusammen mit den restlichen Zutaten zur Flüssigkeit geben.  

Den Teig nun 4 Minuten auf kleinster Stufe und anschließend 6 Minuten auf zweiter Stufe kneten. Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und 1,5 - 2 Stunden gehen lassen. In dieser Zeit den Teig 2x in der Schüssel falten. 

Ein Gärkörbchen gut bemehlen und beiseite stellen. Nach der Gehzeit den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsplatte geben. Da der Teig relativ weich ist, ihn mithilfe einer Teigkarte rund formen und wirken und mit dem Schluss nach oben in das vorbereitete Gärkörbchen geben. Wieder mit einem feuchten Tuch abdecken und erneut für etwa 1,5 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. 

Eine halbe Stunde vor Ende der Gehzeit den Ofen mit einem geegneten Topf mit Deckel auf 230 Grad vorheizen.

Brot in den heißen Topf kippen, nach Wunsch einschneiden, Deckel drauf und für 50 Minuten backen. Wer es noch dunkler möchte, kann es noch 5-10 Minuten ohne Deckel weiterbacken.

Das Brot anschließend aus dem Topf nehmen und auf einem Rost vollständig auskühlen lassen.



Donnerstag, 13. Februar 2020

{Rezept} Blutorangen-Mandel-Kuchen


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Außer einen klassischen Zitronenkuchen habe ich noch nie mit Zitrusfrüchten gebacken. Deshalb nahm ich den 160. Blogevent von Zora zum Anlass, mit einer meiner liebsten Zitrusfrucht - Blutorangen - zu backen. 

Ich wollte die Frucht auf und nicht im Teig. Im Teig findet man dafür gehobelte Mandeln. Herausgekommen ist dieser Blutoragen-Mandel-Kuchen. Durch die Säure der Orangen ist der Kuchen nicht zu süß und eignet sich sowohl für die Kaffeetafel, als auch fürs Picknick oder als Dessert. Ein Klecks frisch geschlagene Sahne macht den Kuchengenuss perfekt.




Zutaten:

  • 3 Blutorangen
  • 3 Eier
  • 110 g weiche Butter (+etwas zum einfetten)
  • 120 g Zucker
  • 110 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 90 g gehobelte Mandeln (+optional 10 g zum bestreuen) 

Eine flache Kuchenform oder Springform mit etwas Butter einfetten. Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Blutorangen schälen und in 0,5 - 1 cm breite Scheiben schneiden und nebeneinander in die gefettete Kuchenform legen.

Eier zusammen mit Butter und Zucker einige Minuten schaumig rühren. Mehl und Backpulver hinzufügen und gut unterrühren. Mandelblättchen hinzugeben und unterühren.

Teig in die Kuchenform geben und gleichmäßig verstreichen.

In den Backofen schieben und etwa 30-35 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen ;)

Nach kurzer Abkühlzeit den Kuchen aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Mit Mandelblättchen bestreuen und zusammen mit frisch geschlagener Sahne servieren. 





Blog-Event CLX - Zitrusfrüchte (Einsendeschluss 15. Februar 2020)

Samstag, 1. Februar 2020

{Rezept} Ingwer Kurkuma Shot ohne Entsafter selber machen

Ingwer Shots sind DIE Immunbooster in der Erkältungszeit. Schon ein Schnapsglas am Tag kann helfen das Immunsystem zu stärken und so Erkältungen vorzubeugen. Seit ein paar Tagen gehört dieses "Stamperl am Morgen" mit zu meiner Morgenroutine. Es wärmt schön von innen und bringt so auch den Kreislauf in Schwung. 

In meinem Ingwer Kurkuma Shot sind nur frische Zutaten. Statt frischer Kurkuma könnt ihr aber auch 1-2 TL Kurkuma in Pulverform nehmen. Für die Zubereitung ist kein Entsafter notwendig, da alles mit dem Mixer gemixt wird. Wem der Shot zu intensiv ist, der kann auch etwas Honig hinzugeben oder mit Wasser verdünnen. Die Menge des Rezepts reicht für etwa 5-6 Schnapsgläser und genauso lange ist es auch im Kühlschrank haltbar.



Zutaten für 5-6 Schnapsgläser voll:

  • 2 daumengroße Stücke Ingwer (etwa 50g)
  • 2 kleine Stücke Kurkuma (etwa 10g)
  • 3 Orangen
  • 1 Zitrone
  • 1 Apfel

Alle Zutaten waschen und trocken tupfen.

Ingwer und Kurkuma in grobe Stücke schneiden. Saft der Orangen und Zitronen auspressen. Apfel vierteln, Kerngehäuse entfernen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden.

Ingwer, Kurkuma und Apfel zusammen mit dem Zitrussaft in einen Mixer geben und gut mixen.

Durch ein Sieb in eine Flasche abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Etwa 6 Tage haltbar.