Sonntag, 26. April 2020

{Rezept} Löwenzahnhonig mit Vanille und Zitrone | Veganer Honig


Die Wiesen und Felder sind im Moment voll mit Löwenzahnblüten. Wusstet ihr eigentlich, dass die gesamte Löwenzahnpflanze, also Wurzel, Blätter und Blüten verzehrbar sind? Meine Mama gibt gern ein paar Blätter mit in den Salat - mir sind sie aber ehrlich gesagt etwas zu bitter. Doch genau diese Bitterstoffe sind sehr förderlich.

Aber heute widmen wir uns ganz der Löwenzahnblüte. Oder besser gesagt den Blütenblättern davon. Zugegeben - das Abzupfen vom Blütenkelch ist etwas mühsam. Diese Arbeit lohnt sich aber auf jeden Fall! Mit Vanille und Zitrone verfeinert entsteht daraus ein super leckerer Löwenzahnhonig. Oder genauer gesagt ein sehr dickflüssiger Sirup mit der Konsistenz von Honig. 




Schon letztes Jahr habe ich einige Gläschen davon gemacht. Man kann den Löwenzahnhonig ganz einfach als Honigersatz verwenden. Ich nehme ihn zum Brotbacken, in Salatdressings oder auch aufs Butterbrot. Durch den braunen Zucker bekommt der Sirup eine leichte Karamell-Note. Ihr könnt ihn aber auch mit normalem weißen Zucker herstellen.

Die Löwenzahnblüten sammelt ihr am besten an einem sonnigen Nachmittag. Bestenfalls war es dann schon ein paar Tage sonnig, ohne Regen.



Rezept für Löwenzahnhonig mit Vanille und Zitrone


Zutaten:

  • 200 g Löwenzahnblüten (vom Blütenkelch abgezupft)
  • 1 Liter Wasser
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Bio-Zitronen
  • 1 kg brauner Zucker

Die Löwenzahnblüten in einen großen Topf geben und mit dem Wasser übergießen. Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Die Schote mit in den Topf geben und das Mark bis morgen zur Seite stellen. Die Zitronen heiß abwaschen, in Scheiben schneiden und ebenfalls mit in den Topf geben.

Alles nun zum Kochen bringen und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Anschließend abkühlen lassen und abgedeckt über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag den gesamten Topfinhalt abseihen. Die Flüssigkeit wieder in einen großen Topf geben und zusammen mit dem Zucker und das Mark der Vanilleschote unter ständigem Rühren aufkochen. Temperatur herunterdrehen, so dass alles nur noch leicht köchelt und bis zur gewünschten Konistenz einkochen lassen (kann 2-3 Stunden dauern). Beachtet bitte, dass es nach dem abkühlen noch etwas nachdickt. Am besten macht ihr immer mal wieder eine kleine Probe, indem ihr etwas mit einem Löffel entnehmt und abkühlen lasst. Hat es dann die Konsistenz von Honig, ist es genau richtig. 

Noch heiß in sterile Gläser füllen und gut verschließen.




Mittwoch, 22. April 2020

{Rezept} Bialys mit Zwiebel-Speck-Füllung | Synchronbacken April 2020


Vergangenes Wochenende wurde wieder Synchrongebacken. Die Aktion wird von Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf und Sandra von from Snuggs Kitchen organisiert. Wer mehr über die Aktion erfahren möchte, oder die vergangenen Synchronbacken anschauen möchte, schaut am besten mal HIER vorbei. Wer mir auf Instagram folgt, konnte die einzelnen Arbeitsschritte mitverfolgen. Ich habe sie auch in den Highlights gespeichert.

Dieses Mal wurden Bialys von King Arthur Flour gebacken. Ich muss zugeben, Bialys hab ich bis jetzt noch nie gehört oder gesehen. Sie sehen Bagels recht ähnlich, nur dass sie mittig eben kein Loch haben, sondern gefüllt sind. Bialys ist ein jüdisches Gebäck aus Polen und vor allem in New York verbreitet. 
Die klassische Bialys-Füllung besteht aus Zwiebeln und Mohn. Ich habe sie mit Zwiebeln und Speck gefüllt, da ich keinen Mohn hier hatte. Außerdem habe ich nur die Hälfte des ursprünglichen Rezepts gemacht. Nächstes Mal werde ich aber die ganze Menge machen, sie schmecken einfach richtig lecker und werden schön fluffig. Das Rezept ist auch relativ unaufwendig und mit Übernachtgare.




Rezept für Bialys mit Zwiebel-Speck-Füllung


Zutaten für 6 Stück

Für den Teig:
  • 420 g Weizenmehl Type 550
  • 1,5 TL Salz
  • 5 g frische Hefe
  • 1/4 TL Zwiebelpulver
  • 255 g lauwarmes Wasser

Für die Zwiebel-Speck-Füllung:
  • 1/2 Zwiebel
  • 3 dünne Scheiben Bauchspeck
  • 1 TL Olivenöl zum anbraten
  • etwas Grieß zum Bestreuen des Backblechs

Für den Teig die Hefe im Wasser auflösen. Währenddessen die trockenen Zutaten miteinander vermischen, eine Mulde formen und das Hefewasser dort hineingießen. In der Küchenmaschine bei kleinster Stufe solange kneten, bis alles gerade so vermengt ist. Zugedeckt 20 Minuten rühren lassen.

Anschließend für etwa 8 Minuten auf Stufe 1-2 weiterkneten. Der Teig sollte glatt und elastisch sein. Den Teig zugedeckt über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Am nächsten Tag den Teig in 6 Stücke teilen (ich habe sie abgewogen), diese rund formen und auf einer leicht geölten Oberfläche für 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Dafür die Zwiebel fein würfeln und den Speck in Streifen schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebelwürfel und Speck darin anbraten. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

Den Ofen auf 250°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und mit etwas Grieß bestreuen. Aus den Teigkugeln die Bialys formen. Dafür die Kugel so auseinander ziehen, dass zwar kein Loch entsteht, aber der Teig in der Mitte nur noch sehr dünn ist. Auf das Backblech legen. Die Füllung auf alle Teiglinge verteilen (je ca. 1 TL).

Blech in den Ofen schieben und für 8 bis 10 Minuten backen, bis die Bialys goldbraun sind. 

Eigentlich werden die Bialys noch leicht warm gegessen, aber auch kalt schmecken sie sehr lecker. Man kann sie vor dem Essen auch kurz auftoasten.





Und hier auch noch die Blogbeiträge der anderen Teilnehmer. Schaut unbedingt vorbei, es gibt viele kreative Füllungen.


zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Britta von Backmaedchen 1967
Domeniko von Salamico
Tina von Küchenmomente
Dani von Leberkassemmel und mehr
Simone von zimtkringel
Martha von Bunte Küchenabenteuer
Amber von Kuchennymi Drzwiami
Volker von Volkermampft
Tamara von Cakes, Cookies and more
Conny von Mein wunderbares Chaos
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
Tanja von Miss Golosinas
Manuela von Vive la réduction!
Yvonne von Rezepttagebuch
Geri von Lecker mit Geri
Bernadette von Verkocht!

Sonntag, 19. April 2020

{Rezept} Sauerteig-Skyr-Brot | Topfbrot


Wieder einmal habe ich ein neues Brotrezept ausprobiert. Gebacken wurde es natürlich wieder im Gusseisernen Topf. Darin gelingen die Brote einfach immer und werden so richtig schön saftig. 
Das Sauerteig-Skyr-Brot kommt mit wenig Frischhefe aus und der Vorteig wird am Abend zuvor angesetzt.

Habt ihr eigentlich schon euer eigenes Anstellgut im Kühlschrank? Wenn nicht, traut euch! So ein Sauerteig im Brot macht geschmacklich wirklich einiges her. 




Rezept für ein Sauerteig-Skyr-Brot

Zutaten für den Vorteig:
  • 40 g Anstellgut aus dem Kühlschrank
  • 100 g lauwarmes Wasser
  • 100 g Roggenvollkornmehl

Zutaten für den Hauptteig:
  • 7 g frische Hefe
  • 150 g lauwarmes Wasser
  • 60 g Roggenvollkornmehl
  • 350 g Weizenmehl 550
  • 100 g Skyr
  • 15 g Salz
  • 15 g Zuckerrübensirup
  • optional: 1 TL Brotgewürz

Für den Vorteig das Anstellgut mit dem Wasser verrühren. Anschließend das Mehl hinzugeben und alles gut miteinander vermengen. Für etwa 12 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. 

Für den Hauptteig die Hefe im Wasser auflösen und zusammen mit den restlichen Zutaten in die Schüssel einer Küchenmaschine gebebn. Etwa 8 Minuten bei Stufe 1-2 kneten. 

Zugedeckt 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Nach 1 Stunde den Teig mehrmals dehnen und falten.

Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, erneut mehrmals falten und rundwirken. Mit dem Schluss nach unten in ein Gärkörbchen geben und eine halbe Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen mit einem Gusseisernen Topf auf 220°C Umluft für eine halbe Stunde vorheizen.

Nach der Gehzeit das Brot in den heißen Topf kippen, Deckel drauf und in den Ofen schieben. Für 40 Minuten backen. Anschließend den Deckel abnemen und je nach Wunsch noch für etwa 10 Minuten weiterbacken. 

Nach dem Backen das Brot aus dem Topf nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.



Dienstag, 14. April 2020

{Rezept} Bärlauch Tomaten Pesto mit Sonnenblumenkernen


Ich muss zugeben, eigentlich bin ich kein Fan von Bärlauchpesto. Auch wenn ich Bärlauch sonst sehr gerne mag - als Pesto ist er mir einfach zu intensiv. Trotzdem habe ich es nochmal gewagt und getrocknete Tomaten zugegeben. So schmeckt es mir tatsächlich richtig gut! Statt Pinienkerne wie beim klassischen Pesto habe ich Sonnenblumenkerne genommen. Und weniger Öl. Wer das Pesto aber etwas öliger möchte, der gibt einfach noch einen Schuss dazu. Noch dazu ist es wirklich blitzschnell zubereitet.



Bärlauch-Pesto passt super zu Nudeln, dient aber auch als Grundlage für viele Rezepte. Man kann es beispielsweise in Soßen geben, zu Faltenbrot verarbeiten oder Blätterteigstangen daraus machen.




Rezept für Bärlauch Tomaten Pesto mit Sonnenblumenkernen

Zutaten für ein großes Glas:

  • 60 g Bärlauch
  • 20 g Sonnenblumenkerne
  • 30 g Parmesan
  • 40 g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • 60 ml Olivenöl
  • Salz/Pfeffer

Den Bärlauch mit kaltem Wasser waschen und gut trocken tupfen.

Zuerst den Parmesan in einen Mixer geben und grob mixen. Dann alle restlichen Zutaten zugeben und bis zur gewünschten Konsistenz mixen. Wenn ihr keinen Mixer habt, geht auch ein Pürierstab. 

Das Pesto in ein Glas umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.



Freitag, 10. April 2020

{Rezept} Süße Osterhäschen aus Quark-Öl-Teig | Ohne Hefe


Ein Hefezopf in sämtlichen Variationen ist einfach DER Klassiker zu Ostern. In Zeiten von Corona ist es jedoch gar nicht so leicht, an Hefe zu kommen... Es gibt zwar schon viele tolle Anleitungen und Rezepte im Internet und in verschiedensten Blogs, wie man Hefe vermehrt, oder wie man Hefewasser selbst herstellt. Diese Rezepte werde ich auch mal ausprobieren, sie brauchen jedoch etwas Zeit. Und die haben wir nicht mehr bis Ostern. Es sind schließlich nur noch zwei Tage bis Ostersonntag. 



Ich wollte trotzdem eine Kleinigkeit zu Ostern backen und habe mich für süße Häschen aus Quark-Öl-Teig entschieden. Das tolle an diesem Teig ist: man braucht keine Hefe. Allerdings Backpulver. Doch das ist noch leichter zu bekommen. Ich habe auch vor Corona eigentlich immer Backpulver hier. Und auch einen kleinen Mehl-Vorrat.

Die Häschen werden mit wenig Zucker gebacken und mit Zitronenschale verfeinert. Obendrauf kommt dann ein frischer Zitronen-Zuckerguss. 



Rezept für süße Osterhäschen aus Quark-Öl-Teig

Zutaten für 9 Häschen:

  • 300 g Mehl (bei mir Dinkelmehl Type 630)
  • 1/2 TL Salz
  • 40 g Zucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Ei
  • 125 g Magerquark
  • 55 g geschmacksneutrales Öl (bei mir Rapsöl)
  • 1 Bio-Zitrone
  • 2 EL Puderzucker
  • Optional: Rosinen als Augen
Die Zitrone heiß abwaschen und trocken tupfen. Die Schale abreiben und den Saft auspressen.

Für den Teig Mehl, Salz, Zucker und Backpulver miteinander vermischen. Ei, Quark und Öl dazugeben und mit den Knethaken oder den Händen zu einen homogenen Teig verkneten.

Backofen auf 170°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Teig nun in neun gleiche Teile teilen. Wer es genau nimmt (wie ich), der wiegt den Teig ab ;) Man kann wenig Mehl benutzen, damit der Teig nicht zu sehr an der Arbeitsfläche klebt. 

Dann werden die Häschen folgendermaßen geformt: ein Drittel abstechen, zu einer dicken Wurst formen und mittig der Länge nach ca. 2 Drittel einschneiden. Das ist der Kopf mit Ohren. Für den Körper eine lange Wurst, die nach hinten dünner wird, fomen. Eine Seite mit etwas Wasser bestreichen und von der dünnen Seite her einrollen. Anschließend werden Kopf und Körper mithilfe von etwas Wasser zusammengefügt. Zum besseren Verständnis habe ich noch ein Bild eingefügt. 



Die Hasen mit etwas Abstand zueinander auf das Backblech legen und für 15-20 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Für den Zuckerguss 2 EL Puderzucker mit 1 EL Zitronensaft verrühren und die Häschen damit einpinseln. Wer möchte, kann vor dem Trocknen des Gusses noch Rosinen als Augen draufsetzen.



Mittwoch, 8. April 2020

{Rezept/Kooperation} Herzhaft gefüllte Windbeutel mit Brie, Schwarzwälder Schinken und Pesto


Dieser Beitrag enthält Werbung für Laux Feinkost*.

Windbeutel aus Brandteig selber machen ist gar nicht so schwierig, wie manche vielleicht denken. Wichtig ist, dass die Eier gründlich in den Teig eingerührt werden und der Ofen während der Backzeit auf gar keinen Fall geöffnet wird. Sonst würden die Windbeutel in sich zusammenfallen und nicht mehr aufgehen.



Klassisch werden Windbeutel mit Vanillecreme oder Schlagsahne gefüllt - was auch unglaublich lecker schmeckt. Da der Brandteig aber nicht gesüßt wird, kann er süß oder auch herzhaft gefüllt werden. Da ich mal etwas anderes wollte, habe mich dieses Mal für eine herzhafte Variante entschieden - gefüllt mit Brie, Schwarzwälder Schinken und Pesto al Limone von Laux Feinkost*.




Rezept für herzhaft gefüllte Windbeutel mit Brie, Schwarzwälder Schinken und Pesto

Zutaten für die Windbeutel:
  • 140 g Wasser
  • 80 g Butter
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 120 g Mehl
  • 3 Eier
Wasser, Butter, Zucker und Salz in einen Topf geben und zum kochen bringen.

Das Mehl hineinkippen und alles mit einem Kochlöffel zu einem Teigkloß rühren. Auf mittlerer Hitze weiterrühren, bis eine weiße Schicht auf dem Topfboden entsteht.

Topf vom Herd nehmen, Teig in eine Rührschüssel umfüllen und für 5 Minuten abkühlen lassen.

Die Eier nun einzeln mit einem Handmixer in den Teig einrühren. Jedes Ei muss gründlich eingerührt werden. Zum Schluss noch eine Minute weiterrühren. 

Ofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier belegen.

Brandteig in einen Spritzbeutel füllen und kleine Häufchen auf das Backblech spritzen. Die Spitzen mit nassen Fingern flach drücken. 

Blech in den Ofen schieben und in etwa 20 Minuten goldbraun backen. Ofen während der Backzeit unbedingt geschlossen halten, da die Windbeutel sonst zusammenfallen und nicht wieder aufgehen.

Windbeutel nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.


Zutaten für die Füllung:
Brie in Scheiben schneiden und die Schinkenscheiben ebenfalls halbieren.

Die Windbeutel mit einem scharfen Messer teilen und mit Brie, Schinken und etwas Pesto füllen.




Im Onlineshop von Laux GmbH* findet ihr übrigens viele klassische, aber auch außergewöhnliche Leckereien. Aus hochwertigen, regionalen Zutaten entstehen am Standort Föhren diese Köstlichkeiten in echter Handarbeit. Begonnen hat das ganze übrigens vor 30 Jahren als kleiner, engagierter Familienbetrieb mit einem heute stetig wachsenden Sortiment.

Bei Laux Feinkost* findet ihr von Essigen & Ölen über Likören & Spirituosen bis hin zu Gewürzmischungen, Chutneys & Senfen alles was das Feinschmeckerherz begehrt. Die Laux GmbH* wurde auch schon mehrfach mit dem Bundesehrenpreis für Spirituosen ausgezeichnet. Schaut einfach mal zum stöbern vorbei. Ich bin mir sicher, für jeden Geschmack ist hier etwas dabei. Und für all diejenigen, die sich schwer entscheiden können, oder ein Geschenk für Freunde und Familie suchen, gibt es auch Geschenksets zu entdecken.

Auf dem nachfolgendem Foto seht ihr übrigens den Inhalt des Päckchens, das ich zum testen bekommen habe. Ich muss sagen, da sind schon sehr leckere Sachen dabei... und wir haben noch lange nicht alles probiert!



Die Windbeutel schmecken übrigens auch super lecker mit dem Mango Fruchtbalsam von Laux* statt dem Pesto.



Sonntag, 5. April 2020

{Rezept} Cremige Bärlauchbutter - Perfekt zum Grillen


Bärlauch wächst zur Zeit wieder überall. Schade, dass die Bärlauchsaison nur so kurz ist... Zeit sich etwas Vorrat anzuschaffen. Ich starte dieses Jahr mit einer Bärlauchbutter - ich liebe sie einfach. Ohne viel Schnickschnack, nur Butter, Bärlauch, Salz und etwas gutes Olivenöl. Sehr sehr lecker, am liebsten esse ich sie auf frisch gegrilltem Fleisch, oder einfach auf Brot.



Butter hält natürlich nicht ewig im Kühlschrank. Sie lässt sich aber ganz einfach einfrieren. Dafür hab ich die Butter in einen Spritzbeutel gefüllt, in Portionen auf Backpapier gespritzt und so auf einem Tablett eingefroren. Nach ein paar Stunden ist die Butter dann fest und man kann sie in eine Box geben und so platzsparend einfrieren. Zum Auftauen reicht es, wenn ihr eine gefrorene Portion Bärlauchbutter auf das heiße Fleisch, oder ein frisch geröstetes Brot gebt. 




Rezept für cremige Bärlauchbutter

Zutaten:

  • 200 g Butter
  • 30 g Bärlauch
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl

Die Butter bei Zimmertemperatur weich werden lassen (ich lasse sie immer über Nacht auf dem Küchentisch). 

Bärlauch waschen und gut trocken tupfen.

Je nach Geschmack den Bärlauch in feine Streifen schneiden, oder mit einem Mixer fein mixen. Butter, Bärlauch, Salz und Olivenöl in eine Rührschüssel geben und bis zur gewünschten Cremigkeit mit einem Handmixer rühren.

Fertige Butter in Portionen einfrieren, oder in einem Glas im Kühlschrank aufbewahren.



Donnerstag, 2. April 2020

{Rezept} Karottenbrot mit Haferflocken, Leinsamen und Sonnenblumenkernen


Ich habe ein neues Brotrezept ausprobiert und will es euch auf gar keinen Fall vorenthalten. Dieses Karottenbrot mit Haferflocken, Leinsamen und Sonnenblumenkernen kommt ohne Weizenmehl aus und wird mit Roggensauerteig gebacken. Karotten hätte ich etwas mehr reingeben können, dennoch ist es schön saftig und schmackhaft geworden. 



Die Teigmenge reicht für zwei kleine Brote, die ich in Holzförmchen gebacken habe. Sie können aber auch in Kastenformen gebacken werden. Oder ihr macht ein großes Brot im Topf. Dann muss aber der Topf mit vorgeheizt und die Backzeit verlängert werden (etwa 50-60 Minuten).



Rezept für Karottenbrot mit Haferflocken, Leinsamen und Sonnenblumenkernen

Zutaten für 2 kleine Brote
  • Für den Sauerteig:
    - 40 g Anstellgut aus dem Kühlschrank
    - 80 g Wasser
    - 80 g Roggenmehl 1150

  • Für das Quellstück:
    - 50 g Haferflocken
    - 50 g Wasser

  • Für den Hauptteig:
    - 7 g frische Hefe
    - 200 g lauwarmes Wasser
    - 150 g Roggenmehl 1150
    - 200 g Dinkelmehl 630
    - 12 g Salz
    - 25 g geschrotete Leinsamen
    - 50 g Sonnenblumenkerne (+ eine Handvoll zum ausstreuen in der Form)
    - 70 g fein geriebene Karotten (je nach Größe 1-2 Stück)
    - Sauerteig
    - Quellstück
    - 15 g Zuckerrübensirup

Das Anstellgut zuerst mit dem Wasser verrühren und anschließend das Roggenmehl hinzufügen. Alles gut miteinander verrühren und für 15-18 Stunden abgedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Für das Quellstück beide Zutaten miteinander verrühren und für die gleiche Zeit abgedeckt ihm Kühlschrank stehen lassen. 

Die Hefe in Wasser auflösen. Alle trockenen Zutaten in die Schüssel einer Küchenmaschine geben, eine Mulde hineindrücken un die restlichen Zutaten hinzugeben, inclusive Hefewasser.

8 Minuten auf erster Stufe und anschließend 6 Minuten auf zweiter Stufe kneten. Schüssel 1 Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche kippen, einige Male falten und in zwei gleiche Teile teilen (je etwa 500g). Holz- oder Kastenfomen vorbereiten (Kastenform unbedingt fetten und mehlen oder mit Backpapier auslegen). Eine kleine Handvoll Sonnenblumenkerne auf den Böden verteilen. Teiglinge rundwirken, etwas länglich formen und mit dem Schluss nach unten in die Holzfomen setzen. Mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und erneut eine Stunde gehen lassen.

Eine halbe Stunde vor Ende der Gehzeit den Ofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Brote der Länge nach einmal einschneiden, leicht mit Wasser besprühen und mit Haferflocken bestreuen.

Brote in den Ofen stellen, 1/4 Tasse Wasser auf den Ofenboden gießen und Türe sofort schließen. 
Damit der Wasserdampf wieder entweichen kann, die Türe nach 5 Minuten für etwa 2 Minuten leicht öffnen. Diese Brote brauchen insgesamt etwa 35-40 Minuten zum backen. Je nach Ofen kann sich Backzeit jedoch etwas variieren.