Dienstag, 30. Juni 2020

{Rezept} Soulfood Kaiserschmarrn | Mit oder ohne Rosinen


Kaiserschmarrn ist für mich ein richtiges Soulfood. Ich liebe diese luftige und fluffige Mehlspeise und da sie in der ganzen Familie beliebt ist, gibt es ihn hier relativ oft. 
Meistens ein Teil mit und ein Teil ohne Rosinen. Denn Rosinen sind ja so eine Sache... entweder man mag sie, oder man mag sie nicht. Ich mag sie, mein Mann nicht :) Wenn ihr sie nicht mögt, lasst sie einfach weg. 
Traditionell isst man in Österreich Zwetschgenröster zum Kaiserschmarrn, was ich sehr liebe! Ich mag ihn aber auch sehr gerne mit Apfelmark oder einfach pur mit etwas Puderzucker.



Ich zeige euch heute mein Rezept für den Kaiserschmarrn, so wie wir ihn lieben. Das wichtigste dabei ist für mich, dass er mit Butter angebraten wird. Und damit sollte übrigens auch nicht gespart werden. Damit die Rosinen schön weich werden, lege ich sie kurz in Apfelsaft ein. Wenn keine Kinder mitessen und man den Geschmack mag, können sie auch über Nacht in Rum eingelegt werden. 




Rezept für Kaiserschmarrn

Zutaten für 2-3 Personen:

  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 40 g Puderzucker
  • 300 ml Milch
  • 150 g Mehl (ich habe Weizenmehl Type 550 genommen)
  • 75 ml Sprudelwasser
  • 2 EL Rosinen
  • 2-3 EL Apfelsaft
  • Etwa 2-3 EL Butter
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zuerst die Rosinen in den Apfelsaft einweichen und beiseite stellen.

Die Eier trennen und das Eiweiß zusammen mit dem Salz steif schlagen, ebenfalls beiseite stellen.

Das Eigelb und Puderzucker mit dem Handmixer (oder Küchenmaschine) so lange schlagen, bis eine cremige, helle Masse entsteht.

Nun nach und nach das Mehl und die Milch unterrühren. Zum Schluss das Sprudelwasser ebenfalls unterrühren. Die Rosinen abseihen und ohne Flüssigkeit zum Teig geben. 

Den Eischnee vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben. Der Teig ist nun relativ flussig, so muss er aber sein.

Einen EL Butter in einer Pfanne erhitzen (24 cm) und die Hälfte des Teiges hineingeben. Auf mittlerer Stufe solange erhitzen, bis die Masse zu stocken beginnt und die Unterseite goldbraun gebacken ist. Anschließend wenden, nochmal kurz braten und mit zwei Pfannenwender oder Gabeln in mundgerechte Stücke zerreißen.

Nochmal alles kurz weiterbacken, falls nötig nochmals etwas Butter hinzufügen.

Anschließend auf einen Teller geben, mit Puderzucker bestäuben und servieren. Mit der zweiten Teighälfte genauso verfahren.




Donnerstag, 25. Juni 2020

{Rezept} Sommer im Glas | Erdbeer-Rhabarber-Marmelade



Müsste ich mich zwischen allen Beerensorten entscheiden, welche meine liebsten sind - ich würde mich neben Heidelbeeren für Erdbeeren entscheiden. Erdbeeren bedeuten für mich einfach Sommer, ich liebe sie pur, auf Eis, im Glas. Deshalb ist Marmelade neben dem Einfrieren meine liebste Art, Erdbeeren haltbar zu machen.




Außerdem denke ich, dass es nichts passenderes als Rhabarber zu Erdbeeren passt. Die für mich beste Kombi! Diese Marmelade habe ich mit den letzten Stangen Rhabarber gekocht, vielleicht erwischt ihr ja auch noch ein paar Stangen ;)




Rezept für Erdbeer-Rhabarber-Marmelade

Zutaten:
  • 350 g Rhabarber
  • 650 g Erdbeeren
  • 1 EL Zitronensaft
  • 500 g Gelierzucker 2:1

Die Erdbeeren waschen und das Grün entfernen. In grobe Stücke schneiden. Vom Rhabarber die Haut abziehen und in kleine Stücke schneiden.

Erdbeeren mit dem Zitronensaft in einen Topf geben und pürieren. Zusammen mit dem Gelierzucker zu den Erdbeeren geben, aufkochen und etwa 3 Minuten weiterkochen lassen. Anschließend in vorbereitete Gläser füllen, fest verschließen und für etwa 10 Minuten auf den Kopf stellen. Gläser umdrehen und abkühlen lassen.




Mit diesem Rezept möchte ich bei Zorras monatlichen Blogevent teilnehmen. Dieses Mal geht es um Beeren "A berry good time". Da ich Beeren unglaublich gerne mag bin ich schon total auf die Zusammenfassung gespannt. Das Blogevent wird diesen Monat von Ina vom Blog Applethree veranstaltet.  

Blog-Event CLXV - A berry good time - alles mit Beeren! (Einsendeschluss 15. Juli 2020)

Sonntag, 21. Juni 2020

{Rezept} Sauerteig ansetzen, Anstellgut und das erste Sauerteigbrot


Das Thema Sauerteig ist für mich unglaublich faszinierend. Es wird nur Mehl und Wasser verrührt und daraus entsteht in einigen Tagen ein Sauerteig und im Anschluss ein Brot.


Doch was passiert dabei eigentlich?


Im Mehl sind Milch- und Essigssäurebakterien, wilde Hefen und millionen von Mikroorganismen enthalten. Durch Verbindungen untereinander, etwas Zeit und Wärme entsteht dann der Sauerteig.
Wichtig ist die richtige Temperatur, damit sich die richtigen, gesunden Bakterien gegen Fäulnis und andere schlechte Bakterien durchsetzen und der Sauerteig nicht zu schimmeln beginnt. 

Am Ende entsteht dann durch den selbst angesetzten Sauerteig und wenigen zusätzlichen Zutaten ein duftender Laib Brot. Am Anfang brauchen wir noch etwas Hefe, da die Triebkraft des frisch angesetzten Sauerteigs noch nicht so stark ist. Ist euer Sauerteig dann etwas älter und richtig schön triebstark, könnt ihr das erste Brot ohne Hefe backen.

Ein Sauerteig braucht nicht viel Pflege und verzeiht einiges, aber diese sollte konsequent durchgezogen werden, damit er nicht an Triebstärke verliert oder ganz abstirbt. Er sollte etwa alle 7-10 Tage gefüttert/aufgefrischt (den Unterschied erkläre ich weiter unten noch) werden. Gerne auch öfters, um mehr Triebkraft zu gewinnen. Backe ich Brot ganz ohne Hefe, frische ich meinen Sauerteig gerne etwa 2 Tage vorher täglich auf.


Was macht Sauerteig überhaupt mit dem Brot?


Es gibt gute Brotrezepte, nur mit Hefe. Als ich aber mit dem Brotbacken begonnen und meinen ersten Sauerteig angesetzt habe, merkte ich, dass mit Sauerteigbrote einfach besser schmecken. 

Sauerteig hält ein Brot länger frisch, macht es aromatischer, es ist bekömmlicher und schimmelt langsamer, als Brot ohne Sauerteig. Backt man ein Brot mit hohem Roggenanteil, ist Sauerteig sogar unverzichtbar, da Roggen durch die Versäuerung erst backfähig wird. 



Wie mache ich meinen eigenen Sauerteig?


Und jetzt zeige ich euch, wie ihr in ein paar Tagen euren ganz eigenen Sauerteig ansetzen könnt. Eine kleine Info noch vorab: Ich bin kein Profi und habe es nicht gelernt. Ich zeige euch hier nur eine Möglichkeit (es gibt viele im Internet), wie es bei mir am besten funktioniert.


Alles was ihr dafür braucht sind 200 g Roggenvollkornmehl und 200 g Wasser. Außerdem ein hohes Glas/Schraubglas (750-1000 ml).

Wichtig!!! Immer sehr sauber arbeiten, damit sich kein Schimmel bildet. Dies kann aber natürlich auch immer mal vorkommen, wenn es zu warm/kalt ist, oder einfach die schlechten Mikroorganismen überhand nehmen. Diese können auch schon im Mehl sein, achtet also auf gute Qualität, am besten Bio.
Also vorher gut Hände waschen und das Glas und Löffel/Gabel mit kochendem Wasser übergießen.

Der Sauerteig braucht eine möglichst gleichbleibende Temperatur, am idealsten wären zwischen 25 und 28 Grad. Sie sollte außerdem nicht unter 20 und nicht über 30 Grad kommen. 
Im Sommer funktioniert hier meist normale Zimmertemperatur, vielleicht im Wohnzimmer auf einem Schrank, neben dem TV, oder auch neben einer Heizung. Ich stelle den Sauerteig auch gerne in den Backofen mit eingeschaltetem Licht (funktioniert nicht bei LED). Dabei die Ofentüre einen Spalt offen lassen, damit sich die Hitze nicht staut. Bewährt hat sich bei mir aber auch eine Styropor- oder Kühlbox mit einer Wärmflasche, bei der gelegentlich das Wasser getauscht wird. 

Da das ganze eine recht klebrige Angelegenheit ist (was am Roggenmehl liegt) säubert im Anschluss gleich wieder alles. Dazu die Teigreste am besten mit einem Küchentuch abwischen und im Hausmüll entsorgen. Teigreste gehören nicht in den Abfluss, da dieser sonst schnell verstopfen kann. 

Zum ansetzen wird der Sauerteig täglich mit Mehl und Wasser gefüttert. Man kann alles zusammen unterrühren. Ich verrühre es immer zuerst mit dem Wasser und anschließend gebe ich das Mehl dazu. So ist es für mich am einfachsten. 

Habt ihr kein Roggenvollkornmehl zur Hand, könnt ihr auch Roggenmehl Type 1150 nehmen. Ich nehme mal das eine, mal das andere. Zum ansetzen habe ich aber immer Vollkornmehl verwendet.



Sauerteig ansetzen Tag 1


Sauerteig ansetzen Tag 1


Beginnt am besten in den Abendstunden. 50 g Roggenvollkornmehl mit 50 g Wasser vermischen. Anschließend in ein hohes Glas füllen und den Deckel nur auflegen. 24 Stunden an einen warmen Ort stellen.



Sauerteig ansetzen Tag 2


Sauerteig ansetzen Tag 2 - 24 Stunden nach dem Ansetzen

Nach den ersten 24 Stunden wird sich noch nicht viel getan haben. Vielleicht riecht der Sauerteig bereits etwas säuerlich. 
Wieder 50 g Mehl und 50 g Wasser unterrühren, Deckel nur auflegen und für 24 Stunden an einen warmen Ort stellen.


Sauerteig ansetzen Tag 2 - nach dem füttern



Sauerteig ansetzen Tag 3


Sauerteig ansetzen Tag 3 - vor dem füttern

Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, hat sich bereits einiges getan. Der Sauerteig ist deutlich in die Höhe gegangen und hat eine gute Blasenbildung. Außerdem riecht er schon angenehm säuerlich.
Hat sich noch nicht so viel bei eurem Sauerteig getan, gebt ihm noch etwas Zeit. Oft hilft es auch, ihn etwas wärmer zu stellen.

Nicht erschrecken, wenn der Sauerteig in den ersten Tagen mal muffelig oder sehr streng riecht. Das kann vorkommen und gibt sich mit der Zeit.
Nur schimmeln, oder gar verfärben sollte er sich nicht, dann muss er entsorgt werden und ihr müsst von vorne beginnen.

Heute werden 100 g Roggenvollkornmehl und 100 g Wasser untergerührt. Anschließend den Deckel wieder auflegen und an einen warmen Ort stellen. Damit ich besser sehen kann wie hoch der Sauerteig steigt, markiere ich die Stelle gerne mit einem Gummiband (auf dem nächsten Foto zu sehen). Man kann aber auch einen Strich mit einem Filzstift machen.


Sauerteig ansetzen Tag 4 - Backtag


Sauerteig ansetzen Tag 4 - links: nach dem füttern an Tag 3, rechts: etwa 16 Stunden später

Wie ihr auf dem Foto schon sehen könnt, ist der Sauerteig bereits nach etwa 16 Stunden gut gestiegen und die Bläschen sind gut zu erkennen. Also kann heute gebacken werden.

Wollt ihr noch ein paar Tage mit dem Backen warten, oder ist euer Sauerteig noch zu wenig triebstark? Gebt ihm einfach noch 1-2 Tage und habt Geduld. Also weiter alle 24 Stunden mit 50 g Mehl und 50 g Wasser füttern. 


Auf meinem Instagram-Account könnt ihr übrigens mitverfolgen, wie dieser Sauerteig entstand. Außerdem habe ich auch Videos hochgeladen, in denen man sieht wie ich mein Brot forme (falten und rundwirken). Dies findet ihr im Highlight "Sauerteig".


Wir backen nun ein Bauernbrot mit wenigen zusätzlichen Zutaten. Ich finde, dieses Rezept eignet sich optimal für den Anfang. 



Für einen Laib Brot braucht ihr:
  • 350 g Sauerteig (frisch angesetzt)
  • 300 g Roggenmehl Type 1150
  • 225 g Dinkelmehl Type 630
  • 270 g lauwarmes Wasser
  • 20 g Salz
  • 10 g frische Hefe (etwa 1/4 Würfel)

Alle Zutaten in die Schüssel einer Küchenmaschine geben und für 5-8 Minuten kneten.

Ich löse die Hefe vorher gerne im Wasser auf und gebe es dann dazu. Ist aber kein Muss.

Den Teig abdecken und für 1/2 Stunde ruhen lassen. 

Die Arbeitsfläche gut mehlen. Den Teig darauf geben und mehrmals falten. Anschließend rund wirken, bis der Teigling genug Spannung bekommt.

Ein Gärkörbchen gut mehlen und den Teigling mit dem Schluss nach unten hineinlegen. 
Als Gärkörbchen-Ersatz dient auch eine Schüssel, die mit einem gut bemehltem Geschirrtuch ausgelegt wurde. 

Abdecken und etwa 1 Stunde gehen lassen. Den Backofen in der Zwischenzeit mit einem Gusseisentopf auf 230°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 

Den Teigling in den heißen Topf stürzen, Deckel drauf und zurück in den Ofen. Etwa 50 Minuten backen.

Nach der Backzeit das Brot auf einem Gitter auskühlen lassen. Denkt an die Klopfprobe: Wenn man auf den Brotboden klopft und es sich hohl anhört, ist das Brot fertig.




Kommen wir nun zum "Anstellgut"


Vom Rezept bleibt euch etwas Sauerteig übrig, ca. 30 g. Dies verrührt ihr mit 50 g Roggenvollkornmehl und 50 g Wasser. In ein Glas umfüllen, Deckel nur auflegen und 10-12 Stunden an einem warmen Ort stehen lassen. Anschließend könnt ihr es in den Kühlschrank stellen, dies ist euer sogenanntes "Anstellgut", kurz ASG. Das ASG alle 7-10 Tage auffrischen.

Auffrischen bedeutet: ihr nehmt 20-30 g vom ASG ab und verrührt dies mit 50 g Roggenvollkornmehl und 50 g Wasser. Füllt es in ein Glas und lasst es für 10-12 Stunden an einem warmen Ort stehen. Den Rest könnt ihr zum backen verwenden, oder entsorgen.

Anstellgut nach dem Auffrischen und bevor es in den Kühlschrank kommt


Man könnte den Sauerteig auch weiterhin füttern. Ich habe aber mit dem Auffrischen eine bessere Erfahrung gemacht. So bekommt er meiner Meinung nach eine bessere Triebstärke. 
Ist euer Anstellgut 2-3 Monate alt, reichen zum Auffrischen 5-10 g ASG aus.

Pflegt und hegt ihr euren Sauerteig richtig, kann er mehrere Jahrzehnte alt werden. Daher arbeitet immer sauber und ordentlich, damit keine fremden Bakterien rein kommen. 

Etwa 8 Monate altes Anstellgut



So und nun hoffe ich, dass ich euch etwas für das Thema Sauerteig begeistern konnte und ihr euch vielleicht auch mal ans Brotbacken wagt. 
Gibt es noch Unklarheiten, oder habt ihr Fragen? Dann kommentiert einfach diesen Post.



Hier verlinke ich euch noch meine unverzichtbaren Utensilien zum Brotbacken (Affiliate Links: Heißt, wenn ihr über diese Links bestellt, erhalte ich eine kleine Provision):

Digitale Präzisionswaage zum grammgenauen Abwiegen

Mein Emaillierter Gusseisentopf ist derzeit leider nicht lieferbar. Trotz des vergleichsweise geringen Preises bin ich sehr zufrieden damit. DIESER HIER wäre aber sicherlich eine gute Alternative. 

Gärkörbchen: Ich habe DIESES HIER aus Kunststoff, von einer Bäckereiauflösung hier im Dorf erstanden. HIER wäre eins aus Peddigrohr, mit einem Stoffüberzug.




Mittwoch, 17. Juni 2020

{Rezept} Ciabatta | Synchronbacken Juni 2020


Vergangenes Wochenende wurde wieder Synchrongebacken. Zorra und Sandra haben sich dieses Mal ein Rezept für Ciabatta von King Arthur Flour ausgesucht. Eine sehr gute Wahl wie ich finde, da ich Ciabatta schon lange mal backen wollte. 

Der Teig war ziemlich weich, oder besser gesagt bei mir eher flüssig und batzig (wie man hier in Bayern sagt)... so dass ich noch 2 EL Mehl (etwa 50g) hinzugegeben habe. Damit war er zwar immer noch ziemlich weich, aber das sollte so sein. Er lies sich dafür auch relativ gut verarbeiten, die Ciabatta wurden aber trotzdem relativ flach. Beim nächsten Mal werde ich sie dann doch etwas formen. Dem Geschmack tat dies aber keinen Abbruch. Die Ciabatta schmecken, wie Ciabatta eben schmecken sollten - einfach richtig köstlich. Wir haben sie nur mit etwas Butter gegessen. Sie schmecken aber auch super zum Grillen und im Originalrezept findet ihr auch noch ein Topping für Knoblauchbrot.



Die Aktion "Synchronbacken" wird von Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf und Sandra von from Snuggs Kitchen organisiert. Wer mehr darüber erfahren, oder die vergangenen Synchronbacken anschauen möchte, schaut am besten mal HIER vorbei. Wer mir auf Instagram folgt, konnte die einzelnen Arbeitsschritte mitverfolgen. Ich habe sie auch in den Highlights gespeichert.




Rezept für Ciabatta

Zutaten für 2 Stück (1 Backblech)

Für den Vorteig:

  • 180 g Weizenmehl Type 550
  • 225 g kaltes Wasser
  • 1/16 TL Trockenhefe (0,25 g)
  • Vorteig
  • 1 TL Trockenhefe
  • 230 g Weizenmehl Type 550
  • 10 g Salz (1 1/4 TL)
  • 8 g Zucker (1 TL)
  • 60 g lauwarmes Wasser
  • 25 g Olivenöl


Für den Hauptteig:

Für den Vorteig alle Zutaten zusammenrühren und zugedeckt über Nacht bei Raumtemperatur gehen lassen (bis zu 15 Stunden).

Am nächsten Tag alle Zutaten in die Schüssel einer Küchenmaschine geben und bei mittlerer Geschwindigkeit für 7 Minuten rühren. Der Teig sollte dabei glatt, weich, glänzend und elastisch werden.

Den Teig in eine geölte Schüssel geben, zudecken und 2 Stunden gehen lassen. Dabei nach 1 Stunde den Teig entgasen, heißt die Luft rausdrücken.

Die Arbeitsfläche und ein Backblech mit etwas Öl bestreichen, die Hände ebenfalls einölen.

Den Teig vorsichtig auf die Arbeitsfläche geben, dabei darauf achten, dass die Luft im Teig bleibt. Teig mit einer Teigkarte halbieren. Dabei sollen zwei Teiglinge in der Größe von ca. 25x10 cm entstehen. Diese vorsichtig auf das Backblech transferieren, dabei je einen 6 cm Rand vom Blech einhalten. Zwischen den Teiglingen sollten ca. 10 cm Platz frei sein. Eventuell mit einer gut geölten/gemehlten Teigkarte die Teiglinge etwas formen, mit viel Mehl bestäuben und abdecken. 60 bis 90 Minuten gehen lassen.

In der Halbzeit die Teiglinge sanft mit den Fingern eindrücken. Gegen Ende der Gare den Ofen auf 220°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Teiglinge in den Backofen schieben, mit lauwarmen Wasser besprühen und für 18-20 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.




Und wie immer findet ihr hier die Liste aller Synchronbäcker und -bäckerinnen vom Juni 2020. Schaut doch auch dort vorbei :)

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Britta von Backmaedchen 1967
Désirée von Momentgenuss
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Geri von Lecker mit Geri
Tina von Küchenmomente
Simone von zimtkringel
Petra von Obers trifft Sahne
Katja von Fambrenner
Britta von Brittas Kochbuch
Dani von Leberkassemmel
Conny von Mein wunderbares Chaos
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Manuela von Vive la réduction!
Tamara von Cakes, Cookies and more
Tanja von Tanja's "Süß & Herzhaft"
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
Volker von Volkermampft
Tanja von Miss Golosinas


Donnerstag, 11. Juni 2020

{Rezept} Italienischer Nudelsalat | ideale Beilage zum Grillen


Endlich soll das Wetter wieder besser werden und der Sommer zurück kommen. Das heißt für uns: endlich wieder grillen und laue Sommerabende draußen genießen. Neben grünem Salat und Tomate-Mozzarella bereite ich gerne einen italienischen Nudelsalat als Grillbeilage zu. 



Er schmeckt super frisch und durch das Balsamico-Dressing ist er nicht so üppig, als klassischer Nudelsalat mit Mayonnaise. Dieser italienischer Nudelsalat ist übrigens wunderbar variabel und es können nach Lust und Laune noch Zutaten hinzugefügt werden, wie Oliven, Mais, Parmesan, ...




Rezept für italienischen Nudelsalat

Zutaten:
  • 125 g Gnocchi-Nudeln (oder Schleifen, Hörnchen, ...)
  • 50 g Pinienkerne
  • 10 halbgetrocknete Tomaten (oder getrocknete Tomaten in Öl)
  • 12 Cocktailtomaten oder Cherrytomaten
  • etwa. 75 g Rucola
  • 3 EL Balsamico
  • 3 EL Olivenöl
  • je 1 Prise Salz und Pfeffer
  • je 1/2 TL Zucker, Thymian, Oregano

Die Nudeln in Salzwasser kochen und abkühlen lassen.

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten.

Getrocknete Tomaten in Streifen schneiden. Cherrytomaten waschen und vierteln.

Rucola waschen.

Für das Dressing Balsamico mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker, Thymian, Oregano miteinander verquirlen.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, das Dressing darübergießen und gut miteinander vermischen. 




Samstag, 6. Juni 2020

{Rezept} Pinker Schnittlauchblüten-Essig


Schnittlauchblüten sind nicht nur wunderschön anzuschauen, sie sind auch genießbar. Vor kurzem habe ich euch bereits ein Rezept für Kräuerbutter mit Schnittlauchblüten gezeigt. 
In Essig eingelegt färben die Blüten diesen wunderbar pink. Allein wegen dieser wunderschönen Farbe wollte ich dieses Rezept ausprobieren. Man braucht dafür auch nur zwei Zutaten und ein paar Tage Zeit.

Der Schnittlauchblüten-Essig verfeinert jeden Salat und bringt eine zwiebelige, leicht scharfe Note hinein. Ich liebe etwas Abwechslung in meinem Salatdressing. Hübsch verpackt ist der Essig aber auch ein tolles Mitbringsel für Genussmenschen.




Rezept für Schnittlauchblüten-Essig

Zutaten:
  • eine gute Hand voll Schnittlauchblüten (ca. 30-35 Stück)
  • 500 ml weißer Tafelessig
Die Schnittlauchblüten in ein sauberes Glas geben und mit dem Essig aufgießen. Verschließen und für 5-7 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen. Täglich gut durchschütteln. Schon nach 2-3 Tagen könnt ihr sehen, wie toll sich euer Essig durch die Blüten verfärbt.

Anschließend den Essig abseihen und in sterile Flaschen füllen.