Dienstag, 18. Februar 2020

{Rezept} Dinkel-Kartoffelbrot mit Sauerteig | Topfbrot


Ende Januar habe ich euch schon ein Rezept für ein Topfbrot mit Emmervollkornmehl gezeigt. Heute folgt erneut ein Rezept für Brot, das im Topf gebacken wird. Und das ist sicherlich auch nicht das letzte, da Topfbrote einfach fast immer gelingen. Das Brot bleibt in Form, wird schön saftig und man spart sich das schwaden.



Kartoffeln im Brot oder Brötchen schmecken übrigens sehr lecker und machen es schön saftig ;) Für dieses Brot habe ich Roggen- und Dinkelmehle verwendet und Roggensauerteig. Etwas frische Hefe ist auch dabei. Wer einen würzigeren Geschmack möchte, kann auch noch 1-2 TL Brotgewürz hinzugeben.



Zutaten für 1 Topfbrot

Für den Sauerteig:
  • 50 g Anstellgut aus dem Kühlschrank
  • 50 g lauwarmes Wasser
  • 100 g Roggenvollkornmehl
 Für den Hauptteig:
  • Sauerteig
  • 3 g frische Hefe
  • 250 g Wasser
  • 125 g gekochte, gepellte Kartoffel vom Vortag (ca. 1 mittelgroße Kartoffel)
  • 200 g Dinkelmehl Type 1050
  • 150 g Dinkelmehl Typ2 630
  • 150 g Roggenvollkornmehl
  • 13 g Salz

Für den Sauerteig das Anstellgut mit dem Wasser verrühren. Anschließend das Roggenvollkornmehl gut unterrühren. Für 12 Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen. Ich stelle den Teig gerne über Nacht neben die Heizung.


Für den Hauptteig den Sauerteig zusammen mit der Hefe und Wasser in die Schüssel einer Küchenmaschine geben und solange rühren, bis sich Sauerteig und Hefe aufgelöst haben.
 
Kartoffel durch eine Kartoffelpresse drücken, oder mit einer Gabel fein zerdrücken und zusammen mit den restlichen Zutaten zur Flüssigkeit geben.  

Den Teig nun 4 Minuten auf kleinster Stufe und anschließend 6 Minuten auf zweiter Stufe kneten. Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und 1,5 - 2 Stunden gehen lassen. In dieser Zeit den Teig 2x in der Schüssel falten. 

Ein Gärkörbchen gut bemehlen und beiseite stellen. Nach der Gehzeit den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsplatte geben. Da der Teig relativ weich ist, ihn mithilfe einer Teigkarte rund formen und wirken und mit dem Schluss nach oben in das vorbereitete Gärkörbchen geben. Wieder mit einem feuchten Tuch abdecken und erneut für etwa 1,5 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. 

Eine halbe Stunde vor Ende der Gehzeit den Ofen mit einem geegneten Topf mit Deckel auf 230 Grad vorheizen.

Brot in den heißen Topf kippen, nach Wunsch einschneiden, Deckel drauf und für 50 Minuten backen. Wer es noch dunkler möchte, kann es noch 5-10 Minuten ohne Deckel weiterbacken.

Das Brot anschließend aus dem Topf nehmen und auf einem Rost vollständig auskühlen lassen.



Donnerstag, 13. Februar 2020

{Rezept} Blutorangen-Mandel-Kuchen


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Außer einen klassischen Zitronenkuchen habe ich noch nie mit Zitrusfrüchten gebacken. Deshalb nahm ich den 160. Blogevent von Zora zum Anlass, mit einer meiner liebsten Zitrusfrucht - Blutorangen - zu backen. 

Ich wollte die Frucht auf und nicht im Teig. Im Teig findet man dafür gehobelte Mandeln. Herausgekommen ist dieser Blutoragen-Mandel-Kuchen. Durch die Säure der Orangen ist der Kuchen nicht zu süß und eignet sich sowohl für die Kaffeetafel, als auch fürs Picknick oder als Dessert. Ein Klecks frisch geschlagene Sahne macht den Kuchengenuss perfekt.




Zutaten:

  • 3 Blutorangen
  • 3 Eier
  • 110 g weiche Butter (+etwas zum einfetten)
  • 120 g Zucker
  • 110 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 90 g gehobelte Mandeln (+optional 10 g zum bestreuen) 

Eine flache Kuchenform oder Springform mit etwas Butter einfetten. Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Blutorangen schälen und in 0,5 - 1 cm breite Scheiben schneiden und nebeneinander in die gefettete Kuchenform legen.

Eier zusammen mit Butter und Zucker einige Minuten schaumig rühren. Mehl und Backpulver hinzufügen und gut unterrühren. Mandelblättchen hinzugeben und unterühren.

Teig in die Kuchenform geben und gleichmäßig verstreichen.

In den Backofen schieben und etwa 30-35 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen ;)

Nach kurzer Abkühlzeit den Kuchen aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Mit Mandelblättchen bestreuen und zusammen mit frisch geschlagener Sahne servieren. 





Blog-Event CLX - Zitrusfrüchte (Einsendeschluss 15. Februar 2020)

Samstag, 1. Februar 2020

{Rezept} Ingwer Kurkuma Shot ohne Entsafter selber machen

Ingwer Shots sind DIE Immunbooster in der Erkältungszeit. Schon ein Schnapsglas am Tag kann helfen das Immunsystem zu stärken und so Erkältungen vorzubeugen. Seit ein paar Tagen gehört dieses "Stamperl am Morgen" mit zu meiner Morgenroutine. Es wärmt schön von innen und bringt so auch den Kreislauf in Schwung. 

In meinem Ingwer Kurkuma Shot sind nur frische Zutaten. Statt frischer Kurkuma könnt ihr aber auch 1-2 TL Kurkuma in Pulverform nehmen. Für die Zubereitung ist kein Entsafter notwendig, da alles mit dem Mixer gemixt wird. Wem der Shot zu intensiv ist, der kann auch etwas Honig hinzugeben oder mit Wasser verdünnen. Die Menge des Rezepts reicht für etwa 5-6 Schnapsgläser und genauso lange ist es auch im Kühlschrank haltbar.



Zutaten für 5-6 Schnapsgläser voll:

  • 2 daumengroße Stücke Ingwer (etwa 50g)
  • 2 kleine Stücke Kurkuma (etwa 10g)
  • 3 Orangen
  • 1 Zitrone
  • 1 Apfel

Alle Zutaten waschen und trocken tupfen.

Ingwer und Kurkuma in grobe Stücke schneiden. Saft der Orangen und Zitronen auspressen. Apfel vierteln, Kerngehäuse entfernen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden.

Ingwer, Kurkuma und Apfel zusammen mit dem Zitrussaft in einen Mixer geben und gut mixen.

Durch ein Sieb in eine Flasche abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Etwa 6 Tage haltbar.



Mittwoch, 29. Januar 2020

{Rezept} No Knead Topfbrot mit Emmervollkornmehl | Synchronbacken #43


Tatsächlich ist es schon wieder 1 Jahr her, seit ich das letzte Mal beim Synchronbacken mitgemacht habe. Damals wurde ein Dreikönigskuchen gebacken (HIER kommt ihr zum Rezept). Es wurde also allerhöchste Zeit wieder dabei zu sein. 


Die Aktion wird von Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf und Sandra von from Snuggs Kitchen organisiert. Wer mehr über die Aktion erfahren möchte, oder die vergangenen Synchronbacken anschauen möchte, schaut am besten mal HIER vorbei. Wer mir auf Instagram folgt, konnte die einzelnen Arbeitsschritte mitverfolgen. Ich habe sie auch in den Highlights gespeichert. 

Das diesmalige Thema kam für mich wie gerufen. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich sehr mit dem Brotbacken daheim. Seit November 2019 backe ich mein Brot nur noch selbst und mit eigenem Sauerteig. Ihr dürft euch also die nächste Zeit über einiges zum Thema Brotbacken freuen ;) An Brötchen hab ich mich noch nicht so recht rangetraut, da meine bisherigen Versuche noch nicht wirklich zufriedenstellend waren. Aber ich bleib dran. 





Aber zurück zum Synchronbacken. Vergangenes Wochenende war es also wieder soweit und dieses Mal nahmen sogar richtig viele daran teil. Die Teilnehmerliste findet ihr dann ganz unten in diesem Beitrag, schaut gerne auch dort vorbei. Vorgabe war das Rezept für No knead mit Emmervollkornmehl und Leinsamenkruste von Dagmar's brotecke. Bis jetzt hatte ich noch nie mit Emmer gebacken. Man durfte das Rezept abwandeln und auch andere Mehle benutzen. Ich war aber neugierig auf den Geschmack und die Verarbeitung von Emmervollkornmehl. Also habe ich mich (fast) an das Originalrezept gehalten und das Mehl bei unserer regionalen Mühle besorgt. Dort kaufe ich übrigens auch alle unsere Mehle.


Obwohl ich mich - was die Mengen angeht, fast an das Originalrezept gehalten habe - kam ich nicht mit der Konsistenz des Teiges zurecht. Mein Teig war vieeel zu flüssig und unmöglich irgendwie zu formen.


Und hier kommt nun mein angepasstes Rezept. Das Ergebnis ist wirklich gut geworden und ich werde in Zukunft öfters mit Emmer backen.





Zutaten für ein Brot:
  • 420 g lauwarmes Wasser
  • 6 g frische Hefe
  • 50 g Roggensauerteig Anstellgut aus dem Kühlschrank
  • 300 g Emmervollkornmehl
  • 450 g Weizenmehl Type 550
  • 12 g Salz
  • Optional: Sonnenblumenkerne zum bestreuen

Zuerst Wasser, Hefe und Anstellgut in eine große Schüssel geben und gut miteinander verrühren. Anschließend die restlichen Zutaten (außer Sonnenblumenkerne) hinzufügen und alles gut verrühren. 

Den Teig nun abgedeckt mindestens für 12 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Das Teigvolumen sollte sich etwa verdoppelt haben.

Ein Gärkörbchen gut bemehlen, mit Sonnenblumenkernen bestreuen und bereit stellen.

Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, mehrmals falten und rundwirken. Anschließend mit dem Schluss nach unten in das Gärkörbchen geben. Abdecken und nochmal für etwa 45 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen zusammen mit einem beschichteten gusseisernen Topf auf 230°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Wenn die Backtemperatur erreicht ist, den Teigling in den heißen Topf kippen, Deckel drauf und in den Ofen schieben. Etwa 50 Minuten backen. Am besten nach 40-45 Minuten nachschauen, wie dunkel das Brot schon ist und dementsprechend die Backzeit etwas verlängern oder verkürzen. Das Brot ist fertig, wenn es sich beim Klopfen auf den Brotboden hohl anhört. 

Nach Ende der Backzeit das Brot auf ein Gitter geben und vollständig auskühlen lassen.




Und hier findet ihr noch die weiteren Teilnehmer, schaut gerne vorbei:

Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Tina von Küchenmomente
Jenny von Jenny is baking
Simone von zimtkringel
Manuela von Vive la réduction!
Tamara von Cakes, Cookies and more
Volker von volkermampft
Dagmar von Dagmars brotecke
Tanja von Tanja's "Süß & Herzhaft"
Dominik von Salamico 
Sylvia von Brotwein 
Sandra von From-Snuggs-Kitchen 
Silvia von Kulturgut 
Katha von katha-kocht! 
Geri von Lecker mit Geri 
Kathrin von Kathrins-Home

Freitag, 24. Januar 2020

{Rezept} selbstgemachtes Kokos-Knuspermüsli mit Kürbis- und Sonnenblumenkernen


Heute habe ich ein super einfaches Rezept für ein leckeres Knuspermüsli für euch. Ihr könnt Flocken und Kerne oder Nüsse je nach Wunsch und Vorlieben variieren und zum Schluss auch noch Trockenfrüchte untermischen. 



Ich habe das ganze mit einer 5-Flocken-Mischung, Kokosraspel, Kürbis- und Sonnenblumenkernen gemacht. Gesüßt wird das Müsli mit Ahornsirup.
Das Knuspermüsli esse ich am liebsten mit Joghurt und frischem Obst oder Beeren. Ihr könnt es aber auch mit Milch essen, oder als leckeres Topping für Obstsalat nehmen. So wie ihr euer Müsli eben am liebsten esst.



Zutaten für ein Blech:

  • 30 g Kokosöl
  • 80 g Ahornsirup
  • 170 g 5-Flocken-Mischung
  • 100 g Kokosflocken
  • 80 g Sonnenblumenkerne
  • 25 g Kürbiskerne

Zuerst das Kokosöl langsam schmelzen. Das geht in der Mikrowelle, oder im Topf.

Alle Zutaten (incl. das geschmolzene Kokosöl) in einer großen Schüssel vermengen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und in den Ofen schieben.

Bei 150 Grad Umluft (170 Grad Ober- und Unterhitze) für 15 - 20 Minuten goldbraun backen. Dabei alle 5 Minuten einmal gut mit einem Kochlöffel durchmischen, damit es gleichmäßig bräunt. 

Gut auskühlen lassen und in einem gut verschließbarem Gefäß aufbewahren.



Donnerstag, 9. Januar 2020

{Rezept} Winterliches Bratapfel-Schichtdessert mit Walnusscrunch


Am zweiten Weihnachtsfeiertag gab es bei uns dieses leckere Bratapfel-Schichtdessert mit Walnüsscrunch. Ich wollte etwas leichteres, ohne Sahne und deshalb besteht die Creme aus Joghurt und Magerquark. Auch wenn Weihnachten schon vorbei ist, möchte ich euch dieses Rezept gerne zeigen. Es eignet sich auch super als Spekulatiusverwertung ;)



Zutaten für 5 Gläser:

100 g Spekulatius

3 Äpfel
30 g Rohrzucker
30 g Apfelsaft
1 gestr. TL Lebkuchengewürz (oder Zimt)

50 g Walnüsse
15 g Butter
1/2 TL Lebkuchengewürz (oder Zimt)
15 g Rohrzucker

300 g Naturjoghurt
250 g Magerquark
2 EL Honig
1 Vanilleschote


Spekulatius fein zerbröseln (geht am Besten im Mixer), beiseite stellen.

Für die Bratapfelmasse die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit Zucker, Apfelsaft und Lebkuchengewürz (oder Zimt) in einen Topf geben, aufkochen und für 5 Minuten köcheln lassen. Zum Abkühlen beiseite stellen.

Für das Walnusscrunch die Nüsse hacken und zusammen mit Butter, Lebkuchengewürz (oder Zimt) und Zucker in einer Pfanne unter Rühren einige Minuten rösten. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, gut verteilen und abkühlen lassen.

Für die Creme Naturjoghurt, Magerquark und Honig in eine Schüssel geben. Das Mark der Vanilleschote auskratzen und hinzugeben. Alles gut verrühren.

Wenn alles gut ausgekühlt ist, kann man mit dem Schichten beginnen. Dazu 5 Gläser bereit stellen. Etwas Creme hineingeben, anschließend die Spekulatiusbrösel darauf geben, wieder Creme und dann die Bratapfelmasse auf die Gläser verteilen. Dann den Rest der Creme verteilen und darauf das Walnusscrunch geben.



Donnerstag, 26. Dezember 2019

{Rezept} Last Minute Geschenk aus der Küche | Vanillekipferl-Likör


Braucht ihr noch ein leckeres Mitbringsel für zwischen den Jahren? Oder habt noch Mandeln und Vanille von der Weihnachtsbäckerei übrig? Dann wäre dieser Vanillekipferl-Likör vielleicht genau das richtige für euch. Er ist ziemlich schnell zubereitet und sollte sowieso vor dem Verschenken relativ frisch gemacht werden, da sich die Haltbarkeit etwa auf 4 Wochen im Kühlschrank begrenzt. Wenn man sauber arbeitet, hält er sich ziemlich sicher noch etwas länger.

Der Likör schmeckt übrigens auch warm mit einer kleinen Sahnehaube und Zimt bestreut seeeeehr lecker ;)




Zutaten für etwa 1,2 Liter Likör:

  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 500 ml Milch
  • 400 ml Sahne
  • 150 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 300 ml Wodka 
Flaschen gut säubern und am besten sterilisieren (Ich spüle sie immer mit kochendem Wasser aus und hatte damit noch nie Probleme). Auch die Deckel nicht vergessen.

Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und in einen Topf umfüllen.

Das Mark der Vanilleschote herauskratzen und zusammen mit Milch, Sahne und Zucker zu den Mandeln geben. Die ausgekratzte Vanilleschote auf keinen Fall wegwerfen, sie lässt sich noch wunderbar weiterverwenden, z. B. für Vanillezucker.

Alles unter Rühren gut erwärmen (nicht kochen!), bis sich der Zucker aufgelöst hat. Topf vom Herd nehmen.

Wodka hinzufügen und gut verrühren.

Alles durch ein feines Sieb sieben und in die vorbereiteten Flaschen füllen. Hält sich mindestens 4 Wochen im Kühlschrank.



Samstag, 21. Dezember 2019

{Rezept} In der Weihnachtsbäckerei | Blitzschnelle Kokostaler


Habt ihr noch Lust auf Weihnachtsplätzchen? Diese Kokostaler sind blitzschnell gemacht und ihr braucht dazu nur 4 Zutaten, die man meistens eh daheim hat.



Zutaten für etwa 1 Blech
  • 125 g weiche Butter
  • 50 g Zucker
  • 175 g Mehl
  • 120 g Kokosflocken
Die Butter zusammen mit dem Zucker schaumig schlagen.

Restliche Zutaten hinzufügen und gut miteinander verrühren.

Aus dem Teig zwei Rollen von etwa 5 cm Durchmesser formen und diese in Kokosflocken wälzen.

Die Rollen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.

Bei 180°C Ober- und Unterhitze 20 - 25 Minuten goldbraun backen.




Montag, 16. Dezember 2019

{Rezept} In der Weihnachtsbäckerei | saftige Kartoffellebkuchen


Kennt ihr schon Kartoffellebkuchen? Das Rezept dazu ist einfach und sie sind relativ schnell gemacht. Durch die Kartoffeln werden sie super saftig und nein - sie schmecken nicht nach Kartoffeln ;)
Hübsch verpackt eignen sie sich auch super als kleines Mitbringsel und zum verschenken. 



Man kann dazu eigentlich jedes Mehl benutzen. Ich habe Dinkelvollkornmehl genommen.
Zitronat und Orangeat nehmt ihr am besten am Stück, das ist viel aromatischer und hat einen intensiveren Geschmack, als das fertig gewürfelte. Ich habe meins im Bio-Laden gefunden.




Zutaten für etwa 40 - 45 Stück:

  • 500 g Kartoffeln
  • 275 g Dinkelvollkornmehl
  • 250 g brauner Zucker
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Zitronat
  • 50 g Orangeat
  • 3 gestr. TL Lebkuchengewürz
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 3 Eier
  • Oblaten mit 7 cm Durchmesser
  • etwa 300 g Kuvertüre (ich habe Zartbitter genommen)
  • gestiftelte Mandeln

Die Kartoffeln kochen und vollständig abkühlen lassen (am besten über Nacht).

Die kalten Kartoffeln schälen und durch eine Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken.

Alle restlichen Zutaten hinzugeben und gut vermengen, so dass ein klebriger Teig entsteht.

Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und bereit stellen. 

Den Teig mithilfe eines Esslöffels auf die Oblaten streichen und auf das Backblech geben.

Lebkuchen bei 175 Grad Umluft (190 Grad Ober-/Unterhitze) für etwa 20 Minuten backen und vollständig auskühlen lassen.

Die Kuvertüre hacken und temperieren. Mit einem Pinsel damit die Lebkuchen bestreichen und mit Mandelstiften dekorieren.

In einer Dose mit Deckel aufbewahren, damit sie nicht austrocknen.