Donnerstag, 9. Januar 2020

{Rezept} Winterliches Bratapfel-Schichtdessert mit Walnusscrunch


Am zweiten Weihnachtsfeiertag gab es bei uns dieses leckere Bratapfel-Schichtdessert mit Walnüsscrunch. Ich wollte etwas leichteres, ohne Sahne und deshalb besteht die Creme aus Joghurt und Magerquark. Auch wenn Weihnachten schon vorbei ist, möchte ich euch dieses Rezept gerne zeigen. Es eignet sich auch super als Spekulatiusverwertung ;)



Zutaten für 5 Gläser:

100 g Spekulatius

3 Äpfel
30 g Rohrzucker
30 g Apfelsaft
1 gestr. TL Lebkuchengewürz (oder Zimt)

50 g Walnüsse
15 g Butter
1/2 TL Lebkuchengewürz (oder Zimt)
15 g Rohrzucker

300 g Naturjoghurt
250 g Magerquark
2 EL Honig
1 Vanilleschote


Spekulatius fein zerbröseln (geht am Besten im Mixer), beiseite stellen.

Für die Bratapfelmasse die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit Zucker, Apfelsaft und Lebkuchengewürz (oder Zimt) in einen Topf geben, aufkochen und für 5 Minuten köcheln lassen. Zum Abkühlen beiseite stellen.

Für das Walnusscrunch die Nüsse hacken und zusammen mit Butter, Lebkuchengewürz (oder Zimt) und Zucker in einer Pfanne unter Rühren einige Minuten rösten. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, gut verteilen und abkühlen lassen.

Für die Creme Naturjoghurt, Magerquark und Honig in eine Schüssel geben. Das Mark der Vanilleschote auskratzen und hinzugeben. Alles gut verrühren.

Wenn alles gut ausgekühlt ist, kann man mit dem Schichten beginnen. Dazu 5 Gläser bereit stellen. Etwas Creme hineingeben, anschließend die Spekulatiusbrösel darauf geben, wieder Creme und dann die Bratapfelmasse auf die Gläser verteilen. Dann den Rest der Creme verteilen und darauf das Walnusscrunch geben.



Donnerstag, 26. Dezember 2019

{Rezept} Last Minute Geschenk aus der Küche | Vanillekipferl-Likör


Braucht ihr noch ein leckeres Mitbringsel für zwischen den Jahren? Oder habt noch Mandeln und Vanille von der Weihnachtsbäckerei übrig? Dann wäre dieser Vanillekipferl-Likör vielleicht genau das richtige für euch. Er ist ziemlich schnell zubereitet und sollte sowieso vor dem Verschenken relativ frisch gemacht werden, da sich die Haltbarkeit etwa auf 4 Wochen im Kühlschrank begrenzt. Wenn man sauber arbeitet, hält er sich ziemlich sicher noch etwas länger.

Der Likör schmeckt übrigens auch warm mit einer kleinen Sahnehaube und Zimt bestreut seeeeehr lecker ;)




Zutaten für etwa 1,2 Liter Likör:

  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 500 ml Milch
  • 400 ml Sahne
  • 150 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 300 ml Wodka 
Flaschen gut säubern und am besten sterilisieren (Ich spüle sie immer mit kochendem Wasser aus und hatte damit noch nie Probleme). Auch die Deckel nicht vergessen.

Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und in einen Topf umfüllen.

Das Mark der Vanilleschote herauskratzen und zusammen mit Milch, Sahne und Zucker zu den Mandeln geben. Die ausgekratzte Vanilleschote auf keinen Fall wegwerfen, sie lässt sich noch wunderbar weiterverwenden, z. B. für Vanillezucker.

Alles unter Rühren gut erwärmen (nicht kochen!), bis sich der Zucker aufgelöst hat. Topf vom Herd nehmen.

Wodka hinzufügen und gut verrühren.

Alles durch ein feines Sieb sieben und in die vorbereiteten Flaschen füllen. Hält sich mindestens 4 Wochen im Kühlschrank.



Samstag, 21. Dezember 2019

{Rezept} In der Weihnachtsbäckerei | Blitzschnelle Kokostaler


Habt ihr noch Lust auf Weihnachtsplätzchen? Diese Kokostaler sind blitzschnell gemacht und ihr braucht dazu nur 4 Zutaten, die man meistens eh daheim hat.



Zutaten für etwa 1 Blech
  • 125 g weiche Butter
  • 50 g Zucker
  • 175 g Mehl
  • 120 g Kokosflocken
Die Butter zusammen mit dem Zucker schaumig schlagen.

Restliche Zutaten hinzufügen und gut miteinander verrühren.

Aus dem Teig zwei Rollen von etwa 5 cm Durchmesser formen und diese in Kokosflocken wälzen.

Die Rollen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.

Bei 180°C Ober- und Unterhitze 20 - 25 Minuten goldbraun backen.




Montag, 16. Dezember 2019

{Rezept} In der Weihnachtsbäckerei | saftige Kartoffellebkuchen


Kennt ihr schon Kartoffellebkuchen? Das Rezept dazu ist einfach und sie sind relativ schnell gemacht. Durch die Kartoffeln werden sie super saftig und nein - sie schmecken nicht nach Kartoffeln ;)
Hübsch verpackt eignen sie sich auch super als kleines Mitbringsel und zum verschenken. 



Man kann dazu eigentlich jedes Mehl benutzen. Ich habe Dinkelvollkornmehl genommen.
Zitronat und Orangeat nehmt ihr am besten am Stück, das ist viel aromatischer und hat einen intensiveren Geschmack, als das fertig gewürfelte. Ich habe meins im Bio-Laden gefunden.




Zutaten für etwa 40 - 45 Stück:

  • 500 g Kartoffeln
  • 275 g Dinkelvollkornmehl
  • 250 g brauner Zucker
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Zitronat
  • 50 g Orangeat
  • 3 gestr. TL Lebkuchengewürz
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 3 Eier
  • Oblaten mit 7 cm Durchmesser
  • etwa 300 g Kuvertüre (ich habe Zartbitter genommen)
  • gestiftelte Mandeln

Die Kartoffeln kochen und vollständig abkühlen lassen (am besten über Nacht).

Die kalten Kartoffeln schälen und durch eine Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken.

Alle restlichen Zutaten hinzugeben und gut vermengen, so dass ein klebriger Teig entsteht.

Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und bereit stellen. 

Den Teig mithilfe eines Esslöffels auf die Oblaten streichen und auf das Backblech geben.

Lebkuchen bei 175 Grad Umluft (190 Grad Ober-/Unterhitze) für etwa 20 Minuten backen und vollständig auskühlen lassen.

Die Kuvertüre hacken und temperieren. Mit einem Pinsel damit die Lebkuchen bestreichen und mit Mandelstiften dekorieren.

In einer Dose mit Deckel aufbewahren, damit sie nicht austrocknen.




Samstag, 7. Dezember 2019

{Rezept} Weißer Glühwein mit Ingwer und Limetten - Leckere Alternative zu klassischem Glühwein


Vor ein paar Tagen waren meine Mädels zum Adventskaffee bei mir und statt klassischem roten Glühwein wollte ich etwas anderes zum Trinken anbieten. Also gab es einen weißen Glühwein mit Apfelsaft, verfeinert mit Ingwer, Limetten, Sternanis und Zimt.

Durch die Limetten schmeckt der Glühwein leicht säuerlich und durch den Ingwer etwas scharf. Wer diese Ingwer-Schärfe nicht so gerne mag, kann auch nur die Hälfte davon nehmen.



Zutaten für etwa 1 Liter weißen Glühwein:

  • 500 ml naturtrüber Apfelsaft
  • 500 ml Weißwein
  • 50 g Ingwer
  • 2 Limetten
  • 3 Sternanis
  • 2 Ceylon Zimtstangen
  • 1 EL brauner Zucker

Apfelsaft und Weißwein in einen Topf schütten. Ingwer schälen und mit einem Sparschäler in feine Streifen hobeln (oder mit einem Messer in feine Scheiben schneiden). Limetten gut mit heißem Wasser abwaschen, achteln und zusammen mit dem Ingwer mit in den Topf geben. Zimtstangen auseinander brechen und mit dem Zucker und Sternanis ebenfalls in den Topf geben. 

Alles auf mittlerer Hitze gut erhitzen, aber nicht kochen (max. 70°C)! Anschließend Herdplatte ausschalten und für 10 Minuten ziehen lassen.

Den Glühwein durch ein Sieb sieben und servieren.



Mittwoch, 27. November 2019

{Rezept} In der Weihnachtsbäckerei | Walnuss- und Kürbiskernröllchen



Die letzten Tage wurde bei mir die Plätzchensaison eröffnet und schon fleißig gebacken :) Als erstes möchte ich euch diese kleinen Röllchen mit zweierlei Füllung zeigen. Je nach Lust und Laune könnt ihr eine Walnuss- oder Kürbiskernfüllung zubereiten - oder einfach beide.



Der Grundteig besteht aus einem Mürbteig. Für die Füllung habe ich die Nüsse selbst gemahlen. Ihr könnt aber auch schon fertig gemahlene nehmen. Statt Walnüsse und Kürbiskerne könnt ihr natürlich auch andere Nüsse, wie Haselnüsse oder auch Erdnüsse nehmen.
Die Nussmasse muss relativ fest sein, da sie sonst beim Backen auseinander läuft. So lässt sie sich nicht so gut verteilen, mithilfe einer Gabel klappt es aber ganz gut.



Zutaten für etwa 40 Kekse


Für den Mürbteig:
  • 250 g Weizenmehl Typ 450
  • 1 Msp. Backpulver
  • 150 g kalte Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Ei

Für die Füllung:
  • je 100 g Walnüsse und Kürbiskerne
  • ca. 2 EL cremiger Honig
  • etwas Wasser

Für die Glasur:
  • 2 geh. EL Puderzucker
  • 1 EL frisch gepresster Orangensaft
  • Walnüsse und Kürbiskerne zum garnieren


Für den Mürbteig alle Zutaten zu einen glatten Teig verkneten. Dabei nicht zu lange kneten, da der Teig sonst zu weich wird und sich dann schlecht verarbeiten lässt. In zwei gleichgroße Kugeln teilen und solange in den Kühlschrank stellen, bis die Füllung zubereitet ist.

Für die Füllung die Walnüsse und Kürbiskerne getrennt mahlen und nacheinander in einer Pfanne ohne Fett rösten. Dabei immer gut umrühren und dabei bleiben, damit sie nicht verbrennen.
Gut abkühlen lassen und getrennt in Schüsseln geben. Je einen EL Honig dazu und mit Wasser eine feste Nussmasse rühren. Gebt immer nur eine kleine Menge Wasser dazu, nicht dass die Masse zu weich wird. Ich habe bei den Walnüssen einen EL und bei den Kürbiskernen zwei EL Wasser gebraucht.

Den Teig aus dem Kühlschrank holen und den ersten Teil auf Backpapier zu einem Rechteck von etwa 35 x 15 cm und 2 mm Dicke ausrollen. Eine Nussmischung darauf verteilen und der Länge nach zusammenrollen. Mit einem scharfen Messer immer gegengleiche schräge Stückchen abschneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

Im Ofen bei 180°C Umluft (200°C Ober- und Unterhitze) für etwa 15 Minuten goldbraun backen. Anschließend die Röllchen sofort vom heißen Blech nehmen und gut auskühlen lassen.

Mit dem zweiten Teig genauso verfahren.

Für die Glasur Puderzucker mit dem Saft glatt rühren und auf den Keksen verteilen. Anschließend noch bevor sie trocknet je eine viertel Walnuss oder einen Kürbiskern drauf geben.
Wenn die Glasur fest ist in einer luftdicht verschließbaren Dose aufbewahren.



Eine kleine Keksdiebin haben wir übrigens auch hier im Haus ;)



Wie sieht es bei euch aus mit der Weihnachtsbäckerei? Habt ihr schon angefangen? Und gibt es Lieblingsplätzchen, die jedes Jahr gebacken werden müssen?


Freitag, 15. November 2019

{Rezept} Erdnuss-Kokos-Curry mit Hähnchen und Reis


Heute möchte ich euch eines meiner neuen Lieblingsrezepte zeigen. Erdnuss-Kokos-Curry mit Hähnchen, Gemüse und Reis. Das Gemüse ist je nach Belieben austauschbar und man kann das Curry auch ganz einfach ohne Fleisch für eine vegetarische Variante zubereiten.



Zutaten für 4 Portionen:
  • 2 Hähnchenbrüste
  • 4 EL Sojasoße
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 große oder 4 Mini Möhren
  • 1/2 Zucchini
  • 1 Handvoll Zuckererbsen
  • Kokosöl zum anbraten
  • 1 Dose Kokosmilch (400g)
  • 100 ml Wasser
  • 1,5 EL Currypulver
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer
  • 250 g Reis

Die Hähnchenbrüste waschen, trocken tupfen und in mundgroße Stücke schneiden. Zusammen mit der Sojasoße in eine Schüssel geben und vermengen. Beiseite stellen.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Die Möhren schälen, und in Scheiben schneiden. Zucchini längs halbieren und ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Zuckererbsen je nach Größe 1-2x teilen.

Etwas Kokosöl in einer tiefen Pfanne oder einem Topf erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen.

Nochmal etwas Kokosöl in der Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Das Restliche Gemüse hinzufügen, Kokosmilch und Wasser zugießen und gut verrühren. Currypulver und Gemüsebrühe einrühren und für etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren. 

In der Zwischenzeit den Reis mit der doppelten Menge Wasser und etwas Salz in einen Topf geben und mit geschlossenem Deckel solange köcheln lassen, bis das komplette Wasser vom Reis aufgesogen wurde. 

Zum Schluss das Hähnchen zum Curry geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.




Freitag, 8. November 2019

{Rezension} Die besten Weihnachtskekse - 111 himmlische Rezepte


Dieser Artikel enthält Werbung.



Seid ihr schon auf der Suche nach Rezepten für die Weihnachtsbäckerei? Dann kann ich euch auf jeden Fall dieses Buch hier empfehlen! Es beinhaltet alte Klassiker, aber vor allem viele neue Kreationen. Und bei 111 Rezepten ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei.


Die besten Weihnachtskekse
111 himmlische Rezepte



"Wenn es draußen kalt wird und die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen, ist sie endlich da: die Weihnachtszeit.
Und dann gibt es nichts Schöneres, als Kekse zu backen. Den Teig zu kneten, zu rollen und zu formen bringt auch dir Entspannung und Ruhe pur? Außerdem ist da noch dieser unvergleichliche Duft von Zimt und Nelken, der sich in der ganzen Küche ausbreitet ...

Versetz dich so richtig in Weihnachtsstimmung und starte diene Weihnachtsbäckerei mit den herrlichen Rezepten von Johanna Aust. Ob Vanillekipferl, Zitronensterne oder Eierlikörmonde, ob Schokoliebhaber, Kokosanhänger oder Marzipanfreund - hier findest du ganz bestimmt deine neue Lieblingssorte! Also: Backofen an, Keksdose auffüllen und genießen."


Die Autorin Johanna Aust wohnt mit ihrer Familie in der Südsteiermark. Mit diesem Buch möchte sie Lust auf das Backen machen. Sie verrät ihre geheimen Tipps und Tricks zum Kekse backen, die sie aus jahrelanger Erfahrung und ihren vielen Backseminaren kennt.
So gelingen die Weihnachtskekse ganz wunderbar, egal ob Anfänger, oder Keksprofi.


Das wichtigste beim Kekse backen ist immer eine gute Vorbereitung. So ist die Grundausstattung aufgelistet, 4 verschiedene Teigarten beschrieben, was beim Backen und glasieren zu beachten ist und wie man die Kekse richtig lagert, um lange davon naschen zu können.


Die Rezepte sind in ganze 12 Kategorien aufgeteilt:

  • Für klassische
  • Für Schokoliebhaber
  • Für Nussverfechter
  • Für Kokosanhänger
  • Für Fülle-Verliebte
  • Für Extravagante
  • Für Spritzgebäckfans
  • Für Marzipanfreunde
  • Für Schneeverehrer
  • Für Fruchttiger
  • Für Alternative
  • Für No-Waste-Befürworter


Mokkakugeln - Copyright by Sonja Priller


Alle Rezepte sind sehr übersichtlich gestaltet: Links die Zutaten und rechts die gut beschriebenen Arbeitsschritte.
Besonders toll finde ich die Angabe der Keksmenge und vor Allem die Haltbarkeit. So kann man besser planen, wann man backen muss, um auch an Heiligabend und den Feiertagen noch frische und leckere Kekse zu haben. 

Noch nie habe ich ein so abwechslungsreiches Plätzchenbackbuch gesehen. Neben den besten Klassikern, wie Florentiner, Vanillekipferl, oder Zimtsterne gibt es einige neue Kreationen mit Kürbiskernen, Traubenkernmehl, Matcha, Hanf, und Maismehl.

Dabei sind unkomplizierte und schnelle Rezepte genauso vertreten, wie anspruchsvollere und aufwendig dekorierte.
Hier ein paar Rezeptbeispiele: Schoko-Punsch-Tropfen, Kastanienkekse, Kürbiskerntütchen, Windbusserl, Mokkablüten. Hören sie sich nicht alle köstlich an?

Die nächsten Jahre werden sicherlich einige dieser Rezepte in meiner Weihnachtsbäckerei erprobt. Wer noch einen Blick ins Buch werfen möchte, der klickt einfach HIER.

Zu jedem Rezept gehört auch ein sehr ansprechendes Foto des jeweiligen Plätzchens. Die Schriften und Beschreibungen der Einleitung und Rezepte lassen sich leicht und flüssig lesen. 


Cranberryherzen - Copyright by Sonja Priller



Mein persönliches Fazit:

Ein tolles, sehr abwechslungsreiches Plätzchenbackbuch, das allen Ansprüchen gerecht wird. Ob schnelles Spritzgebäck, oder aufwendigere Kekse, ob Anfänger, oder Profi - Jeder wird hier etwas finden.
Schon nach den ersten Seiten fühlt man sich direkt in die Adventszeit hineinversetzt und möchte am Liebsten gleich mit dem Backen beginnen.


Mittwoch, 11. September 2019

{Rezept} Afternoon Tea mit klassischen Scones und selbstgemachter Clotted Cream



Zorras Blog 1x umrühren bitte aka Kochtopf wird 15 Jahre alt. Zu diesem Anlass hat sie ein Blog-Event gestartet und wünscht sich Rezepte für Gebäck zum Afternoon Tea.

Ich gratuliere ihr von Herzen und bringe ihr Klassische Scones mit selbstgemachter Clotted Cream mit. Clotted Cream bekommt man bei uns kaum und deshalb habe ich sie selbst gemacht. Und der kleine Aufwand lohnt sich auf jeden Fall.
Außerdem gabs noch selbstgemachte Erdbeermarmelade und Earl Grey dazu.

Die Clotted Cream wird eigentlich aus roher, unbehandelter Milch hergestellt. Aber auch diese ist nicht so einfach zu bekommen, wenn nicht gerade ein Milchbauer in der Nähe ist. In meinem Rezept braucht ihr nur frische Sahne. Das funktioniert genauso gut. Und die Flüssigkeit, die bei der Herstellung übrig bleibt könnt ihr super für die Zubereitung der Scones weiterverwenden. 



Zutaten für etwa 200 g Clotted Cream:
  • 500 ml frische Schlagsahne (32% Fett)

Zur Herstellung der Clotted Cream werden 2 Auflaufformen benötigt, die gut ineinander passen. Die Sahne nun in die kleinere Form gießen und in den Zwischenraum 80 Grad warmes Wasser gießen, bis es ca 2-3 cm hoch steht.

Auf die mittlere Schiene in den Ofen stellen und bei 70°C Ober-/Unterhitze für 8-12 Stunden erhitzen. Es sollte sich eine knittrige, glänzende Haut bilden, die noch nicht so gelb wie Butter sein darf.

Form aus dem Wasserbad heben, abkühlen lassen, abdecken und für ca. 12 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank stellen.

Mit einem Schaumlöffel die obere, feste Schicht herausheben, gut abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Wenn noch etwas Rest-Flüssigkeit austritt, kann sie einfach abgegossen werden. Die Creme im Kühlschrank aufbewahren.

Die übrige Flüssigkeit kann zum Backen oder Kochen, aber auch für die Scones weiterverwendet werden. 



Zutaten für etwa 9 Scones:
  • 250 g Mehl
  • 1 EL Backpulver
  • 2 EL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 60 g kalte Butter
  • 150 ml Milch (oder übrige Flüssigkeit der Clotted Cream)
  • 1 Ei

Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Die Butter in kleinen Stücken zugeben und mit den Fingern unter das Mehlgemisch reiben. Das funktioniert auch gut mit einem Mixer, oder der Küchenmaschine.

Die Milch zugeben und mit den Händen nur solange untermischen, bis ein lockerer Teig entsteht.

Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben, den Teig draufgeben und 2-3 cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher, oder einem Glas (ca. 5-8 cm) Scones ausstechen.

Scones auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Das Ei verquirlen und sie damit bestreichen. Auf der mittleren Schiene für ca. 15-20 Minuten backen.



Ich bin schon gespannt, welche Rezepte bei Zorras Blogevent zusammenkommen. 


Blog-Event CLVI - Gebäck zum Afternoon Tea zum 15. Blog-Geburtstag (Einsendeschluss 15. September 2019)