Donnerstag, 6. August 2020

{Rezept} All-in-One Weizenmischbrot | Topfbrot


Dass ich Fan von Topfbroten bin, muss ich denke ich nicht mehr erwähnen... aber was ist ein All-in-One Brot? Normalerweise bereite ich am Abend vor dem Backtag den Sauerteig vor, der dann über Nacht bei Zimmertemperatur ruhen darf. Je nach Brot kommt noch ein Hefevorteig und/oder ein Quellstück dazu. Am nächsten Tag werden dann die restlichen Zutaten hinzugegeben und der Teig wird geknetet. Anschließend während der Gare meist mehrmals gefaltet. Hier ist man schon gewissermaßen abhängig und sollte zwischendrin nicht zu lange weg sein.



Bei diesem All-in-One Weizenmischbrot wird der komplette Brotteig am Abend (oder auch am Morgen) zubereitet und nach einer kurzen Gare bei Zimmertemperatur für ca. 20 Stunden in den Kühlschrank gestellt. Das Ursprungsrezept habe ich bei "Brotbackliebe ...und mehr" gefunden und etwas abgeändert. Ich hatte den Teig dann glatt im Kühlschrank vergessen und somit war er gleich 28 Stunden eingekühlt. Geschadet hat dies aber nicht, am Ende ist ein leckeres Brot aus dem Ofen gekommen. Wer will, kann es auch noch mit etwas Brotgewürz verfeinern.

All-in-One Brote sind also dank der unkomplizierten und wenig anspruchsvollen Zubereitung ideal für Tage geeignet, an denen man wenig Zeit hat und trotzdem frisches Brot möchte. 




Rezept für All-in-One Weizenmischbrot 

Zutaten:

  • 300 g Wasser
  • 50 g Anstellgut aus dem Kühlschrank
  • 100 g Roggenmehl Type 1150
  • 200 g Weizenmehl Type 1050
  • 175 g weizenmehl Type 550
  • 4 g frische Hefe
  • 1 TL Zuckerrübensirup

Wasser und Anstellgut in die Schüssel einer Küchenmaschine geben und gut verrühren. Restliche Zutaten hinzugeben, 1 Minute auf langsamer und 5 Minuten auf höherer Stufe verkneten.

Teig in eine leicht geölte Schüssel füllen und für 4 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Anschließend die Luft herausdrücken und für 20 - 28 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Den Teig etwa 2 Stunden vor Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.

Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, mehrmals falten und anschließend rundwirken. Mit dem Schluss nach unten in ein bemehltes Gärkörbchen geben und abgedeckt etwa 1,5 Stunden zur Gare stellen.

Etwa 1/2 Stunde vor Ende der Gärzeit den Ofen mit einem gusseisernen Topf mit Deckel auf 250°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Den Teigling in den heißen Topf kippen, Deckel drauf und den Topf wieder zurück in den Ofen stellen. Etwa 45 Minuten auf der untersten Schiene backen. 




Sonntag, 2. August 2020

{Rezension} Bäuerinnen, Brot und Sehnsucht - Über 50 Rezepte für warmes, knuspriges Brot


Dieser Beitrag enthält Werbung 


Ich mag ja Koch- und Backbücher ganz besonders, wenn neben leckeren Rezepten auch noch einiges an Hintergrundwissen vermittelt wird und es zu den Köstlichkeiten interessante Geschichten gibt. Genau dies ist der Autorin Elisabeth Ruckser mit ihrem Brotbackbuch Bäuerinnen, Brot und Sehnsucht gelungen. 

Wie der Titel schon verrät, geht es um Brot backen. Und um die Geschichten hinter den einzelnen Rezepten. Elisabeth hat für ihr Projekt neun landwirtschaftliche Betriebe in Österreich (einen pro Bundesland) besucht, in denen Brot & Backen eine wichtige Rolle spielt.


Bäuerinnen, Brot und Sehnsucht
Über 50 Rezepte für warmes, knuspriges Brot

Copyright by Löwenzahn Verlag

"Ein faszinierender Brot-Trip... oder was freilaufende Gänse, wilde Weinreben und üppige Gemüsegärten mit Brotbacken zu tun haben? Wer sich mit Elisabeth Ruckser auf die Reise begibt, darf sich nicht nur auf mehr als 50 Lieblingsrezepte, sondern auch auf viele Geschichten freuen: von modernen Bäuerinnen, die traditionelles Brotbacken auf eine ganz neue Art interpretieren.

Was dabei herauskommt? Knusprige Brotideen für das gemeinsame Kneten und Formen am Back-Markt-Tag, Rezepte mit frischen Wildkräutern aus der Natur oder Brotback-Inspiration von Kanutouren in Schweden. Lerne die Bäuerinnen kennen - und vor allem eines: was es heißt, richtig gutes Brot zu backen!"


Das Buch beginnt mit dem Wichtigsten fürs Brotbacken: Welche Grundzutaten braucht man und was sollte man darüber wissen?
Beschrieben sind einige unterschiedliche Mehltypen, wie sie in Österreich und in Deutschland bezeichnet werden und zu was sie am besten geeignet sind.
Dinkelmehl Type 630 (in Österreich Type 700) ist beispielsweise ideal geeignet für helles Dinkelbrot, Kleingebäck und Mischbrot.

Copyright by Löwenzahn Verlag


Es geht weiter mit Hefen und Sauerteig, dazu findet man auch eine Anleitung zur eigenen Herstellung. Vor kurzer Zeit habe ich euch ja auch schon eine Anleitung veröffentlicht, wie ich meinen Sauerteig herstelle und auffrische. 

Der Leser lernt die Unterschiede zwischen Brühstück, Quellstück und Kochstück. Man erfährt auch, warum langes Mischen und kneten wichtig ist, um am Ende ein gutes Brot in den Händen zu halten. Ebenfalls was bei der Gare, dem Dehnen und Falten und bei der Aufarbeitung des Teiges zu beachten ist. 

Copyright by Löwenzahn Verlag


Nachdem uns nun einiges an Hintergrundwissen übermittelt wurde, kommen die Rezepte.

Diese sind in neun Kategorien aufgeteilt, jede der Bäuerinnen erhielt eine. Anfangs werden sie und ihr Hof vorgestellt und im Anschluss zeigen sie uns jeweils 5 bis 8 unterschiedliche und bereits erprobte Brot- und Brötchen Rezepte - süß und herzhaft, mit Hefe und mit Sauerteig.
Dadurch entstand eine sehr abwechslungsreiche Rezeptsammlung, mit mehr und weniger aufwendigen Rezepten.


Ein paar Rezeptbeispiele

Kürbis-Buns mit Rosmarin-Honig-Glasur
Einkorn-Urdinkel-Stangen
Dinkel-Laugenbrötchen
Roggenvollkornbrot
Ähren-Baguette
Schafgarbe-Tomaten-Brot im Glas
Barbaras Bergbrot
helles Dinkelgebäck mit Mohn
Buchweizenbrötchen


Copyright by Löwenzahn Verlag


Mein persönliches Fazit:

Wie schon Anfangs geschrieben, mag ich Koch- und Backbücher, wo es neben den Rezepten auch noch kleine Geschichten dazu gibt. Dies ist bei diesem Buch der Fall. Die Rezepte selbst sind sehr abwechslungsreich, mal mit wenig und einfachen, mal mit mehr und außergewöhnlicheren Zutaten. Da dieses Buch in Zusammenarbeit mit neun Bäuerinnen aus Österreich entstanden ist, die alle unterschiedliche Vorlieben haben was die Zutaten angeht, ist eine schöne und bunt gemischte Rezeptsammlung entstanden.


Donnerstag, 30. Juli 2020

{Rezept} Heidelbeer-Streusel-Käsekuchen | Tag des Käsekuchens


Wusstet ihr, dass heute Tag des Käsekuchens ist? Nein? Jetzt schon ;)
Zu diesem Anlass hat Tina vom Blog Lecker&Co dazu aufgerufen, Käsekuchen aller Art zu backen, um eine schöne Rezeptsammlung zu erhalten. Alle Rezepte findet ihr im Anschluss ganz unten.



Käsekuchen sind ja sehr vielfältig und variierbar, für mich das variabelste Kuchenrezept überhaupt. Ob im Ofen gebacken, oder im Kühlschrank "ohne Backen" gezaubert. Mit Soße, mit Früchten, oder einer Baiserhaube... so vieles ist möglich. 
Auch auf meinem Blog gibt es schon einige Käsekuchenrezepte. Diese verlinke ich euch gleich mal, vielleicht habt ihr ja Lust ein bisschen zu stöbern?





Aber zurück zum heutigen Rezept zum Tag des Käsekuchens. Es gibt Heidelbeer-Streusel-Käsekuchen. Er ist relativ unkompliziert gemacht, da Boden und Streusel aus dem gleichen Teig bestehen und somit schon mal keine verschiedenen Teige zubereitet werden müssen. Außerdem liebe ich Streusel (zum naschen sind schon welche eingeplant ;) ) und Heidelbeeren. Ich bin richtig froh, bei uns in der Nähe ein Heidelbeerfeld zum selber pflücken zu haben. Gibt es so etwas auch bei euch?



Rezept für Heidelbeer-Streusel-Käsekuchen


Zutaten für eine 26er Springform

Für Boden und Streusel:
  • 400 g Mehl
  • 175 g Zucker
  • 200 g weiche Butter
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Milch
  • 1 Ei
Für die Käsekuchenfüllung:
  • 900 g Magerquark
  • 100 g Zucker
  • 100 g weiche Butter
  • 4 Eier
  • 1 EL Zitronensaft
  • 40 g Stärke
  • 300 g Heidelbeeren

Eine Springform (26 cm) fetten und den Boden mit Backpapier belegen.

Für den Boden und Streusel alle Zutaten zügig zu einen krümeligen Teig zusammenrühren.

2/3 vom Teig in die Springform geben und gut festdrücken, dabei rundherum einen Rand von 3-4 cm hochziehen. Die Form nun für die Zeit der Zubereitung der Füllung in den Kühlschrank stellen.

Butter und Zucker schaumig schlagen, nach und nach die Eier zugeben und gut unterrühren. Quark und Zitronensaft hinzugeben und wieder gut unterrühren. Anschließend die Stärke hineingeben und gut verrühren. 

Den Ofen auf 170°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Springform aus dem Kühlschrank holen und die Füllung hineingeben. Die Heidelbeeren darauf verteilen und anschließend mit den restlichen 1/3 Streuseln bedecken.

Im Ofen etwa 1 Stunde backen. Den Ofen ausschalten, die Ofentüre einen Spalt öffnen und den Kuchen darin auskühlen lassen. Nach dem vollständigen Abkühlen den Käsekuchen aus der Form lösen. Wer will kann ihn vor dem Servieren noch mit etwas Puderzucker bestäuben. 






LECKER&Co Käsekuchen mit Kirschen
Mein wunderbares Chaos Eton Mess Beeren Cheesecake
Jahreszeit Aprikosen-Käsekuchen
Jessis SchlemmerKitchen Käsekuchen Brownies mit Erdbeer-Flecken
ninamanie Herzhafte Käsekuchen-Muffins
1x umrühren bitte aka kochtopf Cremiger Zitronen-Himbeer-Cheesecake
Küchenmomente Blaubeer-Käsekuchen-Tarte mit Walnüssen
USA kulinarisch Frozen Banana Peanut Butter Cheesecake (Erdnuss-Eistorte)
ÜberSee-Mädchen Mohn-Käsekuchen
Liebe&Kochen Coffee-Cheesecake
Ina Is(s)t Käsekuchen Eis mit Aprikosen Swirl
BackIna Käsekuchen vom Grill
SalzigSüssLecker PornStar Martini Cheesecake - ein Cocktail als Kuchen 
culirena Amaretto Käsekuchen mit Brombeer-Grütze
heute gibt es... Tiramisù Cheesecake
Kleid & Kuchen Oreo-Cheesecake
Isa’s Kitchen Käsekuchen mit Apfel Zimt Füllung
Soni - Cooking with love Klassiker trifft auf Moderne - Traditioneller Käsekuchen mit Tonkabohne und Baiserhaube 
ental-food Himbeer-Quark-Torte 
zimtkringel Käsekuchen mit Sommerbeerenswirl
Keks und Koriander Johannisbeerkäsekuchen mit Schmandcreme
Cookie und Co Aprikosen Käsekuchen mit Streusel
Lebkuchennest Erdnusskäsekuchen mit Salzkaramelltopping
Meine Torteria Käsesahnetorte mit Mango und Mandarine
Süsse Zaubereien Passionsfrucht Käsekuchen
Volkermampft Limetten Johannisbeeren Cheesecake - Der fruchtige Käsekuchen

Sonntag, 26. Juli 2020

{Rezept} Apfel-Minz-Eistee | leckeres Erfrischungsgetränk mit Grüntee und wenig Zucker


Das, was mich am meisten vom Eistee-Kauf abhält ist der viele enthaltene Zucker. Etwa 28 Stück Würfelzucker sind in einem Liter herkömmlichen Eistee enthalten - ganz zu schweigen von den vielen künstlichen Zusätzen! Dabei ist Eistee doch ganz einfach selbst gemacht... ich zeige euch heute ein einfaches Rezept für Apfel-Minz-Eistee. Ich trinke ihn besonders gerne an warmen Sommertagen als Erfrischungsgetränk. 



Um genau zu sein ist es schon das zweite Apfel-Minz-Eistee Rezept hier auf meinem Blog. Schon 2014 habe ich euch diesen Apfel-Minze-Eistee gezeigt, damals habe ich ihn mit Pfefferminztee gemacht. Heute mache ich ihn mit Grüntee. Wenn ihr keinen Apfelsaft mögt, ersetzt ihn einfach durch einen anderen beliebigen Saft. Sehr gut könnte ich mir auch Pfirsich, Maracuja, oder Orange vorstellen. 



Rezept für Apfel-Minz-Eistee

Zutaten für einen guten Liter Eistee:

  • 500 ml frisch aufgebrühter Grüntee
  • 1 EL brauner Kandiszucker (alternativ brauner Zucker)
  • 3-4 Zweige Minze
  • 300 ml naturtrüber Apfelsaft
  • 400 ml Mineralwasser
  • 2 EL Zitronensaft
  • Apfel, Minze und Eiswürfel zum garnieren

Zucker und Minzzweige in den frisch aufgebrühten Grüntee geben und verrühren. Beachtet dabei unbedingt die Ziehzeit des Tees, damit er nicht bitter wird. Tee vollständig abkühlen lassen.

Abgekühlten Tee mit Apfelsaft, Mineralwasser und Zitronensaft vermischen.

In eine große Karaffe Eiswürfel, ein paar Minzblätter/ -zweige und Eiswürfel geben und den Eistee darübergießen. 





Die liebe Jasmin feiert gerade ihren 7. Bloggeburtstag und veranstaltet im Zuge dessen das Blogevent "Sharing is Caring". Sie sucht allerhand Leckereien, um eine grandiose virtuelle Bufett-Tafel zusammenzustellen. Dieses Thema finde ich, besonders in dieser Zeit, wundervoll. Also bringe ich gerne diesen Apfel-Minz-Eistee mit.

Und sage: Herzlichen Glückwunsch zu 7 Jahre Küchen Deern, liebe Jasmin!



Mittwoch, 22. Juli 2020

{Rezept} Rosette Soffiate | Synchronbacken Juli 2020


Letztes Wochenende war es wieder so weit - wir haben wieder Synchrongebacken, und zwar Rosette Soffiate, es standen zwei Rezepte zur Auswahl. Ich habe mich für das "germanisierte Rezept" vom Brotdoc entschieden, da ich mit Weizenmehl Type 550 backen wollte und kein italienisches Mehl hier hatte. 

Ich muss aber sagen, mein Ergebnis hat eher weniger mit den originalen Rosette Soffiate zu tun. Im Original entsteht durch mehrmaliges Falten des Teiges ein Loch in der Mitte des Brötchens. Da ich dieses Loch bewusst nicht wollte, hab ich mich ganz ans Rezept vom Brotdoc gehalten. 
Geschmacklich haben uns die Brötchen aber überzeugt, wir haben sie zum Abendessen zur Brotzeit gegessen. Die Krume ist weich und saftig und die Kruste nicht zu knusprig. 



Die Aktion "Synchronbacken" wird von Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf und Sandra von from Snuggs Kitchen organisiert. Wer mehr darüber erfahren, oder die vergangenen Synchronbacken anschauen möchte, schaut am besten mal HIER vorbei. Wer mir auf Instagram folgt, konnte die einzelnen Arbeitsschritte mitverfolgen. Ich habe sie auch in den Highlights gespeichert.


Zutaten für 10 Brötchen

Zutaten für die Biga:
  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 275 g Wasser
  • 5 g Frische Hefe
Für den Hauptteig:
  • 780 g Biga
  • 65 g Wasser
  • 65 g Weizenmehl Type 550
  • 10 g Backmalz inaktiv (Gerstenbackmalz)
  • 11 g Salz

Für die Biga die Zutaten in der Küchenmaschine oder per Hand zu einen Teig verkneten. Ich habe ihn per hand geknetet, da er nicht voll entwickelt sein muss. 

Eine Kugel formen und in einer Teigwanne 16 - 1 Stunden bei 18 - 20°C reifen lassen.

Für den Hauptteig das Wasser in die Schüssel einer Küchenmaschine geben und die Biga sowie die restlichen Zutaten zugeben. Den Teig 5 Minuten auf niedriger und anschließend 5 Minuten auf höherer Stufe zu einen glatten Teig kneten.

Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und in 10 Teile á knapp 100 g teilen.

Die Teigling rund schleifen und mit Schluss oben im leicht bemehlten Bäckerleinen (oder Geschirrtuch) 1 Stunde bei Raumtemperatur reifen lassen.

Teiglinge in Mehl wälzen, mit einem Brötchenstempel oder Apfelausstecher von der Oberseite her tief eindrücken. Erneut mit dem Schluss nach oben für ca 1,5 Stunden im Bäckerleinen reifen lassen.

Den Ofen mit einem Backblech auf 250°C Ober-/ Unterhitze gut vorheizen.

Teiglinge mit Schluss nach unten auf ein Backpapier geben und mit Wasser besprühen. Mit dem Papier aufs heiße Blech ziehen, in den Ofen geben und nochmal Wasser in den Ofen sprühen, sofort verschließen. 16 bis 20 Minuten backen.

Nach dem Backen die heißen Brötchen nochmals mit Wasser besprühen und auf einem Rost abkühlen lassen. 



Hier noch die Beiträge der anderen Teilnehmer:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf

Birgit von Birgit D
Britta von Backmaedchen 1967
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Geri von Lecker mit Geri
Désirée von Momentgenuss
Simone von zimtkringel
Katja von Kaffeebohne
Dagmar von Dagmar brotecke
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
Christine von Anna Antonia-Herzensangelegenheiten
Manuela von Vive la réduction!


Freitag, 17. Juli 2020

{Rezept} Herzhaftes Bananenbrot mit Buttermilch, Sonnenblumenkernen und Leinsamen


Mit Bananenbrot verbinde ich eigentlich etwas süßes, eher wie ein Kastenkuchen mit Bananen gesüßt, oft auch ohne Zucker. Heute hab ich etwas ganz anderes, nämlich herzhaft und in runder Form. Ihr könnt euch das nicht vorstellen? Dann probiert es unbedingt aus ;)



Ich habe das erste Mal etwas herzhaftes mit Bananen gebacken und bin begeistert von diesem Brot. Durch die Buttermilch ist es wunderbar saftig, durch die Sonnenblumenkerne und Leinsamen hat es viel Biss und es hält relativ lange frisch, trotz dem dass es nur mit Hefe und nicht mit Sauerteig gebacken wurde. Wir haben es am 3. Tag aufgegessen und es war immer noch saftig und frisch. Die Banane schmeckt man übrigens nur sehr dezent heraus. 



Rezept für herzhaftes Bananenbrot mit Buttermilch, Sonnenblumenkernen und Leinsamen


Zutaten für ein kleines Brot:
  • 1 reife Banane (geschält ca. 90-100 g)
  • 130 g zimmerwarme Buttermilch
  • 145 g lauwarmes Wasser
  • 10 g frische Hefe
  • 300 g Weizenmehl Type 1050
  • 120 g Weizenvollkornmehl
  • 10 g Salz
  • 50 g Sonnenblumenkerne (+ ein paar zum Ausstreuen des Gärkörbchens)
  • 30 g Leinsamen

Die Banane schälen und zusammen mit der Buttermilch pürieren.
Bananenbuttermilch mit Wasser und Hefe vermischen und solange rühren, bis die Hefe aufgelöst ist.
Mehl und Salz hinzugeben und mit einer Küchenmaschine 2 Minuten langsam (Stufe 1-2) und anschließend 6 Minuten schneller (Stufe 3-4) kneten. 
Abgedeckt 45 Minuten gehen lassen.
Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche kippen. Teig nun dehnen und falten, dafür greift man ihn mit der Hand am Teigrand, zieht ihn etwas hoch und drückt ihn dann mittig leicht hinein. Dies wird rundherum wiederholt, bis der Teig straffer wird.
Ein bemehltes Gärkörbchen (oder ersatzweise eine Schüssel mit einem gut gemehlten Geschirrtuch) mit ein paar Sonnenblumenkernen ausstreuen und die Teigkugel mit dem Schluss nach unten hineingeben. Erneut 45 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen zusammen mit einem Backblech auf 230°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und eine ofenfeste Schüssel mit Wasser hineinstellen.
Nach der Gehzeit das Wasser auf dem Ofen nehmen, den Teigling auf das heiße Blech kippen (es wird kein Backpapier benötigt) und Ofen sofort wieder verschließen.
Nach 10 Minuten die Temperatur auf 210°C herunterdrehen, anschließend noch weitere 20 Minuten backen.
Brot aus dem Ofen nehmen und auf einem Rost abkühlen lassen.



Sonntag, 12. Juli 2020

{Rezept} Apfel Kokos Bällchen ohne Zucker | Ein gesunder Zwischensnack mit JAZZ™ Äpfeln


Dieser Beitrag enthält Werbung für JAZZ™ Äpfel



Äpfel sind für mich immer ein willkommener Zwischensnack. Sie schmecken pur, gekocht oder gebacken einfach lecker. Auch zum Frühstück im Müsli mag ich sie gerne. Dieses mal habe ich aus nur 4 Zutaten kleine Apfel Kokos Bällchen gemacht, zusammen mit JAZZ™ Äpfel.



JAZZ™ Äpfel werden in Neuseeland, und um ganzjährig verfügbar zu sein auch in ausgewählten Gebieten in Europa und den USA, angebaut. Sie sind eine natürliche Kreuzung aus Gala und Braeburn. JAZZ™ Äpfel sind wunderbar knackig, süß und saftig und eignen sich gerade deshalb als erfrischende Zwischenmahlzeit und für gesunde Snacks.



Wusstet ihr, dass Äpfel wertvolle Nährstoffe wie Kalium, Natrium, Magnesium, Calcium und Eisen enthalten, sowie B-, C- und E-Vitamine? Außerdem sind sie reich an Ballaststoffen und halten durch einen niedrigen glykämischen Index den Blutspiegel stabil und machen lange satt. Der Spruch "An apple a day keeps the doctor away" kommt also nicht von ungefähr, es ist was wahres dran ;). 



Kommen wir zu den Apfel Kokos Bällchen zurück. Diese Bällchen sind mit einem Haps im Mund und eignen sich als Snack für groß und klein. Meine 2-jährige Tochter liebt sie und kann nicht genug davon bekommen. Sie sind aber auch lecker und dadurch, dass kein zusätzlicher Zucker enthalten ist, nicht zu süß. Wer sie doch etwas süßer möchte, kann noch 3-4 entsteinte Datteln oder etwas Agavendicksaft hinzugeben. 

Wer keinen Zimt mag, lässt ihn einfach weg. Die Kokosraspel können je nach Belieben auch durch gemahlene Mandeln oder Haselnüsse ersetzt werden. 





Rezept für Apfel Kokos Bällchen ohne Zucker



Zutaten für ein Blech (etwa 55 Stück):

  • JAZZ™ Äpfel
  • 170 g Haferflocken
  • 80 g Kokosraspel
  • 1/2 TL Zimt

Die Äpfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. In grobe Stücke schneiden und pürieren.

Die restlichen Zutaten hinzugeben und alles gut miteinander vermengen. 

Ein Backblech mit Backpapier belegen und bereit stellen.

Aus der Masse Teelöffel-große Kugeln formen und auf das Blech geben.

Blech in den Ofen schieben und bei 150°C Umluft für etwa 45 Minuten goldbraun backen. Nach 30 Minuten am Backblech rütteln, damit die Bällchen auch von der anderen Seite gebacken werden.

In einer luftdichten Dose halten sich die Bällchen einige Tage im Kühlschrank.





Donnerstag, 9. Juli 2020

{Rezept} Brezensalat mit Radieschen und Feldsalat | Koch mein Rezept


Volker von volkermampft hat ein neues Foodbloggerevent ins Leben gerufen: Koch mein Rezept - Foodblogs neu entdeckt. Die Idee davon begeisterte mich sofort. Alle zwei Monate bekommt man einen anderen Blog zugelost, ähnlich wie beim wichteln. Man sucht sich dann ein Rezept aus, das man nachkocht oder -bäckt. So hat man die Möglichkeit viele neue Foodblogs zu entdecken und auch mal andere Rezepte auszuprobieren. 



In der ersten Runde darf ich etwas von Katja vom Blog Kaffeebohne nachmachen. Schon beim ersten Stöbern fiel mir ihr im Juni verbloggtes Rezept für den Brezensalat ins Auge. 

Ich habe Katja vorab noch ein paar Fragen zu ihrem Blog gestellt: 

Wie bist du zum Bloggen gekommen?


Die ersten Blogs, die ich immer gelesen habe, waren u.a. Zorra von Kochtopf, Petra von Chili und Ciabatta, Ulrike von Küchenlatein und Billie von Kräutersturm im Hexentopf. Damals haben wir alle noch auf irgendwelchen Plattformen gebloggt. Bei mir war es 20six.de.

Stevan Paul hat damals unter 'Herr Paulsen sein Kiosk' gebloggt. Es gab Ralph von 'Hungrig in San Francisco', Petra von 'Brot und Rosen', Alex von 'Foto und Fornelli' und Claudia von 'Fool for Food'.
Es gab auch Rezepttauschgruppen auf Yahoo und Petra hatte eine Brotbackgruppe, die Petras Brotkasten hieß. Ulrike war da damals auch in der Gruppe.


Was findet man alles auf deinem Blog?

Hauptsächlich findet man Rezept aller Art, die es bei uns gab, die uns gelungen sind und wir sie weiterempfehlen. Manchmal auch eine Entdeckung aus dem Supermarkt oder dem Hofladen.


Auf was könntest du in der Küche nicht verzichten?

Auf meine Cafetiera, auf ein scharfes Messer, meine Kitchen Aid, die Musikbox und meine helfende Tochter.



Aber nun zurück zu Katjas Brezensalat. Den Spinat habe ich durch Feldsalat ersetzt und es haben sich noch ein paar Cocktailtomaten hineingeschummelt. Im Originalrezept stand grobkörniger Senf, ich habe süßen Hausmacher Senf genommen und es passte wirklich super dazu. 



Rezept für Brezensalat mit Radieschen und Feldsalat


Zutaten für 2 Personen
  • 3 Brezen vom Vortag
  • 3 EL Butter
  • 2 kl. handvoll Feldsalat
  • 1/2 Bund Radieschen
  • 1/4 Salatgurke
  • 1 Handvoll Cocktailtomaten
  • 6 EL Rapsöl
  • 4 EL weißen Tafelessig
  • 2 TL süßer Hausmacher Senf
  • 1 Prise Zucker, Salz, Pfeffer
  • Schnittlauchröllchen zum garnieren

Die Brezen in kleine Stücke schneiden und zusammen mit der Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze rösten, bis sie goldbraun werden. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

Salat, Radieschen und Salatgurke waschen. Feldsalat auf zwei Teller verteilen. 

Radieschen in Scheiben schneiden, Gurke ebenfalls in scheiben schneiden und dann vierteln. Cocktailtomaten halbieren. Alles in eine kleine Schüssel geben.

Für das Dressing Öl, Essig, Senf, Zucker, Salz und Pfeffer gut miteinander verrühren und ein Teil über den Feldsalat träufeln.

Geröstete Brezen zu den Radieschen, Gurken und Tomaten geben und mit dem restlichen Dressing vermischen. Auf dem Feldsalat verteilen, Schnittlauchröllchen darüberstreuen und servieren. 


Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft


Dienstag, 30. Juni 2020

{Rezept} Soulfood Kaiserschmarrn | Mit oder ohne Rosinen


Kaiserschmarrn ist für mich ein richtiges Soulfood. Ich liebe diese luftige und fluffige Mehlspeise und da sie in der ganzen Familie beliebt ist, gibt es ihn hier relativ oft. 
Meistens ein Teil mit und ein Teil ohne Rosinen. Denn Rosinen sind ja so eine Sache... entweder man mag sie, oder man mag sie nicht. Ich mag sie, mein Mann nicht :) Wenn ihr sie nicht mögt, lasst sie einfach weg. 
Traditionell isst man in Österreich Zwetschgenröster zum Kaiserschmarrn, was ich sehr liebe! Ich mag ihn aber auch sehr gerne mit Apfelmark oder einfach pur mit etwas Puderzucker.



Ich zeige euch heute mein Rezept für den Kaiserschmarrn, so wie wir ihn lieben. Das wichtigste dabei ist für mich, dass er mit Butter angebraten wird. Und damit sollte übrigens auch nicht gespart werden. Damit die Rosinen schön weich werden, lege ich sie kurz in Apfelsaft ein. Wenn keine Kinder mitessen und man den Geschmack mag, können sie auch über Nacht in Rum eingelegt werden. 




Rezept für Kaiserschmarrn

Zutaten für 2-3 Personen:

  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 40 g Puderzucker
  • 300 ml Milch
  • 150 g Mehl (ich habe Weizenmehl Type 550 genommen)
  • 75 ml Sprudelwasser
  • 2 EL Rosinen
  • 2-3 EL Apfelsaft
  • Etwa 2-3 EL Butter
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zuerst die Rosinen in den Apfelsaft einweichen und beiseite stellen.

Die Eier trennen und das Eiweiß zusammen mit dem Salz steif schlagen, ebenfalls beiseite stellen.

Das Eigelb und Puderzucker mit dem Handmixer (oder Küchenmaschine) so lange schlagen, bis eine cremige, helle Masse entsteht.

Nun nach und nach das Mehl und die Milch unterrühren. Zum Schluss das Sprudelwasser ebenfalls unterrühren. Die Rosinen abseihen und ohne Flüssigkeit zum Teig geben. 

Den Eischnee vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben. Der Teig ist nun relativ flussig, so muss er aber sein.

Einen EL Butter in einer Pfanne erhitzen (24 cm) und die Hälfte des Teiges hineingeben. Auf mittlerer Stufe solange erhitzen, bis die Masse zu stocken beginnt und die Unterseite goldbraun gebacken ist. Anschließend wenden, nochmal kurz braten und mit zwei Pfannenwender oder Gabeln in mundgerechte Stücke zerreißen.

Nochmal alles kurz weiterbacken, falls nötig nochmals etwas Butter hinzufügen.

Anschließend auf einen Teller geben, mit Puderzucker bestäuben und servieren. Mit der zweiten Teighälfte genauso verfahren.