Freitag, 15. November 2019

{Rezept} Erdnuss-Kokos-Curry mit Hähnchen und Reis


Heute möchte ich euch eines meiner neuen Lieblingsrezepte zeigen. Erdnuss-Kokos-Curry mit Hähnchen, Gemüse und Reis. Das Gemüse ist je nach Belieben austauschbar und man kann das Curry auch ganz einfach ohne Fleisch für eine vegetarische Variante zubereiten.



Zutaten für 4 Portionen:
  • 2 Hähnchenbrüste
  • 4 EL Sojasoße
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 große oder 4 Mini Möhren
  • 1/2 Zucchini
  • 1 Handvoll Zuckererbsen
  • Kokosöl zum anbraten
  • 1 Dose Kokosmilch (400g)
  • 100 ml Wasser
  • 1,5 EL Currypulver
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer
  • 250 g Reis

Die Hähnchenbrüste waschen, trocken tupfen und in mundgroße Stücke schneiden. Zusammen mit der Sojasoße in eine Schüssel geben und vermengen. Beiseite stellen.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Die Möhren schälen, und in Scheiben schneiden. Zucchini längs halbieren und ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Zuckererbsen je nach Größe 1-2x teilen.

Etwas Kokosöl in einer tiefen Pfanne oder einem Topf erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen.

Nochmal etwas Kokosöl in der Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Das Restliche Gemüse hinzufügen, Kokosmilch und Wasser zugießen und gut verrühren. Currypulver und Gemüsebrühe einrühren und für etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren. 

In der Zwischenzeit den Reis mit der doppelten Menge Wasser und etwas Salz in einen Topf geben und mit geschlossenem Deckel solange köcheln lassen, bis das komplette Wasser vom Reis aufgesogen wurde. 

Zum Schluss das Hähnchen zum Curry geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.




Freitag, 8. November 2019

{Rezension} Die besten Weihnachtskekse - 111 himmlische Rezepte


Dieser Artikel enthält Werbung.



Seid ihr schon auf der Suche nach Rezepten für die Weihnachtsbäckerei? Dann kann ich euch auf jeden Fall dieses Buch hier empfehlen! Es beinhaltet alte Klassiker, aber vor allem viele neue Kreationen. Und bei 111 Rezepten ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei.


Die besten Weihnachtskekse
111 himmlische Rezepte



"Wenn es draußen kalt wird und die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen, ist sie endlich da: die Weihnachtszeit.
Und dann gibt es nichts Schöneres, als Kekse zu backen. Den Teig zu kneten, zu rollen und zu formen bringt auch dir Entspannung und Ruhe pur? Außerdem ist da noch dieser unvergleichliche Duft von Zimt und Nelken, der sich in der ganzen Küche ausbreitet ...

Versetz dich so richtig in Weihnachtsstimmung und starte diene Weihnachtsbäckerei mit den herrlichen Rezepten von Johanna Aust. Ob Vanillekipferl, Zitronensterne oder Eierlikörmonde, ob Schokoliebhaber, Kokosanhänger oder Marzipanfreund - hier findest du ganz bestimmt deine neue Lieblingssorte! Also: Backofen an, Keksdose auffüllen und genießen."


Die Autorin Johanna Aust wohnt mit ihrer Familie in der Südsteiermark. Mit diesem Buch möchte sie Lust auf das Backen machen. Sie verrät ihre geheimen Tipps und Tricks zum Kekse backen, die sie aus jahrelanger Erfahrung und ihren vielen Backseminaren kennt.
So gelingen die Weihnachtskekse ganz wunderbar, egal ob Anfänger, oder Keksprofi.


Das wichtigste beim Kekse backen ist immer eine gute Vorbereitung. So ist die Grundausstattung aufgelistet, 4 verschiedene Teigarten beschrieben, was beim Backen und glasieren zu beachten ist und wie man die Kekse richtig lagert, um lange davon naschen zu können.


Die Rezepte sind in ganze 12 Kategorien aufgeteilt:

  • Für klassische
  • Für Schokoliebhaber
  • Für Nussverfechter
  • Für Kokosanhänger
  • Für Fülle-Verliebte
  • Für Extravagante
  • Für Spritzgebäckfans
  • Für Marzipanfreunde
  • Für Schneeverehrer
  • Für Fruchttiger
  • Für Alternative
  • Für No-Waste-Befürworter


Mokkakugeln - Copyright by Sonja Priller


Alle Rezepte sind sehr übersichtlich gestaltet: Links die Zutaten und rechts die gut beschriebenen Arbeitsschritte.
Besonders toll finde ich die Angabe der Keksmenge und vor Allem die Haltbarkeit. So kann man besser planen, wann man backen muss, um auch an Heiligabend und den Feiertagen noch frische und leckere Kekse zu haben. 

Noch nie habe ich ein so abwechslungsreiches Plätzchenbackbuch gesehen. Neben den besten Klassikern, wie Florentiner, Vanillekipferl, oder Zimtsterne gibt es einige neue Kreationen mit Kürbiskernen, Traubenkernmehl, Matcha, Hanf, und Maismehl.

Dabei sind unkomplizierte und schnelle Rezepte genauso vertreten, wie anspruchsvollere und aufwendig dekorierte.
Hier ein paar Rezeptbeispiele: Schoko-Punsch-Tropfen, Kastanienkekse, Kürbiskerntütchen, Windbusserl, Mokkablüten. Hören sie sich nicht alle köstlich an?

Die nächsten Jahre werden sicherlich einige dieser Rezepte in meiner Weihnachtsbäckerei erprobt. Wer noch einen Blick ins Buch werfen möchte, der klickt einfach HIER.

Zu jedem Rezept gehört auch ein sehr ansprechendes Foto des jeweiligen Plätzchens. Die Schriften und Beschreibungen der Einleitung und Rezepte lassen sich leicht und flüssig lesen. 


Cranberryherzen - Copyright by Sonja Priller



Mein persönliches Fazit:

Ein tolles, sehr abwechslungsreiches Plätzchenbackbuch, das allen Ansprüchen gerecht wird. Ob schnelles Spritzgebäck, oder aufwendigere Kekse, ob Anfänger, oder Profi - Jeder wird hier etwas finden.
Schon nach den ersten Seiten fühlt man sich direkt in die Adventszeit hineinversetzt und möchte am Liebsten gleich mit dem Backen beginnen.


Mittwoch, 11. September 2019

{Rezept} Afternoon Tea mit klassischen Scones und selbstgemachter Clotted Cream



Zorras Blog 1x umrühren bitte aka Kochtopf wird 15 Jahre alt. Zu diesem Anlass hat sie ein Blog-Event gestartet und wünscht sich Rezepte für Gebäck zum Afternoon Tea.

Ich gratuliere ihr von Herzen und bringe ihr Klassische Scones mit selbstgemachter Clotted Cream mit. Clotted Cream bekommt man bei uns kaum und deshalb habe ich sie selbst gemacht. Und der kleine Aufwand lohnt sich auf jeden Fall.
Außerdem gabs noch selbstgemachte Erdbeermarmelade und Earl Grey dazu.

Die Clotted Cream wird eigentlich aus roher, unbehandelter Milch hergestellt. Aber auch diese ist nicht so einfach zu bekommen, wenn nicht gerade ein Milchbauer in der Nähe ist. In meinem Rezept braucht ihr nur frische Sahne. Das funktioniert genauso gut. Und die Flüssigkeit, die bei der Herstellung übrig bleibt könnt ihr super für die Zubereitung der Scones weiterverwenden. 



Zutaten für etwa 200 g Clotted Cream:
  • 500 ml frische Schlagsahne (32% Fett)

Zur Herstellung der Clotted Cream werden 2 Auflaufformen benötigt, die gut ineinander passen. Die Sahne nun in die kleinere Form gießen und in den Zwischenraum 80 Grad warmes Wasser gießen, bis es ca 2-3 cm hoch steht.

Auf die mittlere Schiene in den Ofen stellen und bei 70°C Ober-/Unterhitze für 8-12 Stunden erhitzen. Es sollte sich eine knittrige, glänzende Haut bilden, die noch nicht so gelb wie Butter sein darf.

Form aus dem Wasserbad heben, abkühlen lassen, abdecken und für ca. 12 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank stellen.

Mit einem Schaumlöffel die obere, feste Schicht herausheben, gut abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Wenn noch etwas Rest-Flüssigkeit austritt, kann sie einfach abgegossen werden. Die Creme im Kühlschrank aufbewahren.

Die übrige Flüssigkeit kann zum Backen oder Kochen, aber auch für die Scones weiterverwendet werden. 



Zutaten für etwa 9 Scones:
  • 250 g Mehl
  • 1 EL Backpulver
  • 2 EL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 60 g kalte Butter
  • 150 ml Milch (oder übrige Flüssigkeit der Clotted Cream)
  • 1 Ei

Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Die Butter in kleinen Stücken zugeben und mit den Fingern unter das Mehlgemisch reiben. Das funktioniert auch gut mit einem Mixer, oder der Küchenmaschine.

Die Milch zugeben und mit den Händen nur solange untermischen, bis ein lockerer Teig entsteht.

Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben, den Teig draufgeben und 2-3 cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher, oder einem Glas (ca. 5-8 cm) Scones ausstechen.

Scones auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Das Ei verquirlen und sie damit bestreichen. Auf der mittleren Schiene für ca. 15-20 Minuten backen.



Ich bin schon gespannt, welche Rezepte bei Zorras Blogevent zusammenkommen. 


Blog-Event CLVI - Gebäck zum Afternoon Tea zum 15. Blog-Geburtstag (Einsendeschluss 15. September 2019)

Donnerstag, 29. August 2019

{Rezept} Pfirsich Streuselmuffins mit Haferflocken-Streuseln



Letztens habe ich jede Menge Pfirsiche vom eigenen Baum bekommen. Ich wusste sofort, dass ich daraus was backen werde. Und herausgekommen sind diese Pfirsich Streuselmuffins mit knusprigen Haferflocken-Streuseln. Die fertigen Pfirsichmuffins über Nacht in den kalten Ofen gestellt sind auch am nächsten Tag noch schön knusprig. 




Statt Pfirsiche könnt ihr nach Belieben auch anderes Obst verwenden. Nektarinen, Aprikosen, Zwetschgen, Äpfel, Birnen... die Möglichkeiten sind unendlich ;)



Zutaten für 12 Muffins

Für die Streusel:
  • 70 g Haferflocken
  • 70 g Mehl
  • 80 g Zucker
  • 80 g kalte Butter

Für den Muffinteig:
  • 3 kleine Pfirsiche
  • 80 g Zucker 
  • 80 g weiche Butter oder Margarine
  • 3 Eier
  • 125 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Zuerst ein Muffinblech gut fetten, oder Papierförmchen reinlegen.

Die Pfirsiche waschen, entkernen, bei Bedarf die Haut abziehen und in kleine Stücke schneiden. Beiseite stellen.

Für die Streusel alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verkneten.


Zucker und Butter in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen. 

Die Eier nacheinander gut unterrühren.

Mehl mit Backpulver und Salz vermengen und in die Rührschüssel geben. Solange rühren, bis alles gut vermischt ist.

Teig in die Muffinförmchen geben. Pfirsichstücke und anschließend die Streusel darauf verteilen. 


Muffinblech in den Ofen schieben und bei 175 Grad Ober- und Unterhitze etwa 30 Minuten backen, bis die Streusel schön goldbraun sind.

Anschließend etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann rausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.




Donnerstag, 15. August 2019

{Rezept} Gesunde Bananen Blaubeer Pancakes ohne Zucker



Meine liebste Mahlzeit des Tages ist das Frühstück. Und dazu darf es auch gerne mal mehr sein, als eine Scheibe Brot oder Toast. Sehr gerne Rührei oder auch Pancakes. Super lecker sind diese Bananen Blaubeer Pancakes, die dank der Bananen ganz ohne Zucker auskommen. 



Wer keine Blaubeeren mag, kann sie auch durch andere (kleingeschnittene) Früchte ersetzen oder einfach ganz weglassen. Ich verwende immer Dinkelmehl Typ 630. Dieses kann aber auch ohne Probleme durch Vollkornmehl ersetzt werden.



Zutaten für etwa 8 Pancakes:

  • 2 Reife Bananen
  • 2 Eier
  • 3 geh. EL Dinkelmehl Typ 630
  • 1 große Handvoll Blaubeeren frisch oder TK
  • etwas Kokosöl zum braten

Die Bananen abschälen, in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Eier und Mehl zugeben und alles gut vermengen.

Dann die Beeren dazugeben und unterrühren. 

Etwas Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Den Teig mit einem EL portionsweise in die Pfanne geben, leicht andrücken und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten.

Mit ein paar Beeren servieren.



Die Pancakes schmecken übrigens auch kalt sehr lecker und eignen sich daher auch als Snack zwischendurch und zum Picknicken ;)



Dienstag, 6. August 2019

{Rezept} Brotchips ganz einfach selber machen - super Resteverwertung für Brot



Habt ihr schon mal Brotchips selbst gemacht? Nein? Dann wird es allerhöchste Zeit. Dieses Rezept bietet sich hervorragend als Verwertung für Brotreste an, die sonst in den Müll landen würden, da sie schon zu hart geworden sind. 



Die Brotchips sind schnell gemacht, werden super knusprig, machen kaum Aufwand und man kann zum würzen alles nehmen, was man daheim hat. 


Zutaten für 1 Backblech Brotchips:

  • Stück altes Brot
  • 4 - 5 Zweige Kräuter (bei mir Rosmarin und Thymian)
  • 1/2 TL Salz
  • 5 EL gutes Olivenöl

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Das Brot in feine Scheiben (etwa 0,5 cm dick) und ggf. in kleinere Stücke schneiden. Auf einem mit Backpapier belegtem Backblech verteilen. 

Die Kräuter hacken, mit dem Salz zum Öl geben und gut verrühren. 

Mit einem Pinsel die Brotstücke bestreichen.

Das Blech in den Ofen schieben und für 5-7 Minuten backen. Wenn die Brotstücke anfangen leicht braun zu werden, aus dem Ofen nehmen und sofort vom Blech ziehen. Auskühlen lassen und wenn sie nicht am gleichen Tag verzehrt werden, luftdicht verpacken.





Zum würzen könnt ihr alle möglichen frische und getrocknete Kräuter verwenden, Paprikapulver, Knoblauch, Hähnchen-Gewürzsalz, Chili, Kümmel.... werdet kreativ ;)

Außerdem kann man mit diesem Rezept auch super andere Gebäckstücke verwerten, wie beispielsweise Brezen, Semmeln, Baguettes, Burger-Buns... oder auch vom grillen übrig gebliebene, schon aufgebackene Kräuterbutterbaguettes.



Donnerstag, 27. Juni 2019

{Rezept} Gebratener Zander auf Risotto

Die liebe Tina vom Blog Lecker & Co veranstaltet gerade das Blogevent Stadt, Land, Seen | Kulinarisch durchs Jura & Drei-Seen-Land. Sie sucht Rezepte mit Spezialitäten der Regionen. Da reiche ich doch gerne ein Rezept ein! Ich habe mich für den Seefisch entschieden - für den Zander. Warum? Weil ich Zander gerne mag, besonders in Kombination mit einfachem Risotto.

Man kann das Risotto auch mit Gemüse, Zitrone, etc. verfeinern, ich hatte jedoch Lust auf schlicht und einfach.





Zutaten für 2 Personen:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 200 g Risottoreis
  • 1/8 l Weißwein
  • 400 ml heiße Gemüsebrühe
  • 25 g Butter
  • 25 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer

  • 400 g Zander 
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 2 Thymianzweige

Die Zwiebel fein würfeln und in einem Topf mit Olivenöl glasig anschwitzen. Risottoreis untermischen.

Alles mit Weißwein ablöschen, kurz köcheln lassen und danach einen Teil Brühe zugießen, bis der Reis bedeckt ist. 

Immer wieder rühren und sobald die Brühe vom Reis aufgesaugt ist, wieder einen Teil zugießen. 

Den Reis unter häufigem Umrühren auf mittlerer Hitze etwa 20 Minuten weich garen, bis er gar ist (außen weich und innen noch leicht Biss).

Mit Salz und Pfeffer abschmecken, Butter und Parmesan gut unterrühren und sofort servieren.


In der Zwischenzeit den Zander kalt abwaschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Olivenöl zusammen mit Butter und Thymian in einer Pfanne erhitzen, Zander zugeben und von beiden Seiten gut anbraten. 
Auf dem Risotto servieren.



Wer will, der kann noch bis 30.06.2019 bei Tinas Blogevent mitmachen. Oder sich danach die vielen tollen eingereichten Rezepte anschauen. Ich bin schon auf die Zusammenfassung gespannt!





Mittwoch, 19. Juni 2019

{Rezept} Blutorangen-Holler Gelee

Holunderblüten schmecken nicht nur als Sirup lecker, sondern auch als Gelee auf dem Brot. Und wie ihr Blutorangen-Holler Gelee ganz einfach selber machen könnt zeige ich euch jetzt. Zusätzlich zu den Holunderblüten kam bei mir Blutorangensaft zum Einsatz. Wer diesen aber nicht mag, kann auch einfach Apfelsaft nehmen, schmeckt auch sehr lecker.

Wann der beste Zeitpunkt für die Holunderblütenernte ist, hab ich euch ja schon beim Sirup-Rezept gezeigt, schaut gerne nochmal rüber ;)





Zutaten

  • 10-15 Holunderblütendolden
  • 2 Bio-Zitronen
  • 750 ml Blutorangensaft frisch gepresst oder Direktsaft
  • 500 g Gelierzucker 2:1

Die Holunderblütendolden leicht ausschütteln und so von Insekten befreien. Nicht waschen! Sonst verlieren sie das leckere Aroma.

Die Blüten in ein großes Gefäß geben. Zitronen heiß abwaschen, in Scheiben schneiden und zu den Blüten geben. Den Orangensaft zugießen. Abdecken und für ca. 24 Stunden stehen lassen.

Nach der Ziehzeit alles durch ein feines Sieb durchseihen, zusammen mit dem Gelierzucker aufkochen und lt. Packungsbeilage kochen lassen bis es geliert.

In saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen, sofort verschließen und auf den Kopf stellen. Nach etwa 10 Minuten umdrehen und vollständig erkalten lassen. 


Donnerstag, 13. Juni 2019

{Rezept} Hollersirup und Hollerschorle selber machen

Gerade sieht man überall am Waldrand die Holunderbäume blühen. Perfekte Zeit, ein paar Blüten zu sammeln und daraus einen Hollersirup zu machen. Gemischt mit Wasser ist die Hollerschorle für mich seit Jahren DAS Erfrischungsgetränk für den Sommer. Mit selbstgemachtem Hollersirup könnt ihr euch übrigens auch den leckersten Hugo mischen ;)

Sammelt die Holunderblüten am Besten an einem sonnigen Tag am frühen Nachmittag. Optimal wäre es, wenn es davor mindestens 2 Tage nicht geregnet hat. So sind die Blüten am intensivsten. 



Zutaten für den Hollersirup:

  • 20-30 Holunderblütendolden
  • 3 Bio-Zitronen
  • 2 kg Zucker
  • 3 Liter Wasser
  • 60 g Zitronensäure

Die Holunderblütendolden leicht ausschütteln, um sie von Insekten zu befreien und in einen großen Topf geben. Die Blüten auf keinen Fall waschen, da so der Blütenstaub und somit das meiste Aroma weggespült wird. 

Zitronen heiß abwaschen, in Scheiben schneiden und zu den Blüten geben.

Wasser und Zucker in einen weiteren Topf geben und aufkochen. Eine Tasse vom Zuckerwasser abnehmen und die Zitronensäure darin Auflösen. Wieder zum restlichen Zuckerwasser geben. Aufpassen, das schäumt etwas.
Anschließend den Topfinhalt über die Holunderblüten gießen. Deckel drauf und für 2-3 Tage ziehen lassen.

Nach der Ziehzeit den Sirup durch ein feines Sieb und am besten noch durch ein Mulltuch sieben. Nochmal aufkochen und falls eine dickflüssigere Konsistenz gewünscht ist noch etwas weiterköcheln lassen. 

Noch heiß in saubere und heiß ausgespülte Flaschen gießen und sofort verschließen. Die Flaschen dann kühl und dunkel lagern. Offene Flaschen in den Kühlschrank stellen.



Für eine erfrischende Hollerschorle gebt einen Schuss Sirup zusammen mit einer Scheibe Zitrone (optional) und Eiswürfel in ein Glas und füllt es mit Wasser auf. Zum Garnieren könnt ihr einen Zweig Minze oder Zitronenmelisse mit ins Glas geben.