Donnerstag, 14. Mai 2020

{Rezept} Maiwipfelhonig, oder auch Fichtenspitzensirup | Hustensirup selber machen


Habt ihr schon mal von Maiwipfelhonig, oder auch Fichtenspitzensirup gehört? Ich bis vor drei Jahren nicht. Denn genau heute vor drei Jahren hat Tina auf ihrem Blog Lecker & Co ein Rezept für Maiwipfelhonig veröffentlicht. Davon war ich so begeistert, dass ich ihn seitdem nachmachen wollte. Jetzt habe ich es endlich geschafft und muss sagen, dass Tina nicht zu viel versprochen hat. 

Fichtenspitzensirup kann man super als Brotaufstrich verwenden und kommt dem Geschmack von Waldhonig nahe. Er kann auch als Honigersatz verwendet werden: in Kuchen, Brot, Müsli, Tee ...







Die Fichtennadeln können aber noch mehr. Sie sollen antibakteriell, beruhigend und schleimlösend wirken und auch bei Husten helfen. Außerdem steckt in ihnen viel Vitamin C. Die jungen, hellgrünen Fichtenspitzen können auch roh, oder in Salat gegessen werden.   
Achtet beim sammeln aber darauf, nicht an stark befahrenen Straßen zu ernten. Am besten mitten im Wald. Und schön verteilt abernten, nicht alles von einem Baum/Ast. Da auch die Wildtiere diese jungen, saftigen Spitzen sehr gerne fressen, pflückt sie von weiter oben. Für mein Rezept braucht ihr 100 bis 150 g Maiwipfel, das sind zwei lockere Hände voll. 




Rezept für Maiwipfelhonig/Fichtenspitzensirup


Zutaten für ein großes Glas:
  • 100 - 150 g Fichtenspitzen
  • 250 ml Wasser
  • 250 g Rohrohrzucker

Die Fichtenspitzen unter kaltem Wasser auswaschen.

Wasser und Zucker in einen Topf gießen und aufkochen. Die Herdplatte ausschalten und die Fichtenspitzen zugeben und gut umrühren. Sie verfärben sich durch das heiße Wasser braun, wie unten im Bild zu sehen. 
Den Topf abdecken und für 24 Stunden ziehen lassen.

Anschließend alles durch ein feines Sieb gießen und die Flüssigkeit in einem weiteren Topf auffangen. Die Flüssigkeit aufkochen und solange köcheln lassen, bis sie etwa zur Hälfte eingedickt ist. Das hat bei mir etwa 1,5 - 2 Stunden gedauert. 

Nun in ein sauberes, sterilisiertes Glas füllen und verschließen. Der Sirup ist abgekühlt noch etwas dicker, wundert euch also nicht, falls er beim abfüllen noch zu flüssig ist. 




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