{Rezept} Weizen Dinkel Sandwichbrot | Toastbrot einfach selber machen


Toast- oder Sandwichbrot haben wir hier eigentlich immer daheim. Es eignet sich super für Sandwiches, zum Frühstück, zum Abendessen, zwischendurch. Getoastet und ungetoastet, wobei ich letzteres nicht wirklich mag - zumindest nicht bei gekauftem Toastbrot. 


Lange habe ich mit nicht ans Toastbrot selber machen rangetraut. Vor kurzem bin ich auf dieses Rezept von brotwein.net gestoßen und habe das erste Mal Sandwichbrot selbst gebacken.  Das Ergebnis hat mich voll überzeugt und die Herstellung war überhaupt nicht kompliziert... Es werden auch keine besonderen Zutaten benötigt und als Triebmittel dient Hefe. Der Teig wird mit einem Vorteig (Poolish) gemacht und hält lange frisch.

Das Originalrezept ist auf 2 Kastenformen, je 25cm ausgelegt. Ich hatte hier nur eine 20er und eine 30er Form und es hat auch funktioniert. Wobei ich das Ergebnis von der 20er Form schöner fand. Geschmacklich macht es jedoch keinen Unterschied. 





Das Toast- bzw. Sandwichbrot wird mit Weizenmehl Typ 550 und Dinkelvollkornmehl gebacken und schmeckt getoastet, sowie ungetoastet einfach fantastisch. Von der Konsistenz ist es fest, aber dennoch schön fluffig und saftig und keinesfalls so labberig wie gekaufter Supermarkttoast. 

Wir frieren Toast hier immer ein, weil wir ihn nie so schnell aufbrauchen. Auch dieser Toast eignet sich hervorragend zum einfrieren. Bei Bedarf nimmt man sich die scheiben raus und gibt sie direkt in gefrorenem Zustand in den Toaster.


Rezept für Weizen Dinkel Sandwichbrot/Toastbrot


Zutaten für 2 Kastenformen je 20-25cm 

Für den Vorteig (Poolish):

  • 0,2 g frische Hefe
  • 210 g Wasser
  • 105 g Weizenmehl Typ 550
  • 105 g Dinkelvollkornmehl 

Für den Hauptteig:
  • Vorteig
  • 270 g lauwarmes Wasser
  • 45 g Sahne
  • 50 g geschmolzene Butter
  • 9 g frische Hefe
  • 440 g Weizenmehl 550
  • 130 g Dinkelvollkornmehl
  • 20 g Zucker
  • 18 g Salz

Für den Vorteig alle Zutaten gut miteinander verrühren (ich verrühre am liebsten zuerst die Hefe mit dem Wasser und gebe dann das Mehl hinzu). 12 - 18 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Für den Hauptteig zuerst die flüssigen Zutaten in die Schüssel einer Küchenmaschine geben, Hefe hineinbröseln und alles miteinander verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Mehle, Zucker und Salz hinzufügen und 8 - 10 Minuten kneten. 

Teig nun 1,5 Stunden gehen lassen und dabei alle 30 Minuten 1x falten.

Teig auf eine leicht geölte Arbeitsplatte kippen, in zwei Teile teilen und gut durchkneten. Bei Bedarf nun etwa 10 Minuten entspannen lassen.
Währenddessen die Kastenformen mit Backpapier auskleiden und bereitstellen. 

Beide Teige zu einem Rechteck formen, das hintere Teil nach vorne klappen, festdrücken und nochmal wiederholen. Mit dem Schluss nach unten in die vorbereiteten Kastenformen geben. Abgedeckt 2,5 Stunden gehen lassen. 

Eine Halbe Stunde vor Ende der Gehzeit den Backofen mit einem Backblech auf 250°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Kastenformen in den Ofen stellen, großzügig Wasser hineinsprühen und Ofentüre sofort schließen. Nach 10 Minuten die Ofentüre weit öffnen, um den Dampf abzulassen. Dabei die Temperatur auf 175°C reduzieren. Die Brote nach weiteren 20 Minuten Backzeit aus den Kastenformen heben und so weitere 20-25 Minuten backen. Die Gesamtbackzeit beträgt etwa 50 Minuten.

Brote auf einem Gitter abkühlen lassen. 



3 Kommentare

  1. Liebe Bettina,

    dein Toastbrot sah so lecker aus, dass ich mir jetzt gleich das Rezept gemopst habe.
    Mein nächster Gang ist in die Küche und dann wird losgelegt :)
    Bin schon gespannt auf das Ergebnis. Ein schönes Wochenende wünsche ich dir!

    LG Conny

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    1. Liebe Conny,

      oh wie cool, darüber freue ich mich sehr! Sag mir unbedingt bescheid, wie das Ergebnis war und ob du genauso überzeugt von der Krume und dem Geschmack bist wie ich :)

      LG Bettina

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  2. OK, das mache ich. Der Vorteig arbeitet schon fleißig vor sich hin. :-) Hach, es gibt nichts Entspannenderes als Brot backen ;-) 5 Minuten Arbeit, 12 Stunden Pause... so lässt es sich leben :-D
    Bis bald,

    Conny

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