{Rezept} Bratapfel-Spekulatius-Tiramisu | köstliches und schnelles Dessert zu Weihnachten


Ich freue mich, dieses Jahr bei DEM kulinarischen Adventskalender von Zorra dabei zu sein und heute das 15. Türchen davon zu befüllen. 

Bei diesem Adventskalender findet ihr vom 1. bis zum 24. Dezember täglich ein leckeres Rezept bei einem anderen Blogger. Dabei ist eins leckerer als das andere und man bekommt gleich Lust, alles nachzumachen. Damit aber nicht genug, es gibt auch 3 hammermäßige Gewinnspiele mit richtig tollen Preisen bei Zorra! Voraussetzung für die Teilnahme ist die Beantwortung der Gewinnspielfragen. Die Antworten findet ihr in den Blogbeiträgen der einzelnen Türchen. Es ist also empfehlenswert, jedes Türchen aufmerksam zu verfolgen. 



Für das heutige Türchen habe ich mir ein
Bratapfel-Spekulatius-Tiramisu überlegt. Ich wollte das Türchen mit einem süßen Rezept befüllen und Plätzchen backen die meisten ja schon Ende November/Anfang Dezember. Ein Dessert hingegen kann man doch immer brauchen und meistens bin ich eh jedes Jahr beim Weihnachtsessen dafür zuständig. Gerade als Abschluss für ein leckeres Weihnachtsessen macht es einiges her. Das Bratapfel-Spekulatius-Tiramisu eignet sich dafür sehr gut, da es relativ schnell und mit wenig Aufwand zubereitet ist und außerdem lässt es sich schon am Tag vorher vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren (nur den Kakao sollte man erst kurz vorm Servieren darüber stäuben). 



Habt ihr eigentlich Traditionen und Bräuche zu Weihnachten? 
Ich möchte uns unsere Tradition erzählen. Schon seit meiner Kindheit hängen so schöne Erinnerungen daran und diese möchte ich auch unbedingt an meine Tochter weitergeben.

Schon seit ich denken kann läuft Heilig Abend bei uns so ab: es beginnt immer am späten Nachmittag, wenn es langsam dunkel wird. Wir treffen uns bei Oma und Opa, dabei sind noch meine Eltern, mein Bruder und die Familie von meinem Onkel (wohnen alle auf einen Fleck, deshalb ist es umso einfacher - wie es dieses Jahr sein wird wissen wir noch nicht). Wir naschen Plätzchen, trinken Punsch und Glühwein, singen zusammen Weihnachtslieder und lesen Weihnachtsgeschichten vor. 

Als Kinder erkannten wir dann irgendwann durch die Glastür zum Wohnzimmer, dass plötzlich die Kerzen am Christbaum leuchten - das Christkind war da. Was wir damals nicht wussten: Mein Opa schlich sich unauffällig durch die Haustür hinaus, um dann wieder durch die Terrassentüre hereinzukommen und die Lichterkette anzustecken. Wir Kinder waren dann richtig aufgeregt, denn wir wussten: Jetzt geht die Bescherung los. So gingen wir von Haus zu Haus (erst bei Oma und Opa, dann bei meinen Eltern und anschließend bei meinem Onkel mit Familie) und die Kinder suchten gleich nach den Geschenken vom Christkind unter den Bäumen. Mittlerweile schätze ich einfach die gemeinsame uns so schöne, besinnliche Zeit zusammen als Familie mit mittlerweile vier Generationen. 

Wenn wir dann von Haus zu Haus gehen, beginnt auch das "Christbaumloben". Das ist hier in Bayern eine Tradition. Man Lobt den Christbaum anderer sehr übertrieben (z.B. mit "Meii is der Christbam scheee") und bekommt als Dank ein "Stamperl" Schnaps oder Likör. Dabei ist es übrigens nicht wichtig, ob der Baum tatsächlich schön ist, oder nicht.  Kennt ihr diesen Brauch?

Nach der Bescherung also gibt es Abendessen. Schon immer gibt es bei uns Fondue, ein Topf mit Fett und ein Topf mit selbst gekochter Brühe. Dafür ist meine Mama zuständig. Oma macht meistens noch einen Salat und ich steuere das Dessert dazu. Und so kommen wir dem heutigen Türchen schon wieder etwas näher. 



Rezept für Bratapfel-Spekulatius-Tiramisu

Zutaten für 4 Portionen (in eine Auflaufform geschichtet reicht es auch für 6)

Für die Füllung:

  • 500 - 600 g Äpfel
  • 1 Vanilleschote
  • 1 TL Zimt
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 2 EL brauner Zucker

Für die Creme:
  • 100 g Sahne
  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Magerquark
  • 30 g Zucker
  • 1 Msp. Spekulatiusgewürz (oder Zimt)

Außerdem:
  • 150 g Gewürzspekulatius
  • 40 ml Espresso kalt
  • 1-2 EL Backkakao

Für die Bratapfel-Füllung die Äpfel waschen, schälen, entkernen, in kleine Würfel schneiden und in einen kleinen Topf geben. 

Vanilleschote auskratzen und das Mark zusammen mit Zimt, Zitronensaft und Zucker zu den Äpfeln in den Topf geben.

Kurz aufkochen und anschließend 15-20 Minuten bei niedriger Temperatur simmern lassen, dabei immer wieder umrühren. Äpfel umfüllen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Creme vorbereiten. Dafür die Sahne steif schlagen. Mascarpone und Quark glatt rühren, Zucker und Spekulatiusgewürz unterrühren. Sahne hinzugeben und vorsichtig unterheben.

Spekulatiuskekse in eine Tüte geben und mit dem Nudelholz zu groben Bröseln zerkleinern. 

Nun geht es ans schichten: 
Nehmt 4 Gläser, oder eine kleine Auflaufform. Zuerst gut 1/3 der Creme in einen Spritzbeutel mit Rundtülle füllen (falls ihr die einfache Variante bevorzugt, die letzte Cremeschicht ohne Spritzbeutel einfach aufstreichen). Die Hälfte der übrig gebliebenen Creme auf die Gläser/Auflaufform verteilen, glatt streichen. 

Die Hälfte Spekulatiusbrösel darauf streuen und mit etwas Espresso beträufeln. 

Die Hälfte der Äpfel darüber geben. Anschließend wieder von vorne beginnen: Creme, Spekulatius, Espresso, Äpfel.

Als letzte Schicht die Cremetupfen mit dem Spritzbeutel verteilen. Für mindestens 2 Stunden (oder besser über Nacht) in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren mit etwas Kakaopulver bestäuben. 



6 Kommentare

  1. Das Dessert sieht wunderschön und sehr appetitlich aus, gefällt mir sehr gut.
    Vorweihnachtliche Grüsse
    Kate :)

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  2. Ein super leckeres Dessert und so eine schöne Tradition. Vor allem zu lustig, dass sich der Opa durch die Haustür raus und durch die Terrassentüre wieder reingeschlichen hat.
    Liebe Grüße und noch eine schöne Restadventszeit.

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    1. Vielen Dank! :) Ja, irgendwann hatten wir es dann schon geahnt :D

      Liebe Grüße und ebenfalls noch eine schöne Weihnachtszeit!

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  3. Tiramisu geht einfach immer, ob fruchtig, schokoladig, Klassiker oder eben deine Variante mit Spekulatius! Lg Verena

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    1. Liebe Verina,
      da bin ich ganz deiner Meinung :)
      Liebe Grüße, Bettina

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