Sonntag, 26. April 2020

{Rezept} Löwenzahnhonig mit Vanille und Zitrone | Veganer Honig


Die Wiesen und Felder sind im Moment voll mit Löwenzahnblüten. Wusstet ihr eigentlich, dass die gesamte Löwenzahnpflanze, also Wurzel, Blätter und Blüten verzehrbar sind? Meine Mama gibt gern ein paar Blätter mit in den Salat - mir sind sie aber ehrlich gesagt etwas zu bitter. Doch genau diese Bitterstoffe sind sehr förderlich.

Aber heute widmen wir uns ganz der Löwenzahnblüte. Oder besser gesagt den Blütenblättern davon. Zugegeben - das Abzupfen vom Blütenkelch ist etwas mühsam. Diese Arbeit lohnt sich aber auf jeden Fall! Mit Vanille und Zitrone verfeinert entsteht daraus ein super leckerer Löwenzahnhonig. Oder genauer gesagt ein sehr dickflüssiger Sirup mit der Konsistenz von Honig. 




Schon letztes Jahr habe ich einige Gläschen davon gemacht. Man kann den Löwenzahnhonig ganz einfach als Honigersatz verwenden. Ich nehme ihn zum Brotbacken, in Salatdressings oder auch aufs Butterbrot. Durch den braunen Zucker bekommt der Sirup eine leichte Karamell-Note. Ihr könnt ihn aber auch mit normalem weißen Zucker herstellen.

Die Löwenzahnblüten sammelt ihr am besten an einem sonnigen Nachmittag. Bestenfalls war es dann schon ein paar Tage sonnig, ohne Regen.



Rezept für Löwenzahnhonig mit Vanille und Zitrone


Zutaten:

  • 200 g Löwenzahnblüten (vom Blütenkelch abgezupft)
  • 1 Liter Wasser
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Bio-Zitronen
  • 1 kg brauner Zucker

Die Löwenzahnblüten in einen großen Topf geben und mit dem Wasser übergießen. Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Die Schote mit in den Topf geben und das Mark bis morgen zur Seite stellen. Die Zitronen heiß abwaschen, in Scheiben schneiden und ebenfalls mit in den Topf geben.

Alles nun zum Kochen bringen und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Anschließend abkühlen lassen und abgedeckt über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag den gesamten Topfinhalt abseihen. Die Flüssigkeit wieder in einen großen Topf geben und zusammen mit dem Zucker und das Mark der Vanilleschote unter ständigem Rühren aufkochen. Temperatur herunterdrehen, so dass alles nur noch leicht köchelt und bis zur gewünschten Konistenz einkochen lassen (kann 2-3 Stunden dauern). Beachtet bitte, dass es nach dem abkühlen noch etwas nachdickt. Am besten macht ihr immer mal wieder eine kleine Probe, indem ihr etwas mit einem Löffel entnehmt und abkühlen lasst. Hat es dann die Konsistenz von Honig, ist es genau richtig. 

Noch heiß in sterile Gläser füllen und gut verschließen.




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