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Parmaschinken mit Birne – die perfekte Kombination aus süß und herzhaft

by Bettina von homemade-baked
Birnenspalten mit Parmaschinken umwickelt, auf einem Salatbett.

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Consorzio del Prosciutto di Parma (Werbung)

Süß und herzhaft kombiniert – ich finde, viel besser geht’s kaum. Genau deshalb hat mich die Kombi Parmaschinken mit Birne direkt überzeugt. Die leichte Süße der Birne passt wunderbar zu der milden Note des Schinkens. Und das Beste: Mehr als diese beiden Zutaten braucht es eigentlich gar nicht. Ob als schneller Snack, auf einer Antipasti-Platte oder als kleines Topping zu Salat, Suppe & Co. – Parmaschinken mit Birne ist eine Kombination, die überraschend einfach und richtig lecker ist.

Parmaschinken mit Birne, auf einem Salatbett.

Warum Parmaschinken mit Birne so gut harmoniert

Die Kombination aus süßem Obst und mildem Schinken ist in der italienischen Küche ein echter Klassiker – seit Jahren schon beliebt: Melone mit Parmaschinken. Bei der Birne funktioniert das Prinzip genauso gut: Die feine Süße einer reifen, saftigen Birne trifft auf den milden, leicht nussigen Geschmack von Parmaschinken g.U., den die Italiener liebevoll „dolce“ nennen. Durch die lange Reifung entwickelt der Schinken eine aromatische Note, die die Süße der Birne perfekt unterstreicht, statt sie zu übertönen. Die saftig-weiche Birne trifft auf hauchdünn geschnittenen Parmaschinken. Das Gericht ist unglaublich einfach in der Zubereitung.

Parmaschinken g.U. – die Herstellung und Herkunft

Für die Herstellung braucht es im Grunde nur zwei Zutaten: die Hinterkeule vom Schwein und Meersalz – mehr nicht. Parmaschinken ist ein zu 100 % naturbelassener, luftgetrockneter Rohschinken, der ohne Konservierungsstoffe, Zusatz- und Farbstoffe und ohne Nitrite oder Nitrate hergestellt wird. Die Schweine, ausschließlich der Rassen Large White, Landrace und Duroc, werden in Nord- und Mittelitalien geboren, aufgezogen und mit Mais, Gerste und Molke aus der Parmesankäse-Produktion gefüttert. Die frischen Keulen werden mehrfach mit Meersalz eingerieben, um ihnen Wasser zu entziehen. Anschließend reifen sie mindestens vierzehn Monate lang und entwickeln dabei ihr typisches mildes Aroma.

Seit 1996 ist Parmaschinken von der EU mit dem Siegel „geschützte Ursprungsbezeichnung“ (g.U.) ausgezeichnet. Das bedeutet: Nur Schinken, der in der Region Parma und nach dem traditionellen, streng festgelegten Verfahren hergestellt wird, darf sich so nennen.

Ob ein Schinken die hohen Qualitätsansprüche erfüllt, wird am Ende der Reifezeit von einem unabhängigen Inspektor geprüft. Bis heute findet die Qualitätsprüfung mit einem dünnen, porösen Pferdeknochen statt, der an einer fixen Stelle in den Schinken gestochen wird. Dort nimmt er das Aroma des Schinkens kurz auf – gerade lange genug für den Fachmann, um zu wissen, ob die Qualität den hohen Ansprüchen entspricht – und verliert es sogleich wieder, um so für die Duftprobe an weiteren vier Stellen erneut bereit zu sein. Erst wenn der Schinken diese Prüfung besteht, wird ihm das Markenzeichen für Parmaschinken eingebrannt: die fünfzackige Parma-Krone. Sie ist der Garant für Echtheit und Qualität und macht es beim Einkauf ganz einfach zu erkennen.

Birnenspalten mit Parmaschinken umwickelt auf einem Brettchen. Links ist ein Teller mit Paramschinken und darunter eine Packung Parmaschinken g.U. zu sehen.

So einfach machst du den Birnen-Parmaschinken-Snack

Für diesen leckeren Parmaschinken mit Birne Snack schneide ich eine reife, aromatische Birne je nach Größe in 4-8 Spalten und umwickle jedes Stück mit einer hauchdünnen Scheibe Parmaschinken. Das war’s schon! Kein Kochen, kein Backen, keine komplizierte Zubereitung – und trotzdem sieht es auf jeder Platte richtig edel aus. Wer mag, beträufelt die umwickelten Birnen noch mit ein paar Tropfen Honig und/oder streut etwas frischen Thymian darüber. Die genauen Mengenangaben für den Parmaschinken mit Birne findest du wie gewohnt im Rezept weiter unten.

Vielseitig einsetzbar: von Salat bis Suppe

Die Kombination aus Parmaschinken mit Birne lässt sich übrigens nicht nur pur genießen – sie eignet sich auch super als Zutat in anderen Gerichten:

  • Im Salat: mit Rucola, Walnüssen und Parmesan
  • In der Suppe: als Topping auf cremiger Kürbis- oder Selleriesuppe
  • Auf Flammkuchen oder Crostini: zusammen mit Gorgonzola oder Frischkäse
  • Auf der Käseplatte: als fruchtige Ergänzung zu Hart- und Weichkäse
  • Auf der Pizza: erst nach dem Backen, so behält der Parmaschinken seine leckere Konsistenz

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet das g.U.-Siegel bei Parmaschinken?

G.U. steht für „geschützte Ursprungsbezeichnung“ und ist ein EU-Gütesiegel. Es garantiert, dass die Schweine aus Nord- und Mittelitalien kommen, dass die Herstellung in der Region Parma erfolgt und dass ausschließlich nach dem traditionellen Verfahren hergestellt wurde.

Woran erkenne ich einen Parmaschinken?

Am zuverlässigsten an der fünfzackigen Parma-Krone. Sie wird erst nach bestandener Qualitätsprüfung in den Schinken eingebrannt und ist damit das offizielle Markenzeichen.

Wie lange reift Parmaschinken?

Mindestens vierzehn Monate. In dieser Zeit entwickelt der Schinken sein mildes, leicht süßliches Aroma, das die Italiener liebevoll „dolce“ nennen.

Kann man den Birnen-Parmaschinken-Snack vorbereiten?

Am besten schmeckt der Parmaschinken mit Birne, wenn er frisch zubereitet ist. Du kannst aber die Birne auch mit Zitronensaft beträufeln (so wird sie nicht so schnell braun) und mit Parmaschinken umwickelt kurze Zeit im Kühlschrank aufbewahren.

Wie schmeckt Parmaschinken am besten?

Parmaschinken ist mild im Geschmack, zart in der Konsistenz und schmeckt hauchdünn und mit Fettrand am besten. Die Italiener genießen ihn pur, zu Melone und Feigen, mit Grissini oder frischem Brot. Eine halbe Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen, entfaltet der Parmaschinken sein volles Aroma.

Wie wird Parmaschinken aufbewahrt?

An der Bedientheke gekaufte Parmaschinken-Scheiben können im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage aufbewahrt werden. Das Selbe gilt auch für eine angebrochene Packung Parmaschinken in Scheiben.

Ein ganzer Parmaschinken mit Knochen kann bei sachgerechter Lagerung und Temperaturen zwischen 17°C und 20°C bis zu ein Jahr aufbewahrt werden.

Birnenspalten mit Parmaschinken umwickelt, auf einem Salatbett. Im Vordergrund ist eine Packung Parmaschingen g.U. zu sehen.

Parmaschinken mit Birne – die perfekte Kombination aus süß und herzhaft

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Süß und herzhaft kombiniert – ich finde, viel besser geht’s kaum. Genau deshalb hat mich die Kombi Parmaschinken mit Birne direkt überzeugt. Die leichte Süße der Birne passt wunderbar zu der zart-würzigen Note des Schinkens. Und das Beste: Mehr als diese beiden Zutaten braucht es eigentlich gar nicht. Ob als schneller Snack, auf einer Antipasti-Platte oder als kleines Topping zu Salat, Suppe & Co. – Birne und Parmaschinken sind eine Kombination, die überraschend einfach und richtig lecker ist.
Birnenspalten mit Parmaschinken umwickelt, auf einem Salatbett.
Vorbereitung 5 Minuten
Zubereitung 10 Minuten
Gesamt 15 Minuten
Portionen: 2 Personen
Gericht: Beilage, snack
Küche: Deutschland, Italienisch

Zutaten
  

  • 2 Birnen reif und saftig
  • 1/2 Zitrone
  • 8-10 Scheiben Parmaschinken g.U. hauchdünn geschnitten
  • frischer Thymian optional

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Zubereitung
 

  1. Die Birnen waschen und je nach Größe vierteln bzw. achteln. Die Schnittflächen mit der Zitrone einreiben, damit sie nicht so schnell braun wird.
    2 Birnen, 1/2 Zitrone
  2. Die Birnenspalten mit je 1/2-1 Scheibe Parmaschinken umwickeln und servieren.
    8-10 Scheiben Parmaschinken g.U.
  3. Wer mag, streut ein paar frische Thymianblätter darüber. Dazu passt auch etwas Honig oder Parmesan.
    frischer Thymian
  4. Der Parmaschinken mit Birne passt als Snack, als Antipasti, auf einer Käseplatte, auf Salat, oder auch zu einer Suppe.

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