Home Koch- und Backbuchrezensionen {Rezension} Lust auf Vegan und mein Selbsttest

{Rezension} Lust auf Vegan und mein Selbsttest

by Bettina von homemade and baked

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Die Ernährung spielt in unserer heutigen Gesellschaft eine immer größere Rolle. Immer mehr Leute achten darauf, wo ihre Lebensmittel herkommen, legen großen Wert auf Bio und Nachhaltigkeit. Aufgrund der Massentierhaltung und vielen weiteren Gründen, gibt es immer mehr Vegetarier und Veganer.

Es erscheinen auch immer mehr vegetarische und vegane Koch- und BAckbücher. Das Buch, das ich euch heute vorstelle heißt „Lust auf Vegan“ und wurde von Aine Carlin geschrieben.

Außerdem habe ich mich auch an einen Selbstversuch gewagt, in dem ich mich eine Woche lang vegan ernähren wollte. Mehr dazu lest ihr unten.

Lust auf Vegan

100 einfache, gesunde und köstliche Rezepte

Aine Carlin | Edition M Fischer | 176 Seiten | 23 x 29 cm | ISBN: 978-3-86355-262-6

Inhalt und Rezepte

Schon in der Einleitung erzählt die Autorin Aine Carlin, wie sie von einer Milchprodukte-Lieberin und Fleischesserin quasi über Nacht zur Veganerin wurde. Außerdem motiviert sie den Leser, einfach mal die vegane Ernährung auszuprobieren.

Was ich sehr praktisch finde ist die Auflistung von veganen Zutaten, die man immer im Vorrat haben sollte. So ist es auch möglich mal schnell etwas spontan vegan zu kochen.

Die 100 Rezepte sind in fünf Unterkategorien aufgeteilt:

  • Frühstück, Brunch & mehr
  • Mittagessen & schnelle Abendessen
  • Für besondere Anlässe
  • Beilagen & Soßen
  • Süße Leckereien

Die Zutaten der Rezepte bekommt man übrigens ganz leicht in normalen Lebensmittelläden und Bio-, oder Reformhäusern.

Aufgrund der vielen verschiedenen Alltagsrezepte und der leicht zu bekommenden Zutaten eigenet sich dieses Buch auch perfekt für Anfänger, oder die, die wie ich, einfach mal die vegane Ernährung ausprobieren wollen.

Rezeptbeispiele

Frühstücksbrownie auf Erdbeeren

Makkaroni ohne Käse mit krossem Grünkohl

Indisch gewürzte Tacos mit Mango-Salsa

Cremiger Auberginen-Dip

Schokoladen-Maronen-Kuchen

Fotos und Gestaltung

„Lust auf Vegan“ hat einen matten Hardcover-Einband, ohne zusätzlicher Beschichtung. Das macht das ganze Buch etwas rustikal, wird aber so auch leichter schmutzig.

Die Fotos, auf denen auch manchmal die Autorin selbst mit drauf ist, sind einfach super und entsprechen genau meinem Geschmack. Leider gibt es jedoch nicht für jedes einzelne Gericht ein Bild.

Zu jedem der Rezepte gibt es eine Einleitung von einigen Sätzen, die ganz nett zu lesen sind.

Eigene Erfahrung

Auch ich habe einen Eigenversuch gestartet und mich eine Woche lang vegan ernährt. Oder zumindest habe ich es versucht.

Zugegeben fiel es mir nicht besonders schwer, auf Fleisch zu verzichten. Die Milchprodukte waren eher das Problem, da ich doch Latte Macchiato sooo liebe! Und den leckeren Milchschaum obendrauf!

Ich habe zwar auch Soja- und Reismilch probiert, was mir pur jedoch gar nicht schmeckte. Sojajoghurt war OK. Im selbstgemachten Müsli schmeckte er gut und diesen gibt es ja auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen. 

Ich denke aber auf jeden Fall auch, dass man sich nach kurzer Zeit auch an den Geschmack von veganen „Milchprodukten“ gewöhnen kann.

Das Einkaufen, vor allem im Supermarkt stellte sich auch schnell als recht schwierig dar, da in sehr vielen Lebensmitteln tierische Bestandteile enthalten sind, wo man diese gar nicht vermutet. Hier heißt es als, vor allem für Anfänger, immer einen Blick auf die Zutatenliste werfen, bevor etwas in den Einkaufswagen kommt.

Aus dem Buch „Lust auf Vegan“ habe ich auch einige Gerichte nachgekocht, die es in Zukunft auf jeden Fall öfters geben wird. Dazu gehört  beispielsweise ein super leckeres Bohnen-Chili, Kräuter-Nudeln und auch das Kokosnuss-, Dattel- und Mandel-Müsli.

Bei vielen Gerichten hab ich einfach mehr gekocht, so dass ich auch am nächsten Tag noch etwas zur Arbeit mitnehmen konnte.

Schwer wurde es dann beim auswärts Essen. In einigen Großstädten gibt es ja schon vegane Restaurants, aber hier bei uns gibt es das (noch?) nicht. Ich weiß genau EIN Cafe in meiner Umgebung, das vegane Kuchen und vegane Milch zum Kaffee anbietet. 

Ich habe in dieser Woche für mich selbst einfach festgestellt, dass ich nicht vegan leben könnte, zumindest nicht zum jetzigem Zeitpunkt. Aber ich könnte schon durchaus einige Tage auf Fleisch verzichten.

Ich denke einfach, im Punkt Ernährung muss jeder seinen eigenen Weg finden. Sehr wichtig finde ich jedoch nach wie vor, dass man sich ein Paar Gedanken macht, wo unsere Lebensmittel überhaupt herkommen und wie/wo sie produziert wurden. 

Auch Liv vom Bog „thank you for eating“ hat sich darüber Gedanken gemacht und einen sehr schönen und interessanten Bericht aus ihrer Sicht geschrieben. Wer sich dafür interessiert, schaut einfach mal bei ihr vorbei: KLICK!

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal beim Edition M Fischer Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar bedanken. Meine eingene Meinung bleibt davon jedoch unberührt.

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