{Rezension} Die kreative Gewürzküche und ein Rezept für selbstgemachte Harissa-Paste

21. April 2015

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Gewürze – für mich unverzichtbar beim kochen und backen! Schon vor tausend Jahren wurden sie verwendet. Früher galten sie sogar als Zeichen des Wohlstands. Pfeffer wurde beispielsweise mit Gold aufgewogen.

Und genau um diese Gewürze geht es in der heutigen Buchvorstellung. Obendrauf gibt’s noch ein Rezept für selbstgemachte Harissa-Paste.

Die kreative Gewürzküche

Seelenwärmer von süß bis pikant

„Seit Jahrtausenden werden Gewürze in der Küche verwendet, um Speisen schmackhaft und haltbar zu machen. In Indien und Afrika stellt jede Hausfrau ganz selbstverständlich ihre Gewürz- oder Currymischung nach eigener Geheimrezeptur her. Das können Sie auch! Werden Sie kreativ beim Kochen mit Gewürzen. Dieses Buch gibt ideenreiche Anleitungen dazu.“

In diesem Buch findet man nicht nur schmackhafte Rezepte für Gewürzmischungen, Süßes und Herzhaftes, sondern lernt auch etwas über die Aufbewahrung und erhält Tipps zum Kauf. 21 verschiedene Gewürze werden auch näher beschrieben. Hierbei wird unterschieden zwischen Doldenblütler (z. B. Fenchel), „Vom Baum“ (z. B. Tonkabohne), Ingwergewächse (z. B. Kurkuma), Orchidee & Krokus (z. B. Safran), Nachtschattengewächse (Chili) und Pfeffergewächse. 

Gegliedert ist das Buch in 5 Kategorien:

Außerdem findet man auf einer der letzten Seiten noch Adressen und Online-Shops, wo es Gewürze und die passende Deko zu kaufen gibt.

Die Rezepte sind sehr vielfältig und reichen von Orangenzucker mit Chili über Thunfisch-Rilettes mit Curry und Kreuzkümmel bis hin zu Honig-Macis-Parfait mit Pistazien und Heiße Sanddorn-Honigmilch mit Chili und Schokoladensirup.

Besonders toll finde ich auch, dass Gewürze verwendet werden, die nicht ganz alltäglich (wie in vielen anderen Kochbüchern) sind. So macht das ausprobieren und herumexperimentieren mit unbekannteren Gewürzen viel mehr Spaß und man bekommt Mut, selbst damit zu würzen. Zum Einsatz kommen unter Anderem Macis (Muskatblüte), Kueben- und Stangenpfeffer, oder auch Tonkabohne. 

Das Buch hat eine praktische, handliche Größe von 19,8 x 21,6 cm. Außerdem gibt es zu jedem Rezept ein tolles Bild, das sofort Lust zum nachkochen macht. Zu vielen Rezepten gibt es außerdem Tipps zur Aufbewahrung, wie es verwendet wird, oder was dazu passt.

Rezept für selbstgemachte Harissa-Paste – scharfe Würzpaste aus Nordafrika

Originalrezept aus dem Buch „Die kreative Gewürzküche“

Lecker, aber auch sehr scharf.

Bei Verwendung eines Mörsers aus Holz nur die Samen darin mahlen und alle Zutaten für die Paste einschließlich des Olivenöls mit einem Pürierstab oder Mixer pürieren.

Zutaten für 1 Glas:

Die Knoblauchzehen abziehen, sehr fein hacken und in einen großen Mörser geben.

Die Chiliflocken in einem Schälchen mit 2 – 3 EL kochendem Wasser überbrühen und 10 Minuten einweichen. Dann durch ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. (hier benötigte ich mehr Wasser, ca. 10 – 15 EL. abgießen war nicht mehr nötig, da die Chiliflocken alles Wasser aufsogen.)

Alle Würzzutaten zusammen mit dem Olivenöl in den Mörser geben und zu einer feinen Paste mahlen

Harissa in ein verschließbares Gefäß geben und mit Olivenöl bedecken, so hält es mehrere Wochen im Kühlschrank.

Fazit: Ein tolles Buch mit tollen Rezepten für all Diejenigen, die auch einmal außergewöhnliche Gewürze ausprobieren möchten.

Kurz und knapp:

Die kreative Gewürzküche – Seelenwärmer von süß bis pikant

von Tanja Bischof

erschienen im blv Verlag

Laminierter Pappband

19,8 x 21,6 cm

ISBN: 978-3-8354-1310-8

Blick ins Buch: https://www.blv.de/fileadmin/Livebooks/9783835413108/

3 Antworten zu “{Rezension} Die kreative Gewürzküche und ein Rezept für selbstgemachte Harissa-Paste”

  1. elson cade sagt:

    Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

  2. Carolin sagt:

    Das finde ich ja klasse. Wirklich mal eine originelle Buchidee und du hast ein tolles Rezept daraus ausgesucht Harissa hab ich zwar auch im Gewürzregal stehen, aber eigentlich wusste ich gar nicht so genau, woraus es besteht 😉 Wieder was gelernt!

  3. scrapkat sagt:

    Oh toll! Danke für die Rezension und das Rezept 🙂 Da hab ich gleich ein kleines Geburtstagsmitbringsel für einen Freund!
    Gruß scrapkat

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