Sonntag, 31. Mai 2020

{Rezept} Kartoffeln im Schwarzwälder Schinkenmantel mit Kräuterdip - ideal auch als Grillbeilage


* Dieser Beitrag enthält Werbung für den Schwarzwälder Schinken Verband


Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich rohen, geräucherten Schinken liebe. Am liebsten esse ich ihn pur, in dünne Scheiben geschnitten zur Brotzeit. 
Einer meiner liebsten rohgeräucherten Schinken ist der Schwarzwälder Schinken*, weshalb ich mich auch sehr über diese Kooperation hier freue. An alle Schinkenfans: wenn ihr ihn noch nie probiert hat, dann habt ihr wirklich etwas verpasst und solltet dies dringend mal nachholen ;)




Neben dem puren Genuss verarbeite ich Schwarzwälder Schinken* auch gerne in verschiedenen Gerichten. Vor kurzem habe ich euch zum Beispiel diese herzhaften Windbeutel mit Schwarzwälder Schinken* gezeigt. 
Dieses Mal gibt es gebackene Kartoffeln, umwickelt mit Schwarzwälder Schinken* und dazu einen Kräuterdip. Sie werden gewürzt und anschließend mit einem Rosmarinzweig gespickt.  





Was ist das Besondere an Schwarzwälder Schinken?

Schwarzwälder Schinken* ist ein roher, mild gepökelter und knochenfreier Schinken aus Schweineschlegel. Für den typischen Geschmack wird der Schinken trocken mit Salz und Gewürzen (unter anderem mit Pfeffer, Wachholder, Knoblauch und Koriander) eingerieben. Anschließend wird er gepökelt, gebrannt und mit Tannen- und Fichtenholz kaltgeräuchert.

Dieses traditionelle Herstellungsverfahren ist übrigens durch die EU geschützt. Ebenso darf die Herstellung nur im Schwarzwald stattfinden. Die geschützte geografische Angabe (g.g.A) bewahrt das traditionelle Herstellungsverfahren in der Region.

Seit 1989 gibt es den Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller und vertritt die Interessen seiner 13 Mitgliedsbetriebe und der drei angeschlossenen Innungen.
Ihr oberstes Ziel ist es, die Einzigartigkeit der traditionellen Marke Schwarzwälder Schinken* für zukünftige Generationen zu bewahren und deren wertiges und positives Image zu pflegen.




Aber nun zurück zum Rezept: Die Kartoffeln eignen sich super als Grillbeilage, wenn man mal etwas anderes möchte und mit dem Kräuterdip sind sie eine komplette Mahlzeit. Sie schmecken übrigens auch kalt, eignen sich also auch zum Picknick, oder als Snack vor dem TV. 

Beim Kräuterdip kann man sich nach Lust und Laune austoben. Als Basis dient ein Becher Crème Fraîche und eine kleine handvoll Kräuter, je nachdem was man gerade da hat. Bei mir waren es Schnittlauch, Petersilie und Basilikum. Statt frischen Kräutern können aber auch TK Kräuter genommen werden. Ich habe den Dip mit Kräutersalz und Pfeffer abgeschmeckt. Lecker ist aber auch Currypulver, Kreuzkümmel, Knoblauch oder Paprikapulver.





Rezept für Kartoffeln im Schwarzwälder Schinkenmantel mit Kräuterdip


Zutaten für die Kartoffeln:
  • 9 kleine, etwa gleichgroße Kartoffeln (ca. 750 g)
  • 9 kleine Zweige Rosmarin
  • 9 Scheiben Schwarzwälder Schinken* (100-150 g)
  • 2 EL Olivenöl
  • je 1/2 TL Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zutaten für den Kräuterdip:
  • 1 Becher Crème Fraîche
  • 1 kleine Handvoll Kräuter nach Wahl (bei mir Schnittlauch, Petersilie und Basilikum)
  • Kräutersalz (oder normales Salz)
  • Pfeffer

Die Kartoffeln waschen, schälen und gut trocken tupfen. 
Öl mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver verrühren. 

Die Kartoffeln mit Öl einreiben und mit jeweils einer Scheibe Schwarzwälder Schinken* umwickeln. Am Ende mit einem Rosmarinzweig spicken. Das klappt am besten, wenn man zuerst mit einem Zahnstocher ein Loch vorsticht. 

Kartoffeln nebeneinander in eine Auflaufform legen und bei 200°C Ober-/ Unterhitze für 50-60 Minuten backen. Mit einer Gabel prüfen, ob die Kartoffeln durch sind. 


Für den Dip die Créme Fraîche in eine Schüssel geben und mit einer Gabel cremig rühren.

Die Kräuter waschen, trocken tupfen und fein hacken. Zur Crème Fraîche geben und gut vermischen, mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.




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